Mannmann einmal auslachen bitte

Wie ich unlängst berichtete, hatte mich Mannmann mit einem Toilettenspülungsteil massakriert. Da wir zu zweit nicht an die defekte Stelle kam, hat er das Teil dann zähneknirschend neu gekauft. Immerhin 60€- dazu die umsonst gekauften Dichtungsringe für weiß nicht wie viele Euros.

Kurz danach erschuf sich MEIN Springbrunnen im WC und ich sagte dem Vermieter Bescheid, der eine eine Klempnerfirma anrücken lies. Heute.

Eigentlich wollte ich sie schon wieder abbestellen, denn gestern funktionierte mein Springbrunnen nicht mehr. Aber Klempner kam nicht nur eine ganze Stunde eher als erwartet, sondern meine WC-Spülung mit Sinneskriese zeigte sich auch gleich von ihrer besten Seite. Blätscher

Letztlich ersetzte er das selbe Teil wie Mannmann, nur das mein altes Teilchen wesentlich kloppiger (und dreckiger) aussah als seines. Der Klempner kommentierte es ständig begeistert mit „Ein antikes Teil… wow… so alt… Waaahnsinn“ – er verriet mir leider nicht, ob das Ironie oder ernst gemeint war. Er ersetzte es dann durch ein moderneres Ding, das wesentlich cooler aussah als das von Mannmann Gekaufte (ob das überhaupt ein wichtiges Kriterium für die Ventile ist? „Cool“?)
Im Anschluss lies ich mir noch zeigen, wie man die Druckplatte wieder aufsetzt, denn das gute Stück war von Innen angeschimmelt. Das wollte ich noch sauber machen.

Nun habe ich also das selbe Teil ersetzt und musste dafür nichts bezahlen – während Mannmann knapp 70€ aus dem Geldbeutel warf, weil er es selber machen wollte. Insofern:

nelson

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Vom Herzen und so

Bei mir gab es lange nichts neues – die Bessere hat schon geschimpft. Aber die kleinen Dinge waren so klein, dass es sich einfach nicht gelohnt hat. Dafür gibt es nun eben die Zusammenfassung. Bin mal gespannt was meine Schwägerin sagt. *wuhahahaha*

Gesundheit
Kurz vor meinen letzten Beitrag wurden meine Betablocker umgestellt. Ich hatte in letzter Zeit verstärkt Kopfweh – Migräne, Cluster, anderes… alles drin. Betablocker sind aber eine gute Vorbeuge genau dagegen. Also wurde ich von Biso auf Metoprolol umgestellt. Schnell bemerkte ich, dass mir die verordnete Menge (23,75mg) nicht reichen. Ich hatte nach etwa 12 bis 14 Stunden wieder deutliche Tachykardien – ich ging also mit Herzrassen ins Bett. Kein schönes Gefühl.
Mein Handy hat ein eingebautes Pulsoxymeter, der das Gefühl auch bestätigte (zwischen 110 und 140er Puls). Da ich weiß wie die Oxymeter funktionieren, vertraue ich dem Handy auch. Es wird einfach ein rotes Licht ausgestrahl, dass durch die Haut gelangt. Dort wird es vom Eisen an den roten Blutkörperchen (Erys) reflektiert. Diese Reflektion kann gemessen werden. Da die Geschwindigkeit, mit der die Erys vorbei flitzen, vom Puls abhängig ist (langsam-schnell-langsam-schnell), kann man dadurch den Puls bestimmen. Mehr noch – da Eisen direkt mit dem Sauerstoffgehalt zusammenhängt, kann man damit auch die Sauerstoffsättigung des Bluts bestimmen.
Die Hardware muss also nichts besonderes können und die Software muss nur Reflektionsinformationen auswerten können. Also kann ich von korrekten Puls- und Sauerstoffangaben ausgehen. Während Sauerstoff immer im guten Bereich liegt, geht der Puls eben durch die Decke.
Dazu hatte ich seit dem auch noch einen Migräneanfall.
Also haben wir heute die Betablockerdosis von 1×1 auf 2×1 erhöht.

Außerdem habe ich oft Herzstechen, was mir echt Sorgen macht. 30 Kilo Übergewicht, Diabetesgefährdung und wenig Bewegung tun dem Herz nicht gut. Tachykardie machts da auch nicht besser. Das Ruhe-EKG war zum Glück in Ordnung, man muss also nicht unbedingt von einer grundsätzlichen Herzschädigung ausgegangen werden. Da die Beschwerden oft aufgetreten sind, wenn der Rhythmus wieder nach oben stieg, hoffe ich, dass die Betablocker auch das eingrenzen. Ansonsten wollen wir mal ein Langzeit-EKG machen, in der Hoffnung, die Beschwerden dabei aufgezeichnet zu bekommen.

