Fundstück: Weltuntergangszenario

Über drei Ecken habe ich folgende Tabelle gefunden:

In der Regel stehe ich über so etwas – oder versuche es. Ich bin sehr sensibel, wenn es um… äh… Fictionen geht. Horrorfilme – und sind sie noch so albern – kann ich nicht sehen. Ich habe danach immer Angst, dass das Monsterding tatsächlich vor der Tür steht. Egal wie abstrakt und unwahrscheinlich es ist. Ich habe z.B. vor mehr als 20 Jahren mal zufällig die Endszene von Der Blob gesehen. Darin sieht man unter anderem wie sich die alles verschlingende Kugel unter einer Tür durchquetscht. Ich hege heute noch ein ungesundes Misstrauen gegenüber Türen, die am Boden nicht bündig abschließen. Und das geht mit echten Angstreaktionen einher. Also Herzklopfen, schwitzige, kalte Hände, zittern, Angststarre, Beklemmungsgefühle und was es sonst noch so gibt.
Das macht echt keinen Spaß. Und entgegen aller Vernunft und besseren Wissens passiert das auch heute noch. Ich hab mich mal dazu überreden lassen Freddy versus Jaison oder Alien zu schauen. Das. War. Nicht. Gut.
Nicht das ich WÄHREND des Films Angst hatte. Nein. Da habe ich jede Menge Spaß gehabt. Aber die Alpträume und wachen Nächte noch etliche Jahre später sind es halt nicht wert.
Die einzige Ausnahme in dieser Regel sind nebenbei Werwölffilme. Die bereiten mir oft genug auch Alpträume, aber dann geht es eher um furchtbar schlechte Kostüme oder Animationen der Pelzträger. Ich bin da nämlich eigen und kann mich stundenlang aufregen, wenn die niedlichen, süßen, blutverschmierten, mordenden und putzigen Werwölfe nicht gut aussehen.

Entsprechend habe ich dann auch auf den Film 2012 reagiert. Fand ich VOR dem Film den Gedanken an eine Maya-Apokalypse albern – zumal da irgendwas mit verrechnet und sollte längst passiert sein durch die Nachrichten gingen, hatte ich NACH dem Film wirklich keine schöne Zeit. Am Stichtag – kein Plan mehr wann das war – habe ich mich zu Hause unterm Tisch versteckt und gehofft, dass es bald vorbei ist. Echt nicht lustig. Wirklich nicht. HÖRT AUF ZU LACHEN!

Nein im ernst – ich weiß, dass ich da oft genug einfach nur megaalbern bin, kann es aber nicht kontrollieren oder beeinflussen. Und vernünftig sein kann ich schon gar nicht, wenn ich mal wieder überängstlich auf die Tür starre und mir einbilde, dass da gerade eine Kugel durch den Schlitz kommt. Brr!

Aber zurück zur Tabelle. Wie gesagt:
Solange ich keine Filme, Bücher oder ähnliches dazu konsumiere, stehe ich drüber und erkenne die Albernheiten und Unwahrscheinlichkeiten. Gut, bei allen was mit dem All aussieht, empfinde ich eine ordentliche Grundangst – einfach weil mir dazu jeder sinnvolle Bezug zu fehlt und ich schon bei Dokumentationen über die mögliche Entstehung des Universums leichte Panikanfälle bekomme.

Was mich also an der Tabelle stört?
Dass zwei Optionen, und die habe ich rot markiert, immer wahrscheinlicher werden. Auch wenn sich David Cook um ca. 70 Jahre verschätzt hat. Könnte der Weltuntergang bitte noch ein wenig warten? Gerne bis nach meinen physiologisch-natürlichen Tod bitte. Danke. 😐
Es hilft nebenbei nicht, dass Nostradamos Prophezeiungen extremst wage und interpretationsweit sind. Ich wieß das nämlich. Hilft trotzdem nicht.

Wer mehr wissen will, darf sich in der Hauptquelle austoben.

