kurz gebloggt:

– laufen War ne doofe Idee
– alten Pärchen den IC-Wagon-Plan erklärt, fanden es doof, dass es kein Bistro geben würde
– im Doppelstock IC gewesen. Erste Klasse. geil!
– Magdeburg HBF ist immer noch scheiße
– Bruder führt ganz gut Auto
– Cerberus erkennt mich noch!
– in Mamas Garten blüht nix
– omma ist noch kleiner geworden
– Bloggen über Tablet getestet
– Tablet kann meine Handschrift besser lesen als ich
– scheiß Autokorrektur

Postet by Tablet by Handschrift erkennen

Die Unsoziale macht Urlaub

Ab heute bis Montag bin ich bei meinen Eltern. Die haben zwar Internetz, aber kein schönes. Nur ne schnöde 2k-Leitung.
Da ich nicht sicher bin, rufe ich den Urlaub aus. Ab Dienstag, den 17.05. bin ich wieder da. Wenn ihr Glück hat, wird mir aber zwischendrin langweilig und ich blogge doch was. Versprechen tu ich aber nix. 😀

Bild aus dem Zoo Osnabrück 2015

92,54€

Das ist absoluter Rekord für einen normalen Einkauf – zumindest bei mir. Mannmann kommt regelmäßig drüber. Allerdings sind die Einkäufe auch streng aufgeteilt. Ich kaufe alles, was gerade akut benötigt wird, wobei er in der Regel den teuersten Posten bezahlt, seit dem ich krank/arbeitslos bin. Er macht den großen Monatseinkauf. Und kommt da regelmäßig über 200€. Ein weiterer Unterschied:
Ich muss mich auf Mengen und Gewichte reduzieren, die ich tragen oder notfalls mit dem LastkraftFahrrad transportieren kann. Daher kaufe ich zum Beispiel keine Getränke in größeren Menge. Die Grenze liegt klar bei 6 bis 7 Flaschen im Nichtreal und 12 Flaschen im Netto. Meistens renne ich aber in den Netto, da dieser näher ist und ich so ein Sixpack schon auf diesen Weg etwa hunderttausend Mal absetzen muss. In der Regel entscheide ich auch zwischen Getränk und Milch, da ich beide nicht gut genug transportieren kann. So zieht sich das durch alle Produkte.
Mannmann hat dagegen Führerschein und Auto, ist damit Mengenmäßig nur in der Größe des Kofferraums und eventuell der Rückbank limitiert. Zudem ist er für alles verantwortlich, was mehr oder weniger Alkohol enthält.

Und heute? Heute habe ich mich Mengenmäßig übernommen. Einfach nur deswegen, weil Mannmann noch hier und da was einfiel, was wir dringend brauchten. Und da wir WEDER Milch noch Getränke im Haus hatte, kam ich heute nicht umhin beide zu kaufen.
Also suchte ich einfach mal mein Fahrrad wieder aus dem Keller. Ich habe mir da ja nicht umsonst einen extragroßen Korb drauf montiert. Leider fiel mir dann auch wieder ein, warum ich es seit Oktober nicht mehr angefasst hatte: Die Bremsen müssen dringend nachgezogen werden. Es gibt zwar noch eine Bremswirkung, die für den Alltag mehr als genug ist, aber eine Notbremsung ist damit einfach nicht mehr möglich. Leider stelle ich mich dabei immer strumsdumm an. Beim vorletzten Mal hab ich die Bremsen so falsch eingestellt, dass der Bremssattel bis aufs Metall abgeschliffen wurde. Innerhalb von 4 Monaten.
Außerdem war der Vorderreifen recht luftkarg, meine Luftpumpe ist allerdings so ein Miniteil und so konnte ich den Reifen nicht schön prall machen sondern halt nur „naja, reicht für den kurzen Weg“. Ich glaube, früher oder später sollte ich damit in den Radladen, damit es wieder mal durchgecheckt wird.

Wie auch immer: der Abtransport der etlichen Sachen klappte super. Und das waren 12 Paprika, 8 Nektarinen, 3 Knoblauchknollen, Creme fraiche, 4 Packungen Milch, Kinderbonbonse, 2 Packungen Frischkäse, 4x Bacon, 16 Schaschlickspieße, 3 Rouladensoßen, Chickenwings für Mannmann, 1 Chlorfix, 7 Flaschen Schwiuppschwapp und in weiser Voraussicht 1 Schokoeis zum Kugelnmachen.
Alles zusammen 92,54€. Da musste ich an der Kasse erst mal schlucken. Gut, dass das Schaschlick mit über 40€ der teuerste Posten ist und das nur ein temporäres Loch im Geldbeutel darstellt.

