PokemonGo – Praxistest

Nachdem ich mich letztens schon so gefreut hatte, gab es die Ernüchterung.
Am folgenden Tag war ich nämlich unterwegs und warf Pokemon Go an. Nachdem die Karte gerade geladen war, kam schon die Meldung: „Datenvolumen aufgebraucht“. Och nö. 😦

Ich habe ein recht kleines Volumen, da ich dieses bisher nicht brauche. Im Schnitt verbrate ich ungefähr 1MB pro Monate – wenn es hoch kommt. Was soll ich da mit GB? Tja. Jetzt stört mich das. Ich wollte dem Ganzen trotzdem eine Chance geben und hab auf den Volumenreset gewartet. Zudem konnte ich lesen, dass die meisten Spieler relativ wenig Verbrauch haben, so dass ich auf einen Bug mit Verbindungsproblemen spekulierte.

Heute war es dann so weit. Los marschiert und tatsächlich kam keine Meldung. Aber auf 2km Weg auch kein Pokemon. Und die PokeStops wurden zwar angezeigt, funktionierten aber nicht. Irgendwann wurde die Karte grün und die Straße verschwand einfach.
Also Pokemon aus und beim PsychoDoc in den SPON geles… geht auch nicht… wtf?

Da ploppt das Handy auf:
„Bitte im Netz anmelden!“
Hä?
Drauf geklickt.
„Lieber Nutzer, leider haben sie zu wenig Guthaben, weswegen wir ihre Datenoptionen nicht buchen können.“

Ja leck mich doch!
Sonst schicken sie mir drei Tage vorher ne SmS, dass mein Guthaben für eine Buchung nicht reicht und ausgerechnet diesen Monat nicht?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

Zum Glück konnte ich von dem Rest noch Tagesvolumen buchen. Ist zwar recht teuer aber besser als nichts. Und siehe da, da sitzt ein Rattfratz auf meinen Schoß.

Den nächsten Strich durch die Rechnung machte dann meine Kamera. Die App vom MotoG2 schwächelt da leider ein wenig und stürzt gerne ab. In Verbindung mit DrittApps – wie PokemonGo – tut sie das besonders gerne. 10 Minuten hat es gebraucht, bis ich die Kamera deaktivieren konnte, da mir vorher immer das Spiel abstürzte. Und seit dem kann ich flüssig spielen. Wuhu!

Seit dem habe ich gewisse Erkenntnisse gesammelt:
Psychodoc spielt selbst nicht, hat aber in Sichtweite seiner Praxis 50 PokeStops. Alle nicht weiter als zwei oder drei Straßen entfernt.
Ich hasse Zubats. Jetzt noch mehr.
Ich brauche ein neues Handy mit entspiegelten Display. 😦
Nichtreal ist eine Arena.

Außerdem bin ich nun überlegen von Prepaid auf Vertrag umzusteigen. Aber mal sehen.

Essensplanung

Jede Woche das gleiche. Ich frag Mannmann, was er denn am Wochenende zu essen wünsche, er gibt mir ein Stichwort und ich suche dann ein Rezept aus, dass vor allem mir anstehen muss (wenn er kocht, darf er was kochen, was ihm ansteht – dass er dazu momentan zu faul ist, ist ja nicht mein Fehler ;D ). Ich gehe dann immer direkt nach dem wöchentlichen Psychodoctermin einkaufen – vor allem deswegen, weil ich dann nicht zweimal pro Woche losrenne und Kinderbonbonse kaufe. Ich hab nämlich kein Problem zwei XXL-Tüten pro Tag weg zu futtern – und wenn ich nur einmal pro Woche einkaufe, dann teile ich mir das besser ein. So bin ich von 15 Tüten pro Woche auf 5 runter. Ist doch schon mal ein Fortschritt und gut fürs Abnehmen (und ja, ich geb immer noch den Tabletten die Schuld! So! xD).

Diese Woche hatten wir beide nicht so wirklich die Idee, aber ich hab mal wieder Bock auf Rot/Blau/Lilakraut. Also hab ich mich für Schnitzel entschieden und Mannmann wünschte sich das nun auch noch mit Schinken und Käse überbacken. Na soll er kriegen, wenn er will, ich ess meine Schnitzel so.

Also auf zum Nichtreal und alles gekauft, was man so braucht. Kartoffeln, ausnahmsweise mal festkochend, Tomaten in großer Menge, Rotkraut, geriebener Emmentaler, Mozzarella in großen Mengen (Einkaufstag ist immer TomaMozi-Salat-Tag :D), Brot für gefühlt 30 Tage, dass dann doch in drei Tagen aufgebraucht ist (Mannmanns Sache, nicht meine), Kinderbonbons, Schnitzel, Leckerschinken und achja… Lieblingsfleischer, mal schauen was da so im Angebot ist.