Webmasterfriday: Ich und Verkehr

Diese Woche wird nach dem Verhalten im Verkehr gefragt. Eigentlich speziell Autos. Aber ich habe keinen Führerschein und finde den Gedanken, selbst ans Steuer zu müssen, jetzt auch nicht besonders beruhigend. Wobei ich bestimmt sofort den nächsten, örtlichen Baum finden würde. Ganz bestimmt. Und auch als Beifahrer fühle ich mich nicht immer wohl. Aber da kann ich es wenigstens aussitzen – also genau das machen, was Angstpatienten tun sollen. Blöd wird es nur, wenn verkehrsbedingt die Situation geändert werden muss. Da muss man dann schon mal von 120+ auf 0 auf der Autobahn runterbremsen, weil Stau. Im optimalen Fall auf oder unter einer Brücke. Dann komm ich praktischer Weise von einer Angst in die nächste. Ich hab immer die Sorge, dass die Brücke einstürzen könnte. Oder jemand hinten rein donnert (und dann die Brücke einbricht). Oder plötzlich Final Destination-like plötzlich Baumstämme aufs Auto stürzen (dadurch jemand auffährt und dann die Brücke einstürzt). Und wenn wir schon dabei sind, kann ja gleich noch das Flugzeug aus Final Destintion direkt auf uns stürzen (nachdem die Baumstämme kamen und uns jemand reingedonnert ist [natürlich ein Bus], aber bevor die Brücke einstürzt – oder zeitgleich, je nachdem). Und ja, dann sind wir schon wieder beim U-Boot. Meinen Lieblingsbeispiel, wenn es um absurde Angstsituationen geht. U-Boote können in solchen Situationen immer tief fliegen und uns am Dach streifen, wodurch es abstürzt, ein Flugzeug mit sich reißt, Baumstämme rüber purzeln, ein Bus in uns reindonnert und Brücke unter uns einstürzt. Anschließend werd ich jämmerlich ertrinken, weil wir genau über der Donau standen.
Plausibel sein? Kann ich! 😉
Danach bin ich dann immer froh, wenns weiter geht. Dann wird mir wieder bewusst, wie bedeppert ich war und hab wieder Angst um die Geschwindigkeit, mit der der Fahrer uns durch die Landschaft katapultiert. Volle 20km/h! Wir werden steeeeeeeerben!

Aber wenn ich selber fahre? Also mit einen Gefährt, dass ich fahren DARF?
Dann ist es mein Rad. Und da bin ich nicht der geduldigste Mensch. Langsamere Radfahrer vor mir? RÜCK ZUR SEITE DU ARSCH ICH WILL VORBEI! Kinder, Mütter, Jugendliche, Lehrer, Rollatorführer und co auf den Weg – möglichst auch noch auf den Radweg – würd ich am liebsten überfahren. Da werd ich irre. Hunde auf der Fahrbahn? Vollbremsung, Tasche auf, Hund rein, Tasche zu, schnell wegradeln, bevor der Besitzer eingreifen kann.
Also rein gedanklich läuft das so und ich bin in diesen Momenten auch immer sehr unentspannt und habe ich gewisse Aggressionen bei Personen bestimmter Altersklassen (weswegen ich auch keine Kinder will). Entspannt fahren? Nur wenn die Bürgersteige hochgeklappt sind. Ob bereits oder noch ist egal, Hauptsache ich hab freie Fahrt.
Unheimlich sind mir Radfahrer, die genauso schnell sind wie ich und womöglich hinter mir fahren – und das auch noch über eine möglichst lange Strecke, inklusive Straßenwechsel. Dann stelle ich immer neue Streckenrekorde auf. Das selbe gilt auch, wenn sie die ganze Zeit vor mir sind, wobei ich dann eher dazu neige zu jagen. Also Tempo halten und immer schön hinterher. Möglichst an der Ampel nen guten Start hinlegen und dann vorne sein. YEAHA! Und dann ist der gleichschnelle Typ plötzlich hinter mir und dann ists auch wieder doof.
Am besten finde ich Radfahrer, die deutlich schneller sind. Da lohnt sich die Hatz nicht und sie sind nicht ständig hinter mir. Super!