Außerdem soll ich momentan vermehrt darauf achten Eisen- und magnesiumreiche Nahrungsmittel zu mir zu nehmen. An Eisen mangelt es mir leicht (was aber auch mit der Menstruation zusammenhängen kann), Magnesium ist gerade noch so im Normbereich. Magnesiummangel kann aber auch Migräne auslösen. Also sich ich mehr Bananen futtern. Bei dem Eisen mache ich mir erst mal keine Sorgen, da ich vor 5 Jahren noch deutlich tiefere Werte hatte und da auch Tabletten nehmen musste. Mit einem leichten Mangel, der sich durch Ernährung beheben lassen kann, mache ich mir da keine Sorgen.

Finanzen

Inzwischen wurde ich von der Arge ausgezahlt. Zwei Wochen musste ich auf den Krankengeldbescheid bangen. Da sie vorher noch das Gutachten einsehen wollten und sie in Frage stellten, ob ich überhaupt Krankengeldberechtigt bin, ja mich sogar in Frührente schicken wollte, wusste ich echt nicht, woran ich war. Gestern kam dann die erlösende Nachricht. Tatsächlich bekomme ich genauso viel Krankengeld wie ALG, muss also die Hose nicht enger Knöpfen. Da inzwischen auch mein Wohngeldantrag durch ist (den ich im Mai abgeben hatte!), sieht es gar nicht mal mehr so schlecht aus. Es könnte immer noch mehr sein. Aber so ist auch ok.

Dadurch steht auch Projekt neuer Rechner nichts mehr im Wege. Mein aktueller ist zwar noch gut, liegt aber inzwischen unter den von Blizzard empfohlenen Anforderungen vom Wow. Immer noch über den Mindestanforderungen aber eben auch nicht optimal. Es scheitert dabei vor allem an der CPU, was die wichtigste Komponente für WoW ist.
Mit neuer CPU brauche ich aber auch ein neues Mainboard. Und neuen RAM. Und weil mein Gehäuse ein Midi-Teil ist, das damals wegen des geringen Budgets ausgewählt wurde, soll nun auch ein Neues dran. Da bei der CPU wichtig ist, dass der einzelne Kern ordentlich Power hat (WoW ist alt – es kann max. 1,5 Kerne zeitgleich nutzen), habe ich mich für Highendgeräte entschieden.
Was für Teile genau? Entscheidet Mannmann, wenn ich das Geld beisammen hat. Grafikkarte und die drei Festplatten werden behalten. Das Netzteil wird kurzfristig entschieden – da würde Mannmann zur Not aber was beilegen, wenn es nicht reicht.
Insgesamt heißt es nun 900€ ansparen. Mein Ziel wäre es pro Monat 100€ an ihn zu überweisen, damit ich damit nichts dummes anstellen kann. Die 40€ für Pokemon Sonne und Mond hat er schon für mich gespart. Wenn ich was teures kaufe, dass er sonst bezahlen würde, wird das Geld einfach auf sein Schuldenkonto für mich berechnet. Ich hoffe, dass ich so in 7 – 9 Monaten auch wirklich alles beisammen habe.

Außerdem hab ich ja ein neues Handy. Ein Galaxy S7. Damit bin ich wunderbar zufrieden, kann damit auch direkt das Gewicht tracken und der eingebaute Pulsoxy ist echt nice.</p<

Trotz allem bin ich nun auf der Suche nach einen Job. Krankengeld geht ja nicht ewig und das ALG wird sicher niedriger werden. Da es kaum angemessene Jobangebote als MFA gibt, überlege ich nun zum Feind – der Krankenkasse – zu wechseln. Stressig ist das auch – aber eben nicht in der Höhe wie in der Praxis. Ich würde sogar zu einer Umschulung zur Sozialversicherungsfachangestellten bereit sein – damit würde ich dann mehr Auszubildendengehald bekommen als ALG und als Berufseinsteiger mehr verdienen als eine MFA nach 5 Jahren. Aber mal abwarten was aus der Initiativbewerbung wird.

Vierzehn

Heute ist es so weit. Heute kommt der große Schritt.
Ich werde heute einkaufen gehen und abermals keine Schokolade zum Naschen kaufen. Und das ist etwas besonderes, denn inzwischen habe ich nur noch vierzehn Kinderbonbonse über. Und ja, die stammen immer noch aus den beiden Packungen, die ich vor einigen Tagen bereits zu Hause hatte.

Ich möchte meinen:
Ich bin über den Berg.
Nicht nur bin ich nun mehrfach an den Schokoladeartikeln vorbei gelaufen und habe nicht mal darüber nachgedacht mit welche zu kaufen, nein… die Kinderbonbonse schmecken mir nicht mal mehr.
Aktuell ist es so, dass ich mir zwei oder drei Bonse in den Mund stecke und dann tagelang die Lust verliere. Nur bei Frust wird das mal mehr – sonst wären noch mehr Restbestände da. Aber selbst dann war es… „ach die liegen da… mampf…“ und nicht „ich hät nu Bock“!

Dennoch bin ich nicht ganz von der Schokolade weg – und werde es sicher auch so schnell nicht werden. Aber ich „esse“ sie nun nicht nur bewusster, sondern hab mich nun auch eine gesucht, die ich nicht eben neben mir liegen lassen kann:
Schokoeis.
In Form von selbstgemachen Milchshake gebracht.