WTF? Entrecote für 16€ pro Kilo? o.ô Quasi 50% Preisnachlass? WTF?
Also raus aus der Einkaufszettelapp und rein in Hangouts. Mannmann orderte dann auch direkt 2,5kg vom Leckerfleisch.

Nja… gibts eben Schnitzel unter der Woche. So ab Mittwoch oder so. Wenn wir das halbe Rind da aufgefuttert haben. ;D

Tage, die keiner braucht

Ich stellte heute morgen als Erstes fest, dass es furzegal ist, wann ich ins Bett gehe. Vor 12 Uhr wache ich nicht auf. Ich habe diese Nacht mal wieder 12 Stunden geschlafen. Blöder Eulenrhythmus. Geplant war eigentlich irgendwann zwischen 8 und 10 Uhr aufzustehen, um recht früh in den Nichtreal zu kommen, aber dem war dann halt nicht so.

Im Nichtreal stellte ich dann mit vollen Einkaufskorb an der Kasse fest, dass meine Geldkarte nicht da war.
Meine EC-Karte diente bei meiner Bahnfahrt in die Heimat als Identifizierung. Bei Online-Tickets muss man nämlich etwas angeben, dass dem Schaffner zeigt, dass hier die richtige Person fährt. Früher ging das nur mit Kreditkarte und Bahncard, inzwischen auch mit der EC-Karte. Da ich keine Kreditkarte hatte und die Bahncard mit dem Fahrkartenkauf verband, konnte ich nur die EC-Karte angeben. Und um im Zug nicht ewig kramen zu müssen, wenn der Schaffner nicht kommt, aber auch die Geldbörse nicht ständig offen liegen lassen muss, habe ich dann Bahncard, EC-Karte und Fahrkarte in den eReader – bzw. dessen Schutzhülle – gelegt. Das klappt ganz gut, hab ich schon öfter so gemacht.
Als ich dann nach Hause kam, musste ich furchtbar dringend groß auf Klo. Also eReader geschnappt und der Wohnung stinkekräftig gezeigt, dass ich wieder da bin. Die noch in der Hülle befindlichen Karten hatte ich dann einfach auf das Schränkchen gelegt, wo ich meine Toilettenlektüre immer ablege. Nach dem ich fertig war, hab ich DARAUF den Reader gelegt. Und seit dem habe ich nur noch Pokemon auf dem WC gespielt anstatt zu lesen.
Mit anderen Worten: während ich samt Geldbeutel, 20€ Bargeld und einen vollen Einkaufswagen an der Kasse stand, lag meine Geldkarte immer noch im Bad. Freude.

Zum Glück ist das Nichtreal recht kulant. Habe (ohne die Ware aufs Band zu legen) mein Problem erklärt und durfte den Wagen an die Seite stellen, damit ich meine Geldkarte hohlen kann. Also Viertel Stunde schnellsten Fußmarsches wieder nach Hause, mit den Rad (ich wollte nicht nochmal laufen) in Windeseile wieder zurück, die mysteriösen Produkte, die ich NICHT eingepackt (und auch nie einpacken würde) aus den Wagen gelesen und bezahlt. 22€. Ernsthaft. Ich hatte zwar nur einen 20€ Schein dabei aber auch noch 5 – 10€ in Münzen. Entsprechend doof blickten mit die Kassiererinnen auch an. Ich hatte aber nicht wirklich im Kopf mitgerechnet und den Einkauf aufs Doppelte geschätzt. Man sah es mir nach.
Anschließend wieder zu Fuß nach Hause – die Tasche passte zwar in mein Megakörbchen, war aber zu voll, um sicher damit nach Hause zu fahren, ohne etwaige Produkte zu verlieren. Muss ja nicht sein.

Nun bin ich, als ich das erste Mal losgelaufen bin, recht schnell aufgebrochen und habe nur kurz aus dem Fenster geschaut, um das Wetter einzuschätzen, anstatt mal die Wettervorhersage zu konsultieren. Es war bewölkt und recht duster.
Also habe ich meine lederne Übergangsjacke angezogen. Und bei meinen kleinen Rundgang war ich zu gestresst, um die Jacke auszuziehen. Als ich wieder zu Hause ankam, war ich total überhitzt und stand kurz vor einer Ohnmacht. Glücklicherweise war Mannmann zu Hause und konnte mir so recht schnell Wasser einflösen, weil ich mich einfach an der Haustür auf den Hosenboden gesetzt hatte (geplant, aber länger hätte ich nicht mehr stehen können). Nachdem ich meine Körpertemperatur dank Dusche und reichlich Wasser wieder abgesenkt hatte, konnte ich dann meine Tasche auspacken.

Natürlich hatte ich vergessen Mozzarella zu kaufen und natürlich haben wir nur noch einen Klumpen eingefroren. Narf. Nja – gehe ich morgen nochmal ins Netto.

Danach legte ich mich ins Bett, vollkommen erschöpft, und machte späten Mittagsschlaf. Volle 5 Stunden lang. ._.
Na toll!