Mannmann kommentierte den Kassenzettel nebenbei mit „Autsch“. Ja, ich auch.

Agentur für (keine) Arbeit und sonstiges

Entsprechend der Weisung des Schreibens meiner Krankenkasse, war ich heute brav bei der örtlichen Agentur für keine Arbeit, um mich arbeitslos und pseudogesund zu melden.
Da ich mich bereits beim Erhalt der Kündigung bei der Arge vorgestellt hatte, konnte ich die Bescheinigung des Arbeitgebers gleich aushändigen und habe so zumindest etwas Zeit gespart, in der ich ohne Geld auskommen muss.
Nach kurzen Erstgespräch teilte man mir mit, dass ich MEINEN Teil nun online ausfüllen müsse und ich das nicht – wie ich mir wünschte – direkt vor Ort machen könne. Typisch deutscher Behördenblödsinn. Ich finde es zwar wirklich super, dass man das nun auch online machen kann, dass man das aber nur noch ausschließlich da darf, sobald man einen „internetfähigen Rechner“ zu Hause zu stehen hat, empfinde ich als groben Un- und Dummfug. Naja, kann man nicht ändern.

Netter Weise durfte ich gleich ins Besucherinfozenter und mir das erste persönliche Beratungsgespräch antun.

„Frau Unsoziale, Sie waren also bis gestern krank geschrieben und sind nun wieder arbeitsfähig.“
„Behauptet zumindest die Krankenkasse.“
„Ah! Sie wurden durch den MDK wieder gesund geschrieben?“
„Schön wäre es. Nein, durch meine Krankenkasse höchst persönlich.
„????“
„Nach Aktenlage…“
„Aaaaaah… na jetzt ergibt das natürlich Sinn.
Fühlen SIE sich denn wieder arbeitsfähig?“
„Nein.“ Okay, das war zum Großteil gelogen. Ich habe tatsächlich darüber nach gedacht, mich langsam und ohne Zeitdruck nach einen neuen Job umzusehen, um mich dann, sobald das entsprechende Verhältnis zu einem bestimmten Zeitpunkt besteht, wieder gesund schreiben zu lassen. Aber das muss ich der Arge ja nicht auf die Nase binden und – was viel wichtiger ist – ich habe den frühstens möglichen (!) Wiedereintritt ins Arbeitsleben auf Juli/August geschätzt. Jede Pause bis dahin kam mir recht um meine Batterien auch weiter aufzuladen – aber das war es nun gewesen.

Im weiteren Verlauf des Gespräches besprachen wir, dass ich eine Schweigepflichtentbindung für die behandelnden Ärzte unterschreibe und das man mich dann doch noch durch den Medizinischen Dienst durchchecken lässt. Wichtig ist halt, ob ich psychisch der hohen Anforderung überhaupt noch standhalten kann (von wollen kann hier keine Rede mehr sein – nichts gegen Stress über gewisse Zeitfenster, wenn Kollegen krank sind oder Urlaubszeit ansteht, aber dauerhaften hohen Stress: nein!), meinen Beruf weiterhin ausführen sollte oder ganz wechseln sollte.
Das ich nicht mehr direkt in eine Großpraxis gehen mag, habe ich auch direkt erklärt und dabei auf meinen BurnOut verwiesen. Backoffice oder eine kleine Praxis kann ich mir (zumindest vorerst auf die Schnelle, um einen Job zu haben) aber durchaus vorstellen.
Da muss man dann aber weiter sehen, da ich noch ein zweites intensives Gespräch mit meiner Betreuerin führen soll, die heute leider nicht im Haus war.

Direkt nach der Arge bin ich dennoch zum nächsten Fotoladen und habe mir dort Bewerbungsfotos machen lassen. Das „Aktuelle“ ist inzwischen fast 10 Jahre alt, da wird es mal Zeit für was Neues. Anschließend habe ich bei der Krankenkasse angerufen, ob sie denn noch eine Arbeitsunfähigkeitsendbescheinigung bräuchten, wenn sie mich denn schon gesund schreiben würden oder ob sie mir einfach so das Geld automatisch bis zum 01.05.2016* überweisen würden. Natürlich wollte man eine Endbescheinigung haben, war ja klar. Kostenlos gibt es kein Geld. Määh.
Aber auch das ist geklärt und so darf ich mir morgen meine AUEB beim Hausarzt ab hohlen – ausnahmsweise mal ganz unkompliziert.