Ja, immer noch eine Kalorienbombe, zumal da recht viel Eis rein muss.
Aber wenns alle ist, dann ists alle. Lust mir welchen zu machen habe ich selten, weil es eine ganze Weile dauert und man danach auch noch Sachen säubern muss. Für die momentanen Temperaturen finde ich das aber recht angenehm. Dann mach ich mir einen Milchshake, wenn ich besonders viel geschwitzt habe – direkt nachdem ich mich unter der Dusche wieder auf angenehme Temperaturen gebracht habe.

Damit komme ich auf eine Kanne pro Woche. Was im Vergleich zu meinen vorigen Konsum immer noch eine drastische Reduzierung ist – und im Winter eh nicht so toll ist. 😉

Alles in Allem bin ich aber gespannt, was passiert, wenn ich keine Reserven mehr zu Hause habe. Noch sind die ja da. In Form von 14 Bonsen.

Ich habe mich ansonten letztens auf die Waage gestellt.
94kg. 😦
Davon müssen bitte 30kg wieder weg.
Als erster Teilschritt wäre unter 90kg aber schonmal nett.

Diätfortschritte

Gut, ob ich wirklich abnehme kann ich nicht so ganz beurteilen. Ich wiege mich nicht. Bewusst. Zunehmen tu ich aber schon nicht mehr, das hat ja was.
Dennoch mache ich Fortschritte – aber eben auf andere Art.

Ich bin ein Quasi-Langeweileesser. Quasi deshalb, weil mein Hirn durchaus beschäftigt sein muss – nur der Körper eben nicht. Das heißt, wenn ich lese, vor mich hinträume, zocke oder ähnliche Dinge mache, dann stopfe ich Essen in mich hinein. Das ist kritisch, denn die Menge an Essen kann ich dann nicht wirklich kontrollieren. Ich bin ja geistig woanders.
In der Regel liegen dafür Kinderbonbonse und früher auch Nüsse und Chips bereit. Als ich gearbeitet habe, war das nicht so tragisch. Ich hatte genügend körperliche Auslastung um es zu kompensieren und konnte zeitlich nicht so viel ruhig rumsitzen oder liegen.
Seit dem Burn-Out sieht das anders aus. Daher habe ich zuletzt auch nicht wie gewohnt 60 sondern 90kg gewogen (danach habe ich nicht mehr gemessen, es ist aber sicher mehr).

Da ich den Schweinehund in mir nicht dazu bringen kann, mal ein wenig Sport zu machen, müssen also erst mal andere Taktiken her. Nur weil das beste Mittel nicht funktioniert, heißt das ja nicht, dass man gar nichts machen braucht.
Zu Beginn habe ich mir Chips und Nüsse verboten. Das war auch kein Problem. Die schmecken mir zwar immer mal wieder aber jeden Tag muss ich die nicht haben – und kann auch monatelang ohne auskommen. Das waren also eigentlich immer nur reine „och da hätte ich mal wieder Lust drauf“-Käufe, die sich zugegebener Maßen in den Monaten zu Hause gehäuft haben.
Die zweite Maßnahme war die drastische Reduzierung der Kinderbonbons.

Zu Hochzeiten waren 14 Maxitüten pro Woche kein Problem. Ich habe das bewusst radikal gemindert, in dem ich mir nur noch 1 Tüte pro Tag genehmigte.
Ja, das ist immer noch viel – aber ich habe bereits seit Jahren eine Sucht nach Schokolade entwickelt. Wenn ich also keine bekomme werde ich unruhig, bin hungrig ohne das mir irgendwas schmeckt und ähnliches. Einen kalten Entzug schaffe ich nicht, da man Schokolade viel zu leicht bekommen kann. Also muss ich das langsamer angehen.
Und ehrlich? Nur noch eine Tüte pro Tag zu essen war ein massiver Einschnitt, der mir ganz schön zu schaffen machte.

Zwei Monate später schaffte ich es das erste Mal eine Tüte pro Tag zu essen ohne mich bewusst zurück halten zu müssen. Also kam der nächste Schritt. Ich reduzierte die Menge um eine weitere Tüte. Da ich nicht immer am selben Tag einkaufe – und durchaus auch mehrmals pro Woche – kaufte ich daher gezielt nur so viele Tüten, wie ich sie bis zum nächsten Einkauf brauchen würden. Also Freitags nicht 6 Tüten und Montag dann die nächsten, sondern Freitags 3 und Montags 3.
Das war noch etwas schwieriger, denn oft stand ich dann einen Tag ohne Tüte da und musste den Entzug aushalten. Da war hart. Echt jetzt. Und ich hab das Experiment auch fast abgebrochen. Gerettet hat mich mein geliebter Tomatenmozzarella-Salat. Denn an dem Tag, an dem ich den gegessen habe, brauchte ich keine Schokolade.