Aber eine gute Nachricht gab es heute dann trotzdem: durfte heute einen neuen Dauertermin in den Kalender eintragen:

Und ja, der Name bleibt.

Und es hat BATSCH gemacht

Die Bessere hatte gestern nichts besseres zu tun, als mir von den Gericht vorzuschwärmen, dass sie gerade gemacht hat. Da dieses Gericht Wochen zu vor von mir getestet und als „OMG HAMMER GEIL GIMME MEHR!“ befunden wurde, reichlich Tomaten enthält und mit Knoblauch gewürzt wird, saß ich mit sabbernden Mund vorm PC und dachte:
Will auch!
Leider war da die Erkenntnis, dass ich keine einzige Tomate im Haus hatte, von einem Großteil der anderen Zutaten mal abgesehen, die auch nicht da waren UND das ich noch schnell zum Nichtreal laufen müsste, wenn ich das jetzt nachkaufen wollen würde. Zwar gibt es so gesehen alle Zutaten auch immer Netto, allerdings brauchte es Fleischtomaten. Im Netto hatte ich nur die Wahl zwischen Rispen- und Coctailtomaten. Hrmpf.

Also lief ich HEUTE in den Nichtreal, denn gestern war es mir dann schon zu spät und kaufte alles, was es so brauchte. Also 6 Fleischtomaten, 200g feingescheibter Bacon, 2 Becher Saure Sahne, einmal großes Schmand, zweimal Mozzarella und noch hier und da was, was aber für das Gericht nicht sonderlich interessant wäre.

Zu Hause habe ich dann als erstes Reis kochen wollen. Mir fehlt jeglicher Sinn für „Reis ist fertig“ und meist hohle ich ihn zu früh, daher dachte ich mir, bei 30 Minuten vorbereiten und 30 Minuten Backen sollte das reichen.
Gerade als ich das Salz aus dem Gewürzschrank nahm, musste ich so dermaßen niesen, dass sich Reflexartig meine Hand öffnete.

Nachdem ich die halbe Packung Salz vom Boden wieder aufgefegt und weggeworfen hatte, kam ich dann auch dazu das Reiswasser zu salzen. Geht ja schon gut los!

Auch bei den Tomaten hatte ich auch kein Glück. Sie fielen zwar nicht der Schwerkraft zum Opfer, dafür waren die Stängel arg verwachsen, so dass ich relativ viel Fleisch verwerfen musste. Aber gut, sehen tut man das am Ende eh nicht mehr.
Also für die Nachkocher:
Tomaten waschen und den Stängel großflächlich und Trichterförmig ausschneiden, danach schauen, ob noch holzige Teile im Fleisch sind, die sollten auch entfernt werden (stört nicht beim Geschmack, aber beim Kauen).
Dann eine Auflaufform großzügig mit Butter einreiben und den Bacon auslegen. Wer Bacon eher kross mag, sollte den vorher leicht anbraten, ich mags lieber flubberig. 😉 Der Boden sollte möglichst nicht mehr zu sehen sein (okay… kann ruhig, aber dann hat man weniger Bacon! Und es kann niemals zu viel Bacon geben!). Darauf wiederum setzt man dann die Tomaten mit der Öffnung nach oben.

Anschließend werden der Schmand und die Saure Sahne vermischt. Außerdem gibt man noch Petersilie, Bassilikum und Salbei dazu – entweder frisch oder getrocknet oder aus der Tiefkühltruhe. Je nach Vorliebe, Faulheit oder Pragmatismus. Ich find Tiefkühlkräuter nebenbei hammerstark. 😉
Zum Schluss würfelt man noch 3 (große) bis 6 (kleine) Knoblauchzehen und mischt das alles in die Pampe.
Danach kommt Pampe in die Öffnung der Tomaten – daher ist es egal, wie sehr ihr da wütet. Man sieht eh nix!
Was übrig bleibt, wird um die Tomaten herum verteilt. Gibt lecker Soße!
Als Krönung kommt auf jede Tomate und deren Umgebung noch Mozzarella. Für dieses Gericht nehme ich gerne diese kleinen Kügelchen, weil man dann nichts schneiden muss und das Verhältnis der Kügelchen gut zu den Fleischtomaten passt. Etwa 3/4 der Einlegesoße von einer Mozzarella kippe ich dann noch in die Soße mit dazu, um mehr Volumen zu bekommen.

Danach kommt das alles für 25 – 35 Minuten bei 180° Heißluft in den Ofen und fertig sind sie… die Knoblauchtomaten!

Zum Überführen der roten Köstlichkeit auf einen Teller benutze ich gerne eine Zange, dann muss man sie aber gut fassen. Hier hat es dann nämlich BATSCH gemacht und die Tomate lag wieder in der Auflaufform… und ihre Füllung war einmal durch die ganze Küche verteilt. -.-“
Aber: schmecken tut sie. 😀

Wir haben dazu nebenbei auch schon Pommes oder Koketten gegessen, wobei letztere deutlich mehr Soße brauchen – denn so oder so kommt da echt nicht viel raus und Koketten saugen ja wie irre.
Pro Person sollte man mit 2 – 3 Tomaten rechnen.