Aber um gerecht zu sein: So geht es mir auch als Fußgänger. Wobei ich schon ordentlich durch die Straßen hetze, was Mannmann immer tierisch aufregt. Schaufensterbummel mit mir? Nicht möglich. Ich bin da eher Mann und gehe sehr schnell auf das Ziel zu, ohne Umwege. Außer da sind Hunde. Hunde sind immer tolle Umweggründe. Also wenn ihr mal eine erwachsene Frau im rasanten Schritt durch die Gegend flitzend (nicht rennend!) seht, die plötzlich begeistert „WAUWAU!“ quitscht und auf das arme Viech zuhält – das bin ich. Bitte nicht anfassen, ich beiße. 😉
Die zweite Ablenkung, die mich vom direkten Weg abhält, sind Buchläden. Da bin ich auch ganz Frau und stöber alles ab, während mein Kerl mit der Handtasche dem Rucksack (da passt mehr rein!) auf Thalias Sofas sitzt und wartet, dass ich fertig werde. Aber ansonsten ZIELSTREBIG. Ich schwör!
Wenn dann Menschen den Weg blockieren, werde ich grantig und aggressiv, weil ich nicht runtergebremst werden will. Dummerweise ist meine normale Laufgeschwindigkeit ungefähr die Geschwindigkeit eines ungeübten Joggers, nur eben ohne zu joggen. Die meisten Menschen laufen langsamer. Insbesondere wenn da noch Buden stehen. Weihnachtsmärkte sind der pure Graus! Aber wehe jemand hält mit. Und das auch noch hinter mir. O-M-G. Oder ich bewege mich innerhalb einer zu mir gehörenden Gruppe und muss voraus laufen. BÄHBÄHBÄH. In der Gruppe laufe ich lieber hinten, damit ich nicht versehentlich auf und davon flitze und mir dabei niemand in die Hacken läuft, weil ich die Geschwindigkeit normaler Menschen so schlecht nachahmen kann, wenn ich freie Fahrt hab.

Achja und was Straßenregeln angeht:
Als Fahrradfahrer und Fußgänger beuge ich die StVO gerne mal meinen Wünschen. Nichts tragisches. Ich fahre halt mal links auf der Fußgängerspur, wenn es vor 06:30Uhr ist und eh niemand auf der Straße unterwegs ist – ich sehe es dann nämlich nicht ein, zweimal die selbe Straße auf 1km Abstand zu überqueren, nur damit ich regelkonform fahren kann. Kommt mir dann doch jemand entgegen, bremse ich auf Schritttempo ab oder halte notfalls auch komplett an, damit der Andere sicher an mir vorbei kommt. Das selbe gilt für bestimmte Ampeln. Ampeln, deren Phasen ich sehr gut kenne und daher abschätzen kann, in wie weit es nun sicher ist, über die Straße zu gehen. Auch hier gilt: nur zu Zeiten, wo ich weiß, dass da kein Verkehr kommt und die Ampel nur da steht, weil zu Schulzeiten ein Zebrastreifen nicht reicht. Davon gibt es zwei im direkten Umfeld. Und hier gilt klar: links schauen, rechts schauen, links schauen, einkreuzende Straße checken, nochmal links, nochmal rechts, nochmal links und dann rüber. Mache ich aber nur, wenn die Straße wirklich frei ist. Sobald da ein Autofahrer auf seine Grünphase wartet, tue ich das auch am Fußgängerübergang. Und sobald Kinder in der Nähe sind sowieso. Aber um 22Uhr oder um vor 06:30 an einer ausgestorbenen, sehr gut einsehbaren Kreuzung zu warten und alles leer ist? Määääh. Am besten dann noch zu den Zeitpunkt, wo die Ampeln sich auf die Tag- oder Nachtphase einstellen, weswegen die Nebenstraße eine unüblich lange Rotphase hat, während auf der Hauptstraße nix fährt. Oder wenn die Busse mal wieder ihr Vorrangschaltung geschaltet haben und ich an der autoleeren Kreuzung stehe und weiß, das tue ich nun noch 5 Minuten. Ja, dadurch verpasst man dann auch mal den Bus, weil die Bushaltestelle auf der anderen Straßenseite liegt und die Fußgängerampel wegen Vorrangschaltung einfach nicht grün wird. Und als junge Frau fühlt man sich im Dunkeln an einer Kreuzung, nachdem man womöglich noch ein paar suspekte Gestalten passiert hat, ja sooo sicher vor.

Aber wie gesagt: Ich schaue zu, dass ich keinen Dritten dadurch gefährde und gehe grundsätzlich auf Nummer sicher, bevor ich so einen Scheiß mache. Und wenn ich mir nicht sicher sein kann, weil Sichtfeld durch Wetter eingeschränkt oder ich wegen Krankheit nicht sicher reagiere (einmal hab ich zu spät gebremst und bin auf die Straße gebrettert mit den Rad, da hats die Vollbremsung des Autofahrers gerettet – das war aber nicht gewollt, da hatte ich eine Bronchitis und war auf den Weg nach Hause und irgendwie fehlten mir da 3 Meter Weg, den ich nicht bewusst wahrgenommen habe und daher nicht abbremste… kleiner Blackout. Danach hab ich das Rad dann auch geschoben), warte ich lieber.