Damit erschuf ich also ein quasi-Alternativverhalten. Mir war (und ist) durchaus bewusst, dass mein Salat auch nicht unbedingt der Gewichtsreduzierer ist, aber das erste Ziel ist ja erst mal weniger Schoki. Mit der Zeit fand ich noch andere Speißen, die ich gut wegmümmeln kann und die den Schokoladenkonsum eindämmen. Wassermelonen, wenn ich sie mir vorher in Würfel schneide und dann mit der Gabel zum Mund führe zum Beispiel. Zum Teil auch Brot, auch wenn das nicht ganz so gut wirkt.
Inzwischen bin ich auf 5 Tüten pro Woche runter und habe damit keine Suchtproblematik. Wunderbar!

Dann kam Donnerstag bzw. heute.
Am Donnerstag habe ich meinen Wochenendeinkauf erledigt und habe zu dem Zeitpunkt auch Schokobonse eingekauft. 5 Tüten. Nächster geplanter Einkauf war Montag oder Dienstag vorgesehen, weswegen ich mir direkt 5 Tüten, Wassermelone und eine Marzipantorte kaufte. Mir war bewusst, dass diese Woche dann nicht so ganz zählen dürfte, aber auf die Torte hatte ich Bock.

Früher hätte ich die Torte alleine in zwei Tagen aufgefressen. Ja, auch als ich gearbeitet habe. Ich liebe diese Torte, dafür gibt es sie auch nur alle paar Monate. Dieses Mal hat Mannmann die Hälfte gefuttert und ich musste mir Montag das letzte Stück quasi reinwürgen. Und das über den ganzen Tag verteilt. Allein das hat mich stolz gemacht.

Und dann wollte ich heute einkaufen. Also losgestiefelt und alles eingepackt, bezahlt, nach Hause, ausgepackt und… he…
Ich habe das erste Mal seit vielen vielen vielen Monaten nichts Schokoladiges gekauft. Wirklich GAR NIX. Ja, ich habe mich mit der Torte übers Wochenende geschummelt, so das ich kaum Bonse gegessen habe, aber selbst das hätte mich damals nicht abgehalten noch mehr zu kaufen.
Ja, ich bin stolz darauf. Ernsthaft.

Und das Beste? Obwohl ich gerade die ganze Zeit an Schokolade dachte und die Bonse eine Armlänge neben mir liegen (noch in der Tüte) – ich will sie nicht. Ich habe nicht mal das Verlangen. Normaler weise hätte ich mir bei so einen Eintrag den Wanst voll gehauen.
Ich bin mal gespannt, ob ich das so durchziehen kann. Torte hab ich nicht mehr aber Tomaten für auf die Stulle hab ich gekauft. Schön mit dunklen Brot und Margarine. Am Donnerstag ist der nächste Einkauf geplant.
Das Ziel: Dann auch keine Schokolade kaufen und noch Tüten zu Hause haben.

Schaffe ich das?
Weiß ich nicht. Aber ein Ziel muss man sich stecken. Und diese Maßnahmen helfen mir erst mal weiter als Stur auf irgendwas zu verzichten und dann in wenigen Monaten den Jojo-Effekt zu haben. Ich will ja nicht nur Gewicht verlieren sondern auch halten. Und dafür muss der Schokokonsum auf Dauer normalisiert werden.
Was danach kommt… sehen wir weiter. 🙂

Opas Schlaganfall

Der Vater meines Stiefvaters ist schon relativ alt. Anfang des Jahres hatte er einen Herzstillstand – mitten im Auto. Zum Glück beim Rückwärtsfahren, so dass der Schaden begrenzt blieb. Lediglich eine junge Frau wurde angefahren – diese konnte aber einen Tag später das Krankenhaus wieder verlassen. Also nichts ernstes.
Hervorgerufen wurde der – für Opa vollkommen schmerzfreie – Stillstand nicht nur wegen kaputter Arterien, sondern auch wegen seines Diabetes. Diesen hat er länger als ich ihn kenne und obwohl er bei der Diagnose seine großen Sünden (Nikotin, Alkohol und Zucker) noch am selben Tage aufgegeben hatte, sich streng an seine Diät hält und er bisher keine Fußprobleme hatte (was wirklich was heißt), wurden durch den Diabetes scheinbar die Nerven am Herzen geschädigt – so das er niemals Vorwarnungen erhalten hatte. So sagten es später zumindest die Ärzte.
Zwei Monate später hatte er den nächsten Stillstand – an seinen Hochzeitstag beim Frühstück. Meine Mutter rettete ihn hier das Leben, da alle Umstehenden (Omma, Stiefvater sowie andere Verwandte) absolut überfordert waren und sie die einzige war, die auf die Idee kam Erste Hilfsmaßnahmen einzuleiden – oder den Notarzt zu rufen.

Danach ging es ihm erst mal gut – bis ich bei ihm war. Ja, ich habe ein wenig mit ihm geredet, wir hatten Spaß und es ging ihm gut, auch wenn Oma die Weltgeschichte verrückt gemacht hat, als Opa mal einen Tag lang wenig Hunger hatte. An dem Tag, an dem ich wieder zu Hause war, hatte er dann einen Schlaganfall.