Wegen des BATSCH gibt es dieses Mal auch keine Bilder. Das sah danach einfach nicht mehr schön aus.

92,54€

Das ist absoluter Rekord für einen normalen Einkauf – zumindest bei mir. Mannmann kommt regelmäßig drüber. Allerdings sind die Einkäufe auch streng aufgeteilt. Ich kaufe alles, was gerade akut benötigt wird, wobei er in der Regel den teuersten Posten bezahlt, seit dem ich krank/arbeitslos bin. Er macht den großen Monatseinkauf. Und kommt da regelmäßig über 200€. Ein weiterer Unterschied:
Ich muss mich auf Mengen und Gewichte reduzieren, die ich tragen oder notfalls mit dem LastkraftFahrrad transportieren kann. Daher kaufe ich zum Beispiel keine Getränke in größeren Menge. Die Grenze liegt klar bei 6 bis 7 Flaschen im Nichtreal und 12 Flaschen im Netto. Meistens renne ich aber in den Netto, da dieser näher ist und ich so ein Sixpack schon auf diesen Weg etwa hunderttausend Mal absetzen muss. In der Regel entscheide ich auch zwischen Getränk und Milch, da ich beide nicht gut genug transportieren kann. So zieht sich das durch alle Produkte.
Mannmann hat dagegen Führerschein und Auto, ist damit Mengenmäßig nur in der Größe des Kofferraums und eventuell der Rückbank limitiert. Zudem ist er für alles verantwortlich, was mehr oder weniger Alkohol enthält.

Und heute? Heute habe ich mich Mengenmäßig übernommen. Einfach nur deswegen, weil Mannmann noch hier und da was einfiel, was wir dringend brauchten. Und da wir WEDER Milch noch Getränke im Haus hatte, kam ich heute nicht umhin beide zu kaufen.
Also suchte ich einfach mal mein Fahrrad wieder aus dem Keller. Ich habe mir da ja nicht umsonst einen extragroßen Korb drauf montiert. Leider fiel mir dann auch wieder ein, warum ich es seit Oktober nicht mehr angefasst hatte: Die Bremsen müssen dringend nachgezogen werden. Es gibt zwar noch eine Bremswirkung, die für den Alltag mehr als genug ist, aber eine Notbremsung ist damit einfach nicht mehr möglich. Leider stelle ich mich dabei immer strumsdumm an. Beim vorletzten Mal hab ich die Bremsen so falsch eingestellt, dass der Bremssattel bis aufs Metall abgeschliffen wurde. Innerhalb von 4 Monaten.
Außerdem war der Vorderreifen recht luftkarg, meine Luftpumpe ist allerdings so ein Miniteil und so konnte ich den Reifen nicht schön prall machen sondern halt nur „naja, reicht für den kurzen Weg“. Ich glaube, früher oder später sollte ich damit in den Radladen, damit es wieder mal durchgecheckt wird.

Wie auch immer: der Abtransport der etlichen Sachen klappte super. Und das waren 12 Paprika, 8 Nektarinen, 3 Knoblauchknollen, Creme fraiche, 4 Packungen Milch, Kinderbonbonse, 2 Packungen Frischkäse, 4x Bacon, 16 Schaschlickspieße, 3 Rouladensoßen, Chickenwings für Mannmann, 1 Chlorfix, 7 Flaschen Schwiuppschwapp und in weiser Voraussicht 1 Schokoeis zum Kugelnmachen.
Alles zusammen 92,54€. Da musste ich an der Kasse erst mal schlucken. Gut, dass das Schaschlick mit über 40€ der teuerste Posten ist und das nur ein temporäres Loch im Geldbeutel darstellt.

Mannmann kommentierte den Kassenzettel nebenbei mit „Autsch“. Ja, ich auch.

Multikulturelle Probleme

Manchmal bin ich erstaunt, wie wenig Multi wir doch wirklich sind. Und das auch noch auf sehr lokalen Raum. Nein, das wird nun keine Pro- oder Antiflüchtlingsdebatte… wobei ein wenig schon.