Meinen Psychodoc habe ich leider nicht mehr erreicht, aber da steht der nächste Termin Montag an. Ich bin mal gespannt, was DER dazu sagt.

Nebenbei hatte er mir mal eher im Scherz eine Stelle angeboten. Ob ich einfach mal frech nachfrage, ob er eine MFA braucht? 😀

PS:
Mein Telefon ist scheiße. Nur weil beim Hausarzt dauernd besetzt war und ich ungefähr 50.000 Mal auf die Wahlwiederholung gedrückt habe, ist der Akku leer!

*= Ich hatte mich da Samstag tatsächlich vertan, was mir aber erst heute aufgefallen ist.
Laut der Krankenkasse bin ich erst ab heute und nicht seit gestern wieder gesund. Macht es jetzt auch nicht so viel besser aber immerhin.

Ein Tag Zoo Osnabrück

Nun zu aller erst: Ich bin mit dem Bus gefahren!
Das ist in so weit ein Highlight, dass ich das lange Zeit nicht konnte – und noch immer nur ungern mache – und es entsprechend immer eine Überwindung für mich ist. Unter Anderem habe nämlich Angst an der falschen Halte aus zusteigen oder die Richtige zu verpassen. Beide Dinge sind mir so unangenehm, dass ich oft lieber laufe als fahre – aber wenn ich fahre, dann passe ich auf wie ein Luchs. Sobald es also „Zoo“ aus dem Lautsprecher schalte, bin ich aufgesprungen und rausgestürmt aus dem Bus. Natürlich nachdem er gehalten hatte.
Blöd: Auf der Strecke gibt es zwei Haltestellen mit dem Zusatz „Zoo“.
Gut: Sie kommen direkt hintereinander und damit war der Laufweg nun doch nicht so weit.
Dennoch schaffte ich es erstmal mich zu verlaufen. Bzw. hatte ich die Sorge mich zu verlaufen. Gut, dass Osnabrück nicht mit Hinweisen sparte, auch wenn sie manchmal reichlich ungünstig (nach der Kreuzung, am Rand und vollkommen zugewachsen) standen. Dennoch beruhigte mich DIESES Schild, dass ich so falsch ja nicht sein kann:

verlaufen

Kaum, dass ich dann mal im Zoo war, habe ich mich gleich zum Wolfsgehege auf gemacht. Unterwegs habe ich noch Giraffen fotografiert und mich im Giraffenhaus aufgewärmt. Außerdem konnte ich mich da gut verstecken, denn viele der Gehege waren noch mit Menschen besetzt, die Ordnung für den Tag schafften und mir ist das irgendwie unangenehm mit der dicken Kamera rumzurennen – das Gefühl legt sich zwar mit der Zeit aber die ersten fünf bis zehn Minuten sind immer recht aufregend.

Als das Wolfsgehege dann in Sicht kam, verlor ich immer weiter die Hoffnung. Nirgendswo bewegte sich was. Kurz vor der Brücke zu Takamanda stand ich dann direkt über dem Wolfsgehege und fand die Bestätigung, dass die Tiere nicht mehr da sind:

Wolfsgehege

Der Baum lag mitten auf dem Zaun, der ursprünglich die Wölfe davon abhielt, ihr Revier zu verlassen. Schade. 😦 Bis zuletzt hatte ich dann noch die Hoffnung, dass ich die Tiere irgendwo anders finden würde, aber irgendwas sagte mir da: „Nein.“

Schild der Trauer

Aber das eine Schild schaute ich mir dann näher an. Das war eine Skizze des zukünftigen Nordamerika-Areals, wo ich dann die heulenden Tiere wieder sehen werden können. Osnabrück will da dann auch den Weg gehen, den schon einige andere zoologische Einrichtungen gewagt haben und ein Bären-Wolf-Gehege zeigen. Das kann sehr gut klappen, da die Tiere auch im natürlichen Umkreis Nachbarn sind – und so wie ich den Plan interpretiere, sollen auch beide Arten einen abgegrenzten Bereich bekommen, um sich zurückziehen zu können.
So ähnlich hat Osnabrück es schon mit seinen beiden Ups!-Bären Tip und Taps, die mit einer Horde Silberfüchse im selben Gehege leben.