Er hat ihn überlebt, ist aber rechtsseitig gelähmt. Glücklicherweise wurde er in die Reha-Klinik gebracht in der auch meine Mutter arbeitet. So konnte sie ihn jeden Tag für ein paar Minuten besuchen. Und leider das Dilemma auch mit ansehen.
Mutter arbeitete zeitweise direkt gegenüber der Station und konnte so über die Flure Opa ständig im Flur stehen sehen. Im Rollstuhl sitzend. Das Gesicht nach unten. Stundenlang. Und niemanden der sich mit ihm beschäftigt.
War meine Familie zu Besuch ging ebenfalls nicht viel. Eines Tages – D-Mann #1 und Omma waren ebenfalls da – beschloss Muttern Opa ins Bett zu bringen. Mein Stiefvater wollte die Schwestern rufen – aber Muttern lies das nicht zu. Immerhin macht sie nichts anderes jeden Tag. An dem Tag hatte sie die Erkenntnis, dass es massive Probleme geben wird, wenn Opa wieder nach Hause kommt. Denn auch wenn er sich an seine Diäten hält, ist er massiv übergewichtigt. Und Mitarbeit war zu der Zeit nicht. Er war nicht mehr als ein riesiger Sack voll Wasser. Sie hatte ganz schön zu kämpfen um ihn ins Bett zu bekommen. Klar hat sie es geschafft. Aber schön war das nicht. Aber Opa hat es ein wenig aufgeweckt. Das erste Mal, dass er auf den Besuch einging. Und das nur in dem er meiner Mutter die Hand drückte. Ein Fortschritt.

Dennoch war er mitten in einer massiven Depression. Und jetzt, wo Mama das mal bei einem Familienmitglied direkt erlebte, verstand sie erst richtig, was das für eine fiese Krankheit das ist. Sie rief mich kurz danach an und zeigte das erste mal Verständnis für meine Situation. Nicht, dass sie die vorher nicht hatte… aber nun verstand sie es eben auch. Und ja, obwohl sie oft genug selbst mit Depressiven arbeitete, brauchte es diese Situation. Mich selbst hatte sie ja nie direkt erlebt – nur am Telefon.
Dennoch war es bei Opa deutlich dramatischer. Durch den fehlenden Antrieb konnte er bei den Therapien nicht mitmachen. Dadurch blieben Fortschritte aus. Fehlende Fortschritte bedeutet keine Verlängerung der Reha. Inzwischen hat er die Depression dank Medikamente so weit überwunden, dass er tatsächlich eine Reha-Verlängerung bekommen könnte. Was wünschenswert ist.

Dennoch muss zu Hause geplant werden. Meine Eltern und Großeltern leben im selben, uralten Haus. Der Hausanteil meiner Eltern ist relativ modern, da die beiden dort hinterher sind. Die ehemaligen Stallungen sind inzwischen auch modernde Gebäude, in denen ja auch immerhin Kinderzimmer untergebracht sind (erst meines, nun von Motte) – was aber nicht einfach war, da sich Omma und Opa dagegen immer gesperrt haben. Tatsächlich wurden die Umbauarbeiten immer dann gestartet, wenn die Beiden ihren Jahresurlaub gemacht haben. Kamen sie wieder, waren die Umbauten schon so weit, dass man es nicht mehr stoppen konnte. Was echt was heißt, denn meine Großeltern waren immer nur drei Tage weg und durften von den Planungen ja nichts mitbekommen. Interessanter Weise waren sie dann immer stets zufrieden mit den Umbauten.