Mannmann und ich leben im nördlichen Westen von Deutschland in einer kleinen Stadt. Für mich ist es vom Umfang her eine Großstadt – denn ich bin in einem 124 Einwohner-Dorf irgendwo in Brandenburg aufgewachsen. Insofern bin ich hier der Flüchtling, da ich aus dem Gebiet der ehemaligen DDR in das Gebiet der immnoch BRD gezogen bin. Das da keine Mauer mit den Weg blockiert, hält manche meiner Freunde nicht ab, mich ab und zu als Wirtschaftsflüchtling zu betiteln. Da steh ich aber drüber. 😉

Mannmann ist hier aber auch nicht geboren, der wurde irgendwo im Saarland großgezogen. Ossi und Fastfranzose verstehen sich super gut, auch wenn ich bei seinem Konsum an Maggi schon mal die Augenbraue hebe. Nicht, dass es Maggi bei uns nicht gegeben hätte – ich mag das Zeug nur nicht. Doch während er sein Kulturgut (ja, das Maggi!) hier überall kaufen kann, muss ich meine Nussnougatstangen von Viba bei Amazon beziehe. Die gibt es hier nämlich nirgends – auch nicht an der Kasse am „noch eine Kleinigkeit fürs kleine große Kind“-Stand. Was ich wirklich traurig finde, da ich diese Stangen einfach nur geil finde.
Es gibt noch ein paar andere (Schoko)Sorten, die ich hier vermisse und die es scheinbar fast nur im Osten gibt (Knusperflocken fallen mir zum Beispiel noch ein), aber das Nougat geht mir doch am meisten ab.

Doch daran gewöhnt man sich und Muttern schickt halt ab und zu mal ein Packet mit Allerlei vorbei. Solange sie nur die Vitacola weglässt, ist alles supi. Vitacola schmeckt nämlich nicht.

Woran es aber heute scheiterte, war etwas, was es in Deutschland ÜBERALL zu kaufen gibt: Am Mett.
Bei uns ist das Mettangebot immer sehr begrenzt und wir sagen einfach Hackepeter dazu. In der Regel haben alle Fleischer (auch größere) ein oder maximal zwei Sorten im Angebot. Das ist stets gemischt und der einzige Unterschied ist „gewürzt“ und „ungewürzt“, wobei bei gewürzt noch in mit und ohne Kümmel unterschieden wird. Meistens bekommt man da gewürztes Hackepeter ohne Kümmel, direkt gefolgt von gewürztes Hackepeter mit Kümmel. Die Frage ob nach Hackepeter nun ohne sei, ist daher sehr legitim. Wenn mal zwei Sorten in Angebot sind, dann ist es meist ungewürztes, gemischtes Hackepeter und gewürztes, gemischtes Hackepeter mit Kümmel. Wer ohne Kümmel mag, kann ja zur Not selber würzen. 😉

Aber nun bin ich im Nichtreal, stehe so vor einen meiner liebsten Fleischermeister und bestelle fröhlich Hackepeter, bevor ich mich bremsen und die westdeutsche Übersetzung anwenden kann. Fleischermeister meinte darauf hin äußerst trocken, dass er sich bestimmt nicht in den Fleischwolf werfen würde, nur damit ich ihn portionsweise aus den Laden schleppen kann. Tja, blöd wenn man P. Fleischermeister heißt (laut Aufnaht an der Schürze). 😛
Nun hatte er mich verunsichert und so wollte ich halt Mett. Weil Mett sagt Mannmann immer. P. Fleischermeister nimmt also den Spachtel des gewürzten Metts. Mit Kümmel. Ich hab das Körnchen gesehen!
„Nein nein! Das daneben!“
„Also wissen Sie… das ist ungewürzt. Also Hack. Sie wollten aber Mett – also gewürzt. Was wünschen Sie denn nun?!“
„Zerhacktes Fleisch aus Schwein und Rind ohne Gewürz?“, ja, jetzt war ich eingeschüchtert.
„Warum sagen sie das denn nicht gleich?!“
„Hab ich doch! Hackepeter halt!“ ich heulte fast.
Er schaute mich komisch an und packte mir dann mein Hackfleisch zusammen.

Ernsthaft? Man unterscheidet ERNSTHAFT mit NAMEN zwischen gewürztes und ungewürztes Hackfleisch? Verdammt das ist doch alles das selbe! >_<
Hoffentlich kann ich mir das bis zum nächsten Mal merken. *seufz* Und dabei hab ich noch nicht mal mit meiner Rechtschreibschwäche angefangen, wo ich zwar Fleisch will aber Honigwein bekomme…

Murphy’s Law

Was schief gehen kann, geht auch schief!

Anruf Nichtreal, Fleischerabteilung. Mein Schwartenfleischstück wurde nicht mitgeliefert. Y.Y
Nach dem ich aber gefühlt 3 Stunden da rumstand an der Theke (vordrängelnde Leute sind scheiße!), hat er mir aber ein gutes Angebot für ein… öh… irgendwas anderes vom Schwein ohne Schwarte gemacht. Leider weiß ich nicht, was es nun wurde, da er den Preis per Hand eintippte und daher keine Bezeichnung auf den Bon steht. Aber er versprach, dass das Fleisch schön saftig sei und die optimale zweite Wahl wäre, für alle Gerichte, die eigentlich Kruste machen sollen. Auch gut. Gibt es nachher also Schweinekrustenbraten ohne Kruste.

Ich hoffe jetzt nur, dass Murphy sich ein wenig zurück hält. Bitte bitte. Danke.

