Fundstück: Wie wahr

Zugegeben der Spruch ist auch schon wieder älter. Aber das macht ihn nicht weniger aktuell.

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Doch kein Krebs

Seit etlichen Wochen und Monaten habe ich ein Problem. Bis vor kurzem war das nicht so tragisch – ich bemerkte nur bei längeren Fußmärschen einen leichten Schmerz in beiden Schienbeinen. Das fing irgendwann Mitte des letzten Jahres an und ich kümmerte mich nicht drum, da ich es auf eine falsche Bewegung, Falschbelastung oder Mimimimi zuschrieb. Das Problem trat auch nur sporadisch auf – oft mit Wochen schmerzfrei zwischendurch – so dass ich es immer wieder vergaß. Bis es eben wieder auftrat.

Nun kam es aber, dass es in letzter Zeit immer häufiger, immer schneller und immer stärker vorkam. Zudem konnte ich lange kein häufiges Schema ausmachen. So trat der Schmerz mal auf den Weg zum Nichtreal auf, verschwand dann aber während des Einkaufs und blieb weg, als ich wieder mit Einkauf nach Hause ging. Eine anderes Mal trat er erst auf den Heimweg auf.
Der Rekord war dann aber am Ausflugtag Dienstag, als es schon nach kurzer Zeit los ging und binnen Sekunden eine massive Schmerzstärke annahm. So stark, dass ich nicht weitergehen konnte.

Dafür hatte ich Zeit die Sache mal zu analysieren:
So trat der Schmerz beidseits auf und war im Prinzip auch gleich stark aber niemals zur gleichen Zeit. So fing es zum Beispiel rechts an, wurde über mehrere Schritte immer stärker, nahm dann aber wieder ab. Während der Schmerz geringer wurde, ging es links los. Der Schmerz verschwand dann auf keiner Beinseite mehr aber sie wechselten sich im An- und Abstieg immer fröhlich ab. Wenn das jetzt noch mit der Beinposition zusammengehangen hätte – also rechts, gewichttragendes Bein vorn tut mehr weh als linkes, hinteres Bein, dass nun nach vorn befördert wurde und dann entsprechend wechselnd. Aber nein… mehrere Meter dauerte es, bis der jeweilige Schwellenwert erreicht wurde.
Zudem fiel auf, dass ich den Fuß nicht mehr richtig abrollen konnte. Die Hacke kam zwar noch normal auf, aber der Vorderfuß „patschte“ quasi auf die Straße.

Wenn ich länger stand oder saß, die Beine also nicht bewegte, verschwand der Schmerz nach einiger Zeit – auch wenn er da durchaus so stark sein konnte, dass ich mich an Ort und Stelle auf den Fußboden setzen musste, da mich die Beine nicht mehr tragen konnten.

Deswegen machte ich mir Dienstag dann auch massiv Sorgen, denn ich hatte vor etliche Kilometer zu laufen… wenn meine Beine aber schon nach wenigen 100 Metern schlapp machen, wie soll ich das denn durchhalten?
Die Antwort war: Kaum saß ich im Zug und der Schmerz konnte nachlassen, trat er auch nicht mehr auf. Weder während ich das Ausflugsziel bewanderte noch auf dem Heimweg, wo ich dann ja deutlich schneller unterwegs war. Fand ich sehr seltsam.

Mit der Zeit hatte ich dann Angst, dass das Durchblutungsstörungen sein könnten. Da ich die Antibabypille nehme und momentan eher wenig Bewegung bekomme (ich finde Spazieren ohne Ziel doof), ist das durchaus denkbar. Grund genug also um dem Arzt mein Leid zu klagen. Google mied ich bewusst, denn das hätte meine Angst nur bestätigt oder verschlimmert, weil irgendwie ist ja alles Krebs.

Der Doc wusste dann aber sofort, was das Problem war: Peroneussyndrom. Viel Voltaren empfahl er. Na bitte. Viel besser als Krebs!

Fundstück: Die Unsoziale als Anagram

DAZU EINE SILO – ist noch das Beste und Sinnergebenste. Ja okay, lass ich wegen meiner ab und zu durchschimmernden Deutschschwäche gelten. Ich will also ein(e) Silo dazu. Hat zufällig jemand eines? 😀
Gefallen hat mir aber auch: „AIDS EULE ZION“. Wunderschöne Wortkombination. „AUDIENZ SOLEI“ finde ich aber auch ganz nett. Klingt zumindest edler als die ganzen Nazi-Vorschläge. 😐

Als englischer Vorschlag kam dann „IN ZEALOUS DIE“. Meine erste Befürchtung war ja, ich würde nun an Zellulose sterben. Aber nein, ich tue es nur emsig oder diensteifrig. Ich bin mir nicht sicher, ob das nun wirklich besser ist.

Anagram englisch
Anagram deutsch