Und wenn ihr nun nach meinen Dumfug wissen wollt, wie andere Blogger so im Verkehr sind, dann klicket hier.

Brüssel

Warnung: Dieser Artikel enthält meine Meinung. Sie wirkt ein wenig rechts und polarisiert. Ich habe mich bis jetzt noch nicht näher mit den eigentlichen Tathergang zu Brüssels Anschlägen informiert. Meine Meinung stammt aus einer Ansammlung verschiedenster Zeitungsartikel, die das Thema Flüchtlinge betreffen. Diese Ansammlung kann auch als falsch erwiesen sein, was ich nicht unbedingt mitbekommen haben muss. Ich weiß nicht, ob meine „Ideen“ einfach mal eben so umgesetzt werden können. Ich weiß, dass die Situation deutlich komplizierter ist, als ich hier darstelle. Mir ist das bewusst. Ich hab trotzdem drauf los gezetert.

Als ich heute aufgestanden bin, ging mein erster Weg zum Mannmann, der wegen Männerschnupfen @home geblieben ist.
Der berichtete mir auch direkt von Brüssel.

Meine erste Reaktion: Echt jetzt? Und nach der Bestätigung seitens meiner rollenden Hälfte, hörte ich sofort Nelsons HAHA im Kopf.

Jetzt bitte nicht falsch verstehen:
Ich finde die Situation nicht lustig, vielmehr habe ich Angst. Mir tun die Angehörigen der Opfer leid. Und zum Teil bin ich froh, dass meine Sozialschwachstelle dafür sorgt, dass ich in der Regel zu Hause und nicht in einem anschlagslohnenden Ort bin – auch wenn meine Stadt aus Sicht der islamischen Terroristen eventuell durchaus ein Ziel sein könnte. Bleibt nur zu hoffen, dass sie meinen, andere Städte sind viel lohnender. So aus egomaner Sicht. Haben muss ich das nicht. Weder in meiner Stadt, irgendwo anders in D-Land, Europa oder sonst wo auf der Welt. Auch wenn mit zunehmender Größe des Abstands mein „Mir-doch-Wurscht“-Gefühl zunimmt. Muss trotzdem nicht.

Warum also haha?
Weil Flüchtlinge. Nein, ich bin kein Rassist. Ehrlich nicht. Ich habe in meinem kleinen Freundeskreis aus Migranten, Ausländer und Leute, deren Vorfahren mal Ausländer waren. Selbst Mannmanns Vorfahren kommen so gesehen nicht aus D-Land – meine dagegen wohl schon (mir sind zumindest keine ausländischen Verwandten bewusst). Für mich sind die meisten Leute einfach nur Leute. Gegen Leute habe ich immer etwas auszusetzen – insbesondere gegen fremde Leute – aber Flüchtlinge haben so eine eigene Kategorie.
Und selbst da kenne ich genug Syrer (Job sei dank), die einfach froh sind, aus dem Land raus zu sein, deren Kinder im einstelligen Alter an posttraumatischen Belastungssyndrom leiden, denen man den Schrecken immer noch in den Augen sieht. Diese Menschen seien hier willkommen. Hallo, guten Tag, da ist ein Bett und da was zu essen, hier medizinische Versorgung und nun erholt euch erst mal. Man merkt diesen Menschen auch ihre Erleichterung an, dass sie hier bei uns sind. In D-Land. Das sie dem Krieg entkommen konnten und nun versorgt werden. In diesen Familien gibt es immer mindestens einen, der halbwegs gut deutsch kann, sie passen sich weites gehend an und machen selten Ärger.
Aber leider besteht die Riege der Flüchtlinge nicht nur daraus. Durch die teils doch recht ungeregelte Einlassung der Leute, die nicht nur Syrer sind, hohlen wir uns auch jede Menge Arschlöcher ins Land. Menschen, die zu Sylvester in Köln. Menschen wie in Paris. Menschen wie in – aktuell – Brüssel.
Keiner weiß, wer diese Menschen sind. Fallen sie negativ auf und können flüchten, braucht die Polizei nicht mehr ermitteln, weil sie sie eh nicht finden können. Hier mache ich nicht den Polizisten einen Vorwurf, sondern der fehlenden Kontrolle bei den Einreise. Gut, bei wirklich großen Delikten wie Brüssel ermitteln sie schon. Ich meine aber „kleine“ Verbrechen wir regelmäßigen Diebstahl.
Auch in meiner Stadt gibt es DIE Straße, die ich als Frau bewusst meide. Da stehen sie immer, die nicht-deutsch sprechenden, dunkelhäutigen Männer in Gruppen und starren Frauen an und kommen ihnen einen Ticken zu Nahe – dringen in die natürliche Intimzone eines Menschen ohne ihn zu berühren. Die spezielle Straße ist zwar gut belebt, aber eng. Only-Fußgänger. Oma nannte das immer eine „Schlippe“. Wenig Platz um zu überholen, keinen zum Ausweichen, wenn es mal wer drauf anlegt.
Ja Europa hat offene Grenzen im Inland. Ich finde das gut so. Aber das heißt auch, dass die äußeren Grenzen dann doch bitte enger bewacht sind, um das Interesse der internen Staaten zu schützen. Nicht mal unbedingt Zäune, um die Flüchtlinge aufzuhalten. Ich meine Passkontrollen und die Prüfung auf Echtheit und wenn jemand keinen hat (oder eines in der EU seit x Jahrzehnten wohnhaften Bürgen – Diebstahl und so), dann darf er eben nicht rein. Punkt Ende Aus. Sicher ist das für die echten Flüchtlinge scheiße, die ihre Ausweise unterwegs verloren haben oder der geklaut wurde. Aber besser als das sinnlose Reinwinkens eines jeden rehäugigen Eventuellflüchtlings doch alle mal. Und auch in den inneren Ländern muss das eben gemacht werden.