Aus der Traum

„Was essen wir denn über Ostern?“, fragt der Mannmann.
„Ääääh… Knoblauchtomaten?“, meinte ich voller Hoffnung. Das Zeug schmeckt geil!
„Nicht mehr vor Weihnachten!“
Ich grummelte ein wenig vor mich hin, schnabte mir mein Ofenkochbuch und zeigte auf das nächste, supereinfache, superleckere, kann-ich-schon-Gericht.
„Nichts was du schon mal gemacht hast!“, kam direkt die nächste Anweisung.
„WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAS?!“ Ich hasse es neue Sachen zu kochen. Aber er lies sich nicht erweichen. Leider fand ich in meinem Buch nichts, was mir anstand oder einfach zu machen war. „Was willst du denn?“, fragte ich hoffnungsvoll.
„Ich sag nichts dazu. Du hast meine Auflagen, denk dir was aus!“
Y.Y

Ich klickte dann unmotiviert durch den chefkoch. Irgendwas war immer. Entweder was, worauf ich keinen Hunger hatte, der Hauptbestandteil vertrug sich mit meiner Verdauung nicht, 3 Stunden Vorbereitungszeit, hatte ich schonmal gemacht etc. pp. Die Bessere wusste auch nichts bzw. meldete sich nicht.
Nächster Versuch war dann mein „Sieht lecker aus, muss ich mal machen!“-Geheimecke. Da hab ich bisher nichts raus gekocht und ich fand das irgendwann mal lecker – also dürfte ich da doch was finden. Und Tatsache fand ich einen Schweinekrustenbraten, den ich mal durch Zufall über eine Nichtkochseite gefunden hatte und noch zurückgehalten hatte, weil es da erst Schweinekrustenbraten gegeben hatte.

Aber wäre damit die Auflage dann erfüllt?

„Wenn ich etwas koche, was wir mit anderen Rezept schon mal hatten, ist dann das was neues?“, fragte ich über Hangouts und noch während ich schrieb, was es denn war, kam die Antwort:
„Nein.“ Fast zeitgleich schickte ich dann aber das Wort „Schweinekrustenbraten“. Irgendwie kam direkt danach ein „Ja, das ist was neues.“

Schlingel!

Das Rezept war jetzt auch nicht so schwer. Ein paar Äpfel, Schalotten, Senf, Schwarzbier, Salz, Klöse… bekomm ich hin. Mannmann gleich noch nach der Sorte Schwarzbier gefragt, da ich selbst ja nicht viel Ahnung davon hab und die gewünschte Sorte notiert. Anschließend noch die Menge verdreifacht, weil es soll ja vier Tage reichen. Ich befürchte aber, dass das so laufen wird wie mit den Rouladen (die waren am Folgetag alle und Mannmann jammerte, er wäre ja so dick geworden…).
Heute dann also für meine Verhältnisse recht früh gen Nichtreal gewandert. Was. ein. Gedränge. Haben die sich alle frei genommen?! Es war 10 Uhr!

Mit etwas Geduld, lauten Knurren und unhöflichen rumrempeln mit den Wagen (die stellten die Wagen quer in die Gänge! QUER! Damit da auch ja niemand durchkommt! Da werd ich voll aggressiv Alter!) bekam ich auch erst mal alles, was ich wollte.
Dann kam ich an die Fleischtheke. Meine geliebt Fleischtheke. Meine hat immer alles Fleischtheke.

Fisch: abgedunkelt. Käse: hier und da noch ein missachteter Rest, angespannt lächelnde Verkäufer dahinter. Wurstabteilung: Ein Schlachtfeld. Fleischtheke: da stand noch das eine oder andere, aber weniger als die Hälfte als sonst üblich. Mitarbeiter? Gestresst, gehetzt, genervt, mit sichtlicher Angst in den Augen, weil der Ansturm nicht aufhörte. Die Angebotstafel (vier riesige Tafeln, wo die Angebote des Tages mit Kreide aufgeschrieben werden), fast leer. Entweder weggewischt oder eiligst durchgestrichen.
Trotzdem ging ich todesmutig zum Fleischthekenchef.
„Was darf ich denn für Sie tun?“ Er griff schon in Richtung Lamm. „3kg Schwein mit Schwarte!“. sagte ich eiligst. Er stutzt. Sein Lächeln wird ehrlich.
„Sie sind die erste, die diese Woche was vom Schwein will!“ Ich freue mich. Dann haben sie ja noch was! „Deswegen haben wir auch nichts bestellt.“ Gesicht entgleist.
„Äh… aber… ich bestelle Ihnen was zu Samstag… Frau Unsozial richtig. Ihr Freund bestellt ja auch gern mal was. Gleiche Telefonnummer?“ Wieder Gesicht entgleist, diesmal wegen Paranoia. Sah er mir scheinbar an. „Sie sind eine gute Kundin! Wir kennen Sie!“ Ich sollte dort echt nicht so oft teures Fleisch kaufen gehen. Aber… gut… ich sagte zu und so darf ich meinen Krustenbraten eben Samstag machen. Aber was mache ich denn dann morgen…?
Chefe schien das auch durch den Kopf zu gehen… Muss ja nun was sein, dass man an einem Tag essen kann. Ich studierte die Reste der Tafel und fand was. „Ich hätte dann bitte 1kg argentinisches Rindsteakfilet!“
„… Sehen Sie, genau wegen so etwas wissen wir sehr genau, wer Sie sind!“
Verdammt!
Zugegeben… wenn man als 1 Tages-Ersatz ein nicht gerade billiges Fleischstück will, dann würde sogar ich mir das Gesicht merken. Aber immerhin… im Vergleich zum eigentlichen Preis dieses Fleisches habe ich immer noch 20€ gespart. Wir verabschiedeten uns dann bis Samstag.