Schild der Zukunft

Für mich heißt das: 2018 wieder dahin! Vielleicht auch schon 2017, wenn die Teileröffnung statt findet, aber so oder so bitte bei besseren Wetter. 😉

Was das Wetter angeht… das war echt scheiße:

scheiß Wetter echt scheiß Wetter

Aber ein echter Indianer kennt kein Schmerz und ein Unsozialer erst recht nicht!
Also ging es immer mal wieder in die Tierhäuser rein, da war es schön warm. Lediglich im Tropenhaus war das nicht so lustig, da die hohen Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit für einen Nebeleffekt sorgte. Die Kameragläser waren allesamt angeschlagen.
Glück im Unglück: Das Objektiv und der Spiegel waren recht schnell auf Temperatur und damit wieder klar, lediglich der Sucher wollte nicht und so schoss ich die Bilder dort blind. An die Möglichkeit, den Sucher abzuschalten und die Aufnahmen auf den Bildschirm projizieren zu lassen, hatte ich nicht gedacht. Erstaunlicher Weise sind dennoch einige Bilder was geworden, auch wenn der Fokus ab und zu dezent falsch gesetzt wurde. Geht also bei allen, was nach Echse (mit und ohne Beine, mit und ohne Panzer) aussieht, davon aus, dass hier wirklich nur die Kamera die Arbeit verrichtete und keine menschliche Hilfe bekam. Ein wenig bin ich ja neidisch auf ihr Können, wenn ich an das gestochen scharfe, einfach geile Bild der Wandhängerechse denke. Das will ich auch können! ._.
Zugegeben: ich lasse die Schärfe meistens von der Kamera einstellen und helfe nur nach, wenn es schwierig wird… was aber auch daran liegt, dass Objekte, die durch den Sucher für mich Scharf aussehen, am Ende für alle anderen dezent verschwommen sind. Ich sollte mal dringend zum Optiker – und die Suchereinstellung um auf dieses Defizit einzugehen… öh… sagen wir… es hat es nicht besser gemacht.

Egal. Etwas gutes hatte das Mistwetter für sich: ich war gänzlich alleine und konnte so in Ruhe durch die Landschaft wandern. Und Zoo Osnabrück hat da echt etwas zu bieten! Nicht nur die Tiergehege sind super, sondern auch die Wege. Überall gibt es kleine Schilder, Spiele und Infos rund um Tier. Eingebettet in eine harmonische Landschaft und Wege, die Spaß machen belaufen zu werden.

Weg

Und dann haben die Wege noch Nebenwege, wo es nicht nur gerade aus geht sondern Wurzeln Hindernisse und Natursteine Treppen bilden. So macht es Spaß einen großen Zoo zu besuchen! Selbst wenn mal etwas mehr los ist, wird die Maße durch die „Dekoration“ entzerrt, da sie einfach hinterm Busch verschwindet.
Da ich aber alleine war, konnte ich mich ganz der Spurensuche widmen.

Spur

Das da stammt eindeutig von einem weiblichen Primaten mit Schuhgröße 42 und dezenten Übergewicht!
Woher ich das weiß?
Na ist meine Fußspur. 😉

Ist man in der Spurensuche nicht so begabt, kann man auch den Pfoten auf Schildern folgen. Osnabrück hat nämlich einen Weg ausgetüftelt, den man folgen kann und so jedes Tier und jede Anlage unter Garantie sieht, ohne eines der Tiere mehrfach zu sehen. Mir ist nebenbei bei keinem meiner Besuche gelungen diesen Pfad zu folgen, weil ich immer noch auf die anderen Schilder geschaut habe und „OOOOOOH WÖLFE!“ oder „OOOOOOH EULEN!“ oder Ähnliches mich aus der Spur brachte. Prioritäten sind halt klar gesetzt.
Ist man besser sortiert als ich, macht das Wegfolgen aber auf jeden Fall Sinn. Und wenn man sich mal wegen unklarer Verhältnisse dezent verirrt, bekommt man noch einen Lageplan, der ebenfalls mit den Pfotennummern versehen ist. So kann man auf der verzweifelten Suche nach Pfote 12 auch den Plan auspacken und sehen, wo es weiter geht. Speziell am Tiger- und Schweinsaffengehege kann man nämlich leicht vom Weg abkommen.