Ja, damit werden wir sie, die mit festen Plan kommen uns zu schaden, nicht alle abfangen. Sie werden sich ihre Wege suchen und es wahrscheinlich auch schaffen. Aber man muss es ihnen doch nicht so einfach machen verdammt!

Darum haha. Weil wir (nicht nur Brüssel und die Grenzländer) uns das selbst eingebrockt haben.
Und was wird sich ändern?
Wahrscheinlich gar nichts. Selbst nach Köln, wo das Entsetzen der Bevölkerung ja groß war, gab es zwar ein paar eher „rechte“ Schlagzeilen, die man auch jetzt immer noch mal zu sehen bekommt, aber so wirklich haben wir noch nicht den Aufstand geprobt. Wird also weiter gehen. Und ja, ich habe hier Gänsefüßchen gesetzt, da ich diese Schlagzeilen nicht als rechts empfinde sondern als Darlegung von Tatsachen. Genauso finde ich „linke“ Schlagzeilen wichtig, damit wir nicht vergessen, dass es auch tatsächlich Opfer gibt, denen geholfen werden sollte. Aber hier in D-Land wird zur Zeit jedes Schreiben oder Sagen gegen Flüchtlinge mit „DU NAZI!“ betitelt. Gefühlt. Es gibt so seine Plattformen, wo man immer noch sagen kann was man denkt und so eine gesunde Diskussion entsteht. Keine Parolen, keine Schubladen, einfach nur ein kleiner Meinungsaustausch, der nicht sofort mit irgendwelchen Beleidigungen (mit sarkastischen Unterton mal ausgenommen) unterbunden wird.

Fazit:
Ich bin weder Brüssel noch Belgier. Ich war auch kein Pariser oder Charlie. Ich war auch kein Kölner. Ich war 2001 auch kein Amerikaner oder World-Trade-Centerer (auch wenn ich damals die Flugzeugentführer ernsthaft gehasst habe, weil Dragonball nicht gesendet wurde – aus jugendlichen Augen). Ich bin einfach nur ich. Meine Anteilnahme haben die Opfer, die es überlebt haben und die Angehörigen, wo dies nicht der Fall ist. Die Politik hat mein HAHA. Ich hoffe weiterhin auf ein regulierende Maßnahme. Sowohl bei der Einreisezulassung als auch bei der Abschiebung.

Als zusätzlicher Anhang mal ein Bericht vom jemanden, der nur so tut als ob:
Erstaufnahme ist ein Witz
Immer noch ein Witz
Wird echt nicht besser