Beim bezahlen habe ich dann fast vergessen den Einpackjungen sein Trinkgeld zu geben. Ich mag die. Ich werf nämlich alles so in die Tüte, wie ich denke und nur das, wo ich denke, es wäre zerbrechlich, kommt oben drauf. Die wissen aber was sie tun und legen das, was wirklich zerbricht, zermatscht oder anders leidet oben auf. Und sie hören auf Kommandos, wie „Die Flaschen bitte noch nicht einpacken, die kommen in den Rucksack!“ (den rück ich nicht raus) oder „Bitte beide Beutel gleich schwer machen, ich trag die nach Hause!“ – klappt. Immer. 🙂 Also bekommen sie auch immer Trinkgeld. Punkt!
Mannmann habe ich dann mitgeteilt, dass er das Ersatzfleisch bezahlen muss, ich dafür den eigentlichen Braten übernehme. Und er müsse morgen braten, weil er kann das besser.
Als er realisierte, dass ich Filet und kein Entrecote gekauft hatte, stimmte er mir zu. Und ich glaube er sabbert jetzt schon danach.

Zugedreht

Wenn ich einkaufen will, dann tue ich das meistens auf einen Weg. Wohin? Ist egal – Hauptsache ich muss nicht „nur“ einkaufen.
Dann gibt es auch zwei Läden, die es anzusteuern gilt. Wobei ich selten beide Läden besuche sondern eher entweder oder. Da wäre zum einen der Nichtreal, der ähnlich wie sein Namensvetter nach dem „einmal hin, alles drin“-Prinzip handelt, solange es um Produkte geht, die Billigdiscounter auch haben. Anders als Real also keine Klamotten, Elektrotechnik etc. pp. Dafür ist sein Krabbeltisch meistens deutlich qualitativer. Da bieten die auch einfach mal Messersätze von Zwilling in der oberen Preisklasse an.
Ich mag den Laden, weil der einfach einen gewissen Flair hat. Sein (riesiges) Weinsortiment hat einen Pseudoparkettboden und sieht unheimlich edel aus. Seine Brotwaren versteckt er nicht in einem Ein-Meter-Gang, sondern eher zwanzig Meter gefüllt mit allen Arten an Brot so wie einen kleinen, eigenen Großbäcker, der auch noch frische Brötchen und ähnliche Produkte serviert. Von jeden noch so kleinen Teil hat er mindestens drei verschiedene Anbieter ausgestellt – inklusive der Eigenmarke – und dann natürlich noch den Fleischer. Eine RIESIGE Theke mit Fleisch, Käse und Fisch. Wenn da zwanzig Mann anstehen, fällt das gar nicht auf. Außerdem haben sie einen wunderbaren Brie im Angebot, den man sogar als ganzes Rad erwerben kann. Aber wohl nicht in unseren Kühlschrank passt. Aber sie bieten es an! Und der ist scheiße lecker! Dafür kostet es da halt auch immer ein bisschen mehr. Aber der Service ist mir das Wert. Leider ist der Laden kein Geheimtipp und Freitags und Samstags muss man sich durch ein Meer Menschen wühlen.
Netto liegt dagegen deutlich näher und bekommt wohl seinen Hauptverdienst durch die vier höheren Schulen im direkten Umkreis. Da dort etliche Schüler 18+ sind, ist der Laden zu gewissen Zeiten dringend zu meiden. Leider ist er qualitativ eher ein schlechter Markt. Ich hab im Hochsommer schon mal vor einen leeren Getränkeregal gestanden. Und damit meine ich richtig leer. Nur die hochprozentigen Alkoholgetränke waren noch da, Rest komplett weg. Von Wasser über Limonaden bis Säfte. Alles komplett ausverkauft. Und das darf einfach nicht passieren. Das ist es danach aber noch (mit verschiedenen Gütern) vier oder fünfmal.
Dazu ist die Auswahl sehr eingeschränkt. Beim Kakao haben sie zum Beispiel nur Nesquick – der mir nicht schmeckt. Dennoch ist der Netto der Laden der Wahl, weil man da zumindest die einfachsten Sachen bekommt (in der Regel) und da der beste Pfandrückgabeautomat der Stadt wohnt. Meine ich. Zugegeben war ich noch nicht in vielen Läden um das wirklich einzuschätzen – aber 1 Minuten Fußmarsch und ein schneller Automat sind schwer zu toppen.

