PokemonGo – Praxistest

Nachdem ich mich letztens schon so gefreut hatte, gab es die Ernüchterung.
Am folgenden Tag war ich nämlich unterwegs und warf Pokemon Go an. Nachdem die Karte gerade geladen war, kam schon die Meldung: „Datenvolumen aufgebraucht“. Och nö. 😦

Ich habe ein recht kleines Volumen, da ich dieses bisher nicht brauche. Im Schnitt verbrate ich ungefähr 1MB pro Monate – wenn es hoch kommt. Was soll ich da mit GB? Tja. Jetzt stört mich das. Ich wollte dem Ganzen trotzdem eine Chance geben und hab auf den Volumenreset gewartet. Zudem konnte ich lesen, dass die meisten Spieler relativ wenig Verbrauch haben, so dass ich auf einen Bug mit Verbindungsproblemen spekulierte.

Heute war es dann so weit. Los marschiert und tatsächlich kam keine Meldung. Aber auf 2km Weg auch kein Pokemon. Und die PokeStops wurden zwar angezeigt, funktionierten aber nicht. Irgendwann wurde die Karte grün und die Straße verschwand einfach.
Also Pokemon aus und beim PsychoDoc in den SPON geles… geht auch nicht… wtf?

Da ploppt das Handy auf:
„Bitte im Netz anmelden!“
Hä?
Drauf geklickt.
„Lieber Nutzer, leider haben sie zu wenig Guthaben, weswegen wir ihre Datenoptionen nicht buchen können.“

Ja leck mich doch!
Sonst schicken sie mir drei Tage vorher ne SmS, dass mein Guthaben für eine Buchung nicht reicht und ausgerechnet diesen Monat nicht?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

Zum Glück konnte ich von dem Rest noch Tagesvolumen buchen. Ist zwar recht teuer aber besser als nichts. Und siehe da, da sitzt ein Rattfratz auf meinen Schoß.

Den nächsten Strich durch die Rechnung machte dann meine Kamera. Die App vom MotoG2 schwächelt da leider ein wenig und stürzt gerne ab. In Verbindung mit DrittApps – wie PokemonGo – tut sie das besonders gerne. 10 Minuten hat es gebraucht, bis ich die Kamera deaktivieren konnte, da mir vorher immer das Spiel abstürzte. Und seit dem kann ich flüssig spielen. Wuhu!

Seit dem habe ich gewisse Erkenntnisse gesammelt:
Psychodoc spielt selbst nicht, hat aber in Sichtweite seiner Praxis 50 PokeStops. Alle nicht weiter als zwei oder drei Straßen entfernt.
Ich hasse Zubats. Jetzt noch mehr.
Ich brauche ein neues Handy mit entspiegelten Display. 😦
Nichtreal ist eine Arena.

Außerdem bin ich nun überlegen von Prepaid auf Vertrag umzusteigen. Aber mal sehen.

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Ein Blog, zwei Blog, drei Blog, vier Blog, fünf Blog, ….

WMF hat dieses Mal eine ganz interessante Frage gestellt. Es geht um multibles Bloggen. Ich bin ja mal gespannt, was Ed dazu schreibt. 😀

Als ich den Prä-Unsoziale-Blog noch hatte, habe ich insgesamt drei Blogs geführt. Einer war für Kochen, einer für ein Hobby und einer für den Alltag gedacht.
Leider fiel beim Hobbyblog nicht viel an, Lust mir was aus der Nase zu ziehen hatte ich auch nicht und so schrieb ich das Thema dann doch im Hauptblog. Ungefähr das selbe galt für den Kochblog, nur dass ich kochen hasste und ich nicht wirklich gute Fotos schoss. Damals hatte ich die Spiegelreflex noch nicht und mein Handy ist eher suboptimal. Und als ich die Kamera hatte, war ich noch lange nicht gut. Ich habe just heute erst meine alten Bilder durchgekrammt, um das Urlaubsbild mit der Hyäne zu machen und dabei sind mir die qualitativen Unterschiede zu den Fotos in diesem Jahr massiv aufgefallen. Gut, ich arbeite inzwischen deutlich mehr mit den automatischen Funktionen (nein, nicht „Auto“, aber Portrait oder Landschaft oder Bewegung oder Makro… und natürlich Autofokus, da ich mich dafür echt zu dämlich anstelle) aber mein Blick für Motiv hat sich seit dem auf jeden Fall auch geändert. Ob zum Guten oder Schlechte kann ich nicht sagen. 😀

Wie auch immer… der Kochblog schlief dann recht schnell ein, auch wenn ich ihn immer noch besuche, wenn ich bestimmte Gerichte kochen will. Die Rezepte dafür sind nämlich nur dort zu finden. *räusper*

Inzwischen habe ich eigentlich nur noch den Blog hier. Hatte ich zumindest vor.
Und dann bekam ich von einer Freundin ein Angebot. Sie hat das selbe Hobby wie ich und führt einen beeindruckenden Blog darüber. Inzwischen bin ich da Co-Autorin und darf mich austoben. Passt so weit und erinnert mich daran, dass ich mal wieder einen Artikel schreiben wollte. Nja… vielleicht nach den Urlaub (während dessen wird Mangels Bilder schwierig…). Und nein, ich werde euch das hier nicht nennen. Wer den Blog findet: Okay. Aber bitte keine Rückschlüsse geben, Danke. 🙂

Insgesamt bin ich aber mit einen Blog gut ausgelastet. Inzwischen ist (wie schon vorher gedacht) die Übermotivation zurück gegangen, so dass ich nicht mehr jeden Tag mehr als 2 Artikel raus haue. Mittlerweile sind auch schon Tage gewesen, in denen ich fast nicht gebloggt hätte, weil mir einfach nichts einfiel (aber dann kam das Leben dazwischen :D).
Ich finde das okay. Ich werde mir auch definitiv nicht „noch einen“ Blog anschaffen. Eventuell werde ich die Kochfraktion hier wieder etwas abtrennen, dann aber eher so wie Ed es auch macht. Also Unterseite quasi. Wenn ich jemals die Muße habe, herauszufinden, wie man das macht. Bisher war die nicht da. Und ed, du bist still!

Und unter uns:
Ich habe noch zig andere Medien, wo ich mich auslassen darf – bzw. das einfach mache. Neben anderen Blogs auch noch Foren, Imageboards und ähnliches. Und irgendwie liegen mir zu Zeit vier Leute in den Ohren, dass ich auch noch ein Buch schreiben soll. Ich wüsste nicht über was (die Bessere: über dein (also mein) Leben; Psychodoc: „Über Tiere und andere Funfacts! Sie können das so toll erklären!“; Andere: „Is wurscht, du schreibst super!“) und hab dafür auch nicht das Durchhaltevermögen.

So – nun bin ich aber wirklich im Urlaub. 😉