Die Wohnung der beiden alten Leute ist dagegen eine ganz andere Sache. Da alles immer so billig und schnell wie möglich gemacht wurde, wurde überall gepfuscht. Ja, trotz dessen, dass da in der Familie mehrere Maurer dabei waren und es besser wussten. Besagter Opa war nebenbei auch einer.
Nun, da meine Mutter eine neue Küche hatte, wollte Oma auch einen Raum renoviert haben. Einen kleinen Zwischenraum von Küche und Hof – die Laube. Eigentlich wollte sie nur die Decke anders haben – hat aber nicht mit Mutter gerechnet. Inzwischen gehört das Grundstück seit einigen Jahren nämlich meinem Stiefvater und auch wenn meine Großeltern weiter dort leben können und das Hoheitsrecht über die ihnen angestammten Wohnräume haben, will meine Mutter die Renovierungshoheit haben. Wann renoviert wird, können die Alten bestimmen. Sie dürfen auch Wünsche äußern. Und sie müssen es auch bezahlen. Da die Arbeiten aber eh mein Stiefvater macht (alleine und in seiner Freizeit bzw. mit Unterstützung von Motte) und die beiden nicht einsehen jetzt zu renovieren um in ein paar Jährchen von vorne anzufangen, hat Mutter ein ordentliches Mitspracherecht.
Aus der besagten Laube wurden nun alle Möbel (ein 50 Jahre alter Schrank, eine schlecht selbstgemachte Gartenbank sowie ein Vorhang samt Schrank für Arbeitsjacken dahinter) entfernt , die Fenster neu gemacht (von Einglasscheiben zu modernen Fenstern), neue Gardinen angebracht, Tapete an allen Wänden neu, Fliesen neu gelegt und die Türen abgeschliffen und neu gestrichen. Und nur um das mal deutlich zu machen: Zwei Türen, beide in ihrer Lebzeit öfter man neu bestrichen – aber die alte Farbe niemals entfernt. Muttern und Stiefvater brauchten vierzehn Tage um aufs Holz zu kommen. Vierzehn Tage drei Stunden nur Tür abschleifen.
Der offene Schranl mit den Arbeitsjacken wollte Omma unbedingt behalten. Was das für Jacken seien? Na die von Opa. Nach fünf Minütigen Schweigen fragte Muttern erst nach, ob Opa wirklich noch 30 Jacken benötigt, sobald er aus der Reha braucht. Jacken für Mörtel- oder Holzarbeiten, für Gras via Sense ernten, Kartoffeln auflesen, aufs Dach zu klettern um es neu zu decken usw. Omma versuchte dann damit zu argumentieren, das die Arbeitssachen von D-Mann #1 und Motte dort ja auch hingen. Was die Männer zum lachen brachten – denn ihre Sachen hängen im Hobbyraum, wo sie sich auch duschen können. Dann nannte sie ihre eignen Arbeitskittel. Mutter holte sie darauf hin. 18 Stück hatte sie seit Jahren nicht mehr an – unter anderem, weil sie total kaputt waren. Die beiden übrigen konnte sie Problemlos in die eigentliche Kommode hängen – denn ja, die hatte sie auch noch.

Das war nebenbei bevor man sich ernsthaft Gedanken über Opas Verbleib machte.
Nun war DAS natürlich das nächste Thema.Vorschlag meiner Mutter:
Das alte Ehebett meiner Großeltern raus – wird eh mal Zeit – und ein Einzelbett für Oma rein sowie das Therapiebett für Opa daneben. In ein Bett werden sie eh nie wieder schlafen können. Man müsse dann nur ein wenig umräumen, damit man mit den Rollstuhl besser rein und rauskommt (zwischen Flur und Schlafzimmer befindet sich noch das Wohnzimmer; ein direkter Zugang ist nicht drin).
Antwort von Oma: „Ich will ihn nicht mehr im Schlafzimmer haben.“
Hrm… kay…

Statt dessen sollte das Gästezimmer zum Opazimmer werden. Ihre Vorstellung? Krankenbett rein, Opa rein, fertig. Die Möbel aus der Anfangszeit der DDR wären ja noch gut.

Noch bevor Mutter sich gefasst hatte, flippte ihr mein Stiefvater aus. In den Raum kommen Ärzte und Pfleger, Opa wird sich da den Großteil seiner Zeit aufhalten und das Zimmer ist einfach nur ungemütlich und kalt. Er soll sich da verdammt nochmal wohl fühlen.
„Okay… aber nur neuer Teppich. Die Wände wurden ja erst neu renoviert.“
„Omma – da war die Unsoziale gerade mal sieben! Ich sag dir was. Willst du das Zimmer so behalten wie es stellen, stellen wir Opa ins Schlafzimmer. Willst du das nicht, werden WIR renovieren. DU bezahlst! Mama plant das alles, du musst dich nicht kümmern. Wir schauen zu, dass es nicht zu teuer ist und geben auch was zu, wenn es nicht anders geht. Aber wenn Opa da rein kommen soll, bnleibt das Zimmer SO nicht!“

Sie gab dann nach. Inzwischen sind die alten Möbel raus, die uralte Tapete runter und es wurden zehn neue Steckdosen gelegt (weswegen sich nun stolze 12 Steckdosen in diesen Raum befinden), die alten Holzmöbel wurden gespendet bzw zerstört bzw. vom Sperrmüll abgeholt. Auch hier wurden neue Fenster angebracht (ja, auch hier waren es 1-Scheiben-Fenster), ein neuer Heizkörper installier, neue Tapete angepappt und neuer Boden gelegt. Die Tapete sorgte noch mal für Zoff. Omma wollte unbedingt weiße Tapete und sterile Möbel – weil Krankenzimmer. Nach einen erneuten Ausflipper – diesmal von meinem Bruder – verzog sie sich. Während die Männer helle und freundliche Tapete wollten, setze Mutter Burgunderrot durch – mit weißer Tapete im Kontrast. Ja, das ist eine dunkle Farbe, aber meine Mutter denkt da praktisch (dunkle Tapete um Lichtschalter rum wird nicht so schnell dreckig, es ist ein für das Hirn guter Kontrast und Opas Lieblingsfarbe ist nunmal dunkles rot) – und hat ein super Gespür für Farbbalance.
Neben den Bett sollen dann noch ein Fernseher unter die Decke (damit kann man besser vom Bett aus schauen), ein Sofa für Oma, ein Tisch, Siteboards usw. usf. rein. Außerdem muss da noch ein Klostuhl versteckt werden – denn das Bad meiner Großeltern hat einen zu engen Eingang (kleiner als genormt) – da geht kein Rollstuhl durch. Will man den Durchgang verbreitern, müsste die Wanne raus – die nimmt nämlich die gesamte Wand ein. Das wäre nichts, was meine Eltern jetzt stemmen könnten, wäre also etwas für später… wenn Omma nicht auf ihre Badewanne bestehen würde. Sofern Opa also später auch nicht für wenige Schritte laufen kann, wird ein Klostuhl benötigt. Und Waschen aus der Schüssel. Erbärmlich? Ja.