Damit sind wir auch schon beim Kern des Themas:
Den Pfand. Den bringe ich immer nur alle paar Wochen weg – den mag ich nämlich nie auf den Weg mitnehmen – lieber dann, wenn ich „nur“ einkaufen gehe. Das heißt da sammeln sich immer ein paar Flaschen an.
So auch am Montag. Da ich eh „nur“ einkaufen musste, habe ich direkt geschaltet und den Pfand mitgenommen.
Was ich wie immer zu spät bedachte – nämlich als ich bereits am Automaten stand – waren die etwas kühleren Temperaturen. Die Weichplastikflaschen verformen sich dann immer so lustig, wenn man nicht vor dem Transport den Deckel auftret. Aber da muss man eben früher dran denken als ich.

Ist auch kein Problem. Keine Schlange hinter mir und ich bin routiniert. Vergesse das nämlich immer. Deckel aufdrehen und in den Automaten werfen dauert etwa eine Sekunde länger als ohne Deckel aufdrehen.

Sonst.
Da Mannmann mich dazu anhält, weniger Zuckerwasser zu trinken, geht der Inhalt des Pfandbeutels fast komplett auf seine Kappe. Mannmann dachte, das eine leere Flasche fest zu gedreht werden muss. Da stand ich also nun und bekam die scheiß verfickte Flasche nicht auf, die wegen ihrer Verformung vom Automaten nicht erkannt werden konnte. Hab es versucht. Die nächsten Flaschen waren auch nicht besser.

Da kam mein Held in schillender Maurererrüstung vorbei. Mensch Marke drei Meter hoch, drei Meter breit und ein Abkömmling von Hulk Hogan und Arnold Schwarnzenegger zu ihren jeweils besten Zeiten. Ein wandelnder Muskelberg, der ob seines Berufs diese auch einsetzen konnte. Ungefähr so stelle ich mir Obelix von den Nussnasen vor. Und den erwähne ich auch nur, weil er rumjammerte, dass ich ihn bisher nur in einem Artikel verwendet hatte!
„Kommse mal her Fräulein!“, sagte er amüsiert. Ich hatte mich ja direkt verliebt. Ich mag es, wenn man mich Fräulein nennt. Ehrlich. Frau finde ich voll doof. Das klingt so alt. Fräulein nach einem jungen Grashüpferdämchen in IHRER besten Zeit. Hätte der nun noch Schnitzel im Einkaufswagen und einen Hund an der Seite gehabt – ich wäre nicht mehr nach Hause gekommen. 😉
Muskelberg nahm mir also die Flasche ab und drehte den Deckel auf. Nicht. Er stutzte und versuchte es etwas fester. Er lief rot an. Hätte ich seine nackten Oberarme sehen können, wären sicher Adern und Sehnen hervorgetreten. Also sind sie bestimmt… aber so hätte ich es sehen können.
Irgendwann machte es knack und die Flasche versetzte sich wieder in ihre angestammte Form.
„Wer hat DIE denn zugedreht?“
„Mein Freund.“
Der sah mich an! Wer weiß, was er sich vorgestellt hat. Bestimmt nicht meine niedliche, kleine Rollkugel, die mein Mannmann ist. Also… im Vergleich zu diesen Berg.
Er half mir noch bei den anderen Flaschen und wir diskutierten, ob das vielleicht durch den Kälteverzug so schwer sei, als ich eine besonders böse verformte Flasche erwischte und die ohne Probleme aufbekam. War eine Schwibbschwabb. Die einzige Schwibbschwabb. Die ich geleert und geschlossen hatte.

Das teilte ich den Muskelberg mit.
„Verhau’n se den mal ordentlich! Die Teile so fest zuzudrehen…“, meine er im Scherz. „Mach ich! Versprochen!“. Da wurde er blass. Seiner Vorstellung nach musste Mannmann ja noch stärker sein als der und ich 1,64 abgebrochener Stock will den Kerl was setzen und sag das auch noch voll selbstbewusst?! Man muss ich Mut haben!

Danach bedankte und verabschiedete ich mich brav, Muskelberg zog weiter (der hatte kein Pfand, keine Schnitzel und auch keinen Hund – nur Lust zu Helfen) und meine Eine zog einen 19,25€-Pfandbon. Nur damit ihr mal eine Vorstellung von der Flaschenanzahl bekommt.

Zu Hause schimpfte ich dann mit Mannmann. Der lachte und meinte, er wäre ein starker Stier! „Doofer Ochse wohl eher!“, sagte ich und ging. Er konnte trotzdem lachen. Ich auch.