In den nächsten Wochen will ein Medizinprodukteheini vorbei schauen und mal sehen, was man noch machen kann. Muss ja auch geplant sein. Außerdem hat Mama ihn bereits in einer Tagespflege angemeldet, die ihn einmal in der Woche zu sich nimmt – sofern Opa wenigstens stehen kann. Liegend- oder Sitzendpflege ist dort einfach nicht möglich. Dazu fehlt Personal und Ausstattung. Dort würde er dann auch geduscht oder gebadet werden; was auch bereits abgeklärt wurde. Pflege für zu Hause wurde auch schon provisorisch angemeldet – allerdings kann man hier nichts genaues sagen, bevor Opa wieder zu Hause ist. Denn erst dann wird die Pflegestufe festgelegt und erst dann kann richtig geplant werden. Meine Eltern wollen die Hauptpflege jedenfalls nicht übernehmen. Können sie auch gar nicht. Und meine 1,50m große Oma mit hochgradiger Osteoporose und schwerer Herzerkrankung auch nicht.
Außerdem wurde ein Platz im Pflegeheim beantragt. Meine Eltern wollen Opa gerne zu Hause haben – aber wenn es nicht klappt, wollen sie nicht noch Monate lang warten müssen. Da Muttern durch ihren Beruf jede Menge Kontakte hat, ist das nicht allzu schlimm.

Muttern und ich haben aber im Hinterkopf, dass ein Pflegeheim für Opa tatsächlich besser ist. Und zwar nicht weil es dann für sie einfacher wäre, sondern wegen des Verhaltens meiner Oma. Ist sie bei ihm, ist sie über vorsorglich. Sie füttert ihn und hält ihm das trinken hin. Obwohl er selbst essen kann. Ja – nicht gut. Ja – er beschmiert sich. Ja – es dauert. Aber was ist das Schlimmste, was man einen durch Depression antriebslosen, gelähmten Mann antun kann, ist ihm jede Form von Selbstständigkeit zu nehmen. Selbst essen mag lächerlich klein sein – aber das er es selbst machen KANN ist wichtig für sein Selbstbewusstsein. Und für seinen Lebens- und Kampfeswillen. Mein Stiefvater war am Anfang ähnlich, konnte durch Muttern aber eines Besseren belehrt werden.
Ist Omma nicht bei Opa ist sie erschreckend gleichgültig. SIE wollte, dass er direkt ins Heim geht. SIE wollte einfach nur das billigste Krankenbett in ein uraltes Zimmer stellen. SIE will nicht auf ihren Luxus verzichten, damit Opa zu Hause auf Klo gehen kann. SIE will, das Opa weiterhin am Küchentisch an seinem Platz essen kann (an dem er schon ohne Schlafanfall oder Rollstuhl kaum hin kam). Es mag sein, dass ihr das momentan alles zu viel ist.Das kann ich auch nachvollziehen. Aber ein Auge müssen meine Eltern darauf haben.

Glück für uns, dass das Haus wirklich rechtzeitig übertragen wurde. Sonst hätten meine Eltern sich da nicht so gut durchsetzen können.
Nun bleibt abzuwarten, wie es mit Opa weiter geht.

Was beim Medizinischen Dienst heraus kam

Bereits am Dienstag habe ich erfahren, was der medizinische Dienst nun entschieden hat. Ich wollte das aber erst verdauen, denn es hat mir durchaus zu schaffen gemacht.
Nein, die schlimmste Befürchtung – das ich für meinen Beruf gesundheitlich absolut untauglich bin oder auf immer erwerbsuntauglich bleibe – wurde nicht bescheinigt.

Viel schlimmer:
Man sah mich noch nicht so weit, dass ich wieder arbeiten könne. Der Beschluss des MDKs wäre daher falsch, ich solle mich wieder eine Arbeitsunfähigkeit attestieren lassen. Eine Kopie des Gutachtens könne diesem gerne zugeschickt werden, sofern ich damit einverstanden wäre.

Klingt erst mal nicht schlecht. Wenn da nicht die Fristen gewesen wären. Hätte der Medizinische Dienst sich drei Wochen eher dazu geäußert, hätte ich noch formal Widerspruch einlegen können, die AU wäre rückwirkend weiter gelaufen und mein Krankengeld hätte sich weiterhin auf mein letztes Gehalt im Oktober bezogen.
Da ich nun aber bereits zwei Monate wieder als „gesund“ gegolten habe und ALG1 bezogen habe, wird das Krankengeld neu berechnet werden müssen. Und zwar aus meinen ALG-Satz. Man darf sich vorstellen, dass das noch mal ein ganzen Batzen weniger ist.

Weiter schlimme Mutmaßung: Wenn ich wieder wieder gesund bin, darf ich erneut ALG1 beantragen – das dann ebenfalls aus dem Satz des aktuellen ALGs berechnet wird.

Man sieht mein Dilemma?
Ich habe mir zwei Tage zeit gelassen, bevor ich zum Hausarzt bin. Nicht weil ich die Entscheidung des Dienstes anzweifle oder ähnliches, sondern einfach nur wegen den Finanzen. Ich habe mich trotzdem AU schreiben lassen – einfach weil ich mich sonst ja weiterhin bewerben müsste.
Aber auch im Krankenstand werde ich mich (ruhig) weiter bewerben – auf ausgesuchte Stellen. So das ich mich vielleicht einfach nur wieder gesund schreiben lassen brauch (was bei langen Krankenständen tatsächlich nötig ist) um wieder zu arbeiten und gar nicht mehr ins ALG rutsche. Ob das so klappt ist die nächste Frage.

Und da dachte ich, ich hätte jetzt endlich aus finanzieller Sicht mal Ruhe, es ist ja fast alles geklärt (auf Wohngeld warte ich immer noch) und dann so etwas.
Der Plan aber: Bei Gelegenheit schon mal vorsorglich den Wisch fürs Hartz IV als Einkommensunterstützung abholen, damit ich das pünktlich einreichen kann, sobald ich den Krankengeldsatz sowie dessen Bescheinigung habe. Danach Wohngeld wieder abmelden.

Mannmann geht an die Sache nebenbei positiver ran: Weniger Gelds kanns jetzt kaum mehr werden. Durchaus eine positive Sichtweise, aber ich sehe das nicht ganz so locker. Man möge mir das verzeihen.

„Sehr geehrte Frau Unsoziale“

So ungefähr fingen zwei Briefe an, die ich gestern und heute erhalten habe.
Beide stammen von der Arge.

Im Brief von gestern war eine Einladung für nächste Woche enthalten. Man wolle mit mir das Ergebnis der medizinischen Dienstes besprechen. Das heißt – auch dieser hat auf Aktenlage entschieden, was mit mir passieren soll. Ich bin dann mal gespannt.
Der Brief heute war dann der lang ersehnte, ewig erwartete und nun endlich erhaltene Bescheid über mein ALG. Und was soll ich sagen? Laut Internetrechner stünden mir etwa 685€ zu. Ich habe diuesen Beitrag stets als Circa-Wert betrachtet und gehofft, dass er niedriger angesetzt ist als das, was ich nun tatsächlich bekommen würde. War er auch. Um fast 100€ weniger. Frechheit! 😉

Natürlich freue ich mich, dass ich mehr bekomme als erwartet und das entspannt meine finanzielle Situation einfach. Als mein Schwiegervater mir am Montag erklärte, dass er nichts mehr machen kann, weil der Bescheid am selben Tag genehmigt worden sei, ist mir schon ein riesiger Brocken vom Herzen gefallen. Als er mir die Höher der Nachzahlung für den letzten Monat mitteilte, war ich erstaunt und vermutete zu erst, dass man mir vielleicht schon ein Teil des Juni-Beitrags ausgezahlt hatte. Aber nö – war wirklich nur für Mai, wie ich heute feststellte. Plötzlich kann ich viel freier atmen und denken. Schön!

Damit gehts dann auch deutlich weiter. Den Bescheid hab ich gleich zur Wohngeldstelle gefaxt und hoffe da nun auch über freudige Ergebnisse. Wenn 950€ zu viel und 685€ zu wenig sind, bleibt ja nicht viel Puffer, wo mir Wohngeld rechtlich zu steht. Ich hoffe, dass die fast 770€ nun genau die richtige Höhe sind (auf Hartz IV hab ich nämlich immer noch keine Lust).

Außerdem kam noch ein Brief von der Besseren, der nur an Mannmann adressiert wurde. Ich weiß ja, was drin ist – ein Bild von Tumörchen mit den Hinweis, dass es seinen Tumorstatus aufgegeben hat und nun einen neuen Spitznamen wünscht (den es nicht bekommen wird – ich find den Namen einfach nur süß und besser als Monster (Spitzname von Mannmann für die Kleine) alle mal). Da ich meinen lieben Asperger aber kenne, wird er dunkelrot anlaufen, wenn ich den Brief einfach aufmache. Ist ja für ihn und nur für ihn – und nicht für mich… auch wenn die Bessere es sicher auch für mich bedacht hatte. Also hab ich ihn gefragt, ob ich ihn aufmachen darf. Und Arsch wie er ist, hat er natürlich nein gesagt.

Zur Strafe hab ich ihm Chaos auf den Schreibtisch hinterlassen. So!