Aber man sieht und erkennt überall die Liebe am Detail. Okay… beim komischen Betonglotz im Aufbau, der mal Buschis neues zu Hause darstellen soll, vermisst man das noch – vor allem wenn die Arbeiter da irgendwelche Lieder der 80iger auf voller Lautstärke drehen – aber Angesichts der anderen Gehege, kann das nur gut werden.
Und bevor jemand fragt: Buschi ist das Orangutan-Männchen und heimliches Maskottchen des Zoos.
Als Anschauungsobjekt habe ich mal die Wasserpfützi von Tip und Taps ausgewählt:

Wasser

Und ja – das ist eine verdammt große Pfütze!
Nebenbei was Tip und Taps angeht:
Zoos finden es heutzutage toll mehrere verschiedene Tierarten ins selbe Gehege zu sperren. In der Regel funktioniert das auch sehr gut und die Tiere harmonieren miteinander – Rowdies wie Vogelsträuße mal außen vor – aber wie man auf die Idee kam einen Eis- und einen Braunbären ins selbe Gehege zu stecken?

Man weiß es nicht… Grizzlys und Eisbären kennen sich jedenfalls auch in der Wildnis, da sie sich an der nördlichsten Grenze von Amerika zur Arktis öfter mal treffen. Mit unter mit putzigen Nachwuchs.
Die beiden Bärchen im Gehege Osnabrück fanden, dass man ja auch mal schauen könnte, was so viele ihrer wilden Kollegen so toll finden und heraus kamen Tip und Taps. Zwei waschechte Eisgrizzlys. Im Verhalten sind sie nebenbei echte Hybride: Sie schwimmen gerne und fressen mit Vorliebe Obst. Das Weibchen Tip schlägt sehr nach Eisbär-Ansicht und hat einen recht hellen Pelz – wenn auch nicht so hell wie der von Papa. Taps dagegen ist dunkler als seine Schwester aber auch der schlägt nicht in das selbe Farbschema wie Mama. Und während Tip noch im dichten Winterpelz rumläuft, wirkt Taps ein wenig geschoren 😉

Schade:
Idioten gibt es überall und so sind einige der Scheiben nicht mehr im akkuraten Zustand:

Fenster

Selbst vor einem Aquarium (!) hat man nicht halt gemacht und versuchte das Glas einzuschlagen. Und das ausgerechnet im großen Becken, in dem auch Rochen schwimmen. Und verdammt große Fische. Das Fenster war ursprünglich mannshoch, dank provisorischer Reparatur sieht man nun kaum noch was. Und abgesperrt ist der direkte Bereich nun auch, denn die Risse sind scharfkantig. Gut, dass das Fenster noch dem Wasserdruck trotzen kann.

Wunderbar ist nebenbei der Kranich, der mich stalkte. Während ich im Eulenkäfig war und auch danach folgte er mir auf Schritt und Tritt, so weit es sein Käfig zuließ. War nebenbei das einzige auffällige Verhalten, dass ich beobachtet habe – aber da das Gatter durchaus erreichbar war, könnte es auch ein angefüttertes Verhalten durch Zoobesucher sein.

Und ja: Vertical Video Syndrom – aber es war arschkalt und ich muss zum Filmen ein Knopf drücken… und der Vogel ist ja auch recht hoch und… ach scheiß Ausreden. Kein Plan warum ich es nicht horizontal gefilmt habe.

Am Ende wollte ich dann nochmal zu den Hyänen. Aber kurz bevor ich da war, fing es an zu regnen und es kam zum Hyänenpo-Foto. Und 5 Minuten später sah ich dann so aus:

schnee

Isch hab ein Walgesicht! *höhö*

Wer nun noch andere Bilder – nämlich welche mit Tieren – sehen will, muss zu flickr. 😉

Arschloch-Dialoge

Der gestrige Tag war neben allen Spaß vor allem eines: Nass und Kalt.
Ich hatte zwar einen Stoffmantel an, der die Kälte so ganz gut abhalten konnte und auch nicht so schnell durchnässt. Für so Pieselwetter eigentlich optimal… zumal er durch seinen Sherlock Holmes-Schnitt echt cool ist… aber es darf nicht schneien – denn DAFÜR ist er nun wirklich nicht gedacht. Gestern blieb der Schnee dann – wie nun mal auf Jacken üblich – auf dem Material liegen. Sobald ich im Unterstand war, schüttelte ich den zwar ab, aber ein Teil des Schnees war dennoch geschmolzen und das Wasser hatte genug Zeit um in den Stoff zu ziehen. Und zwar DURCHZUZIEHEN.
Am Anfang hatte ich das noch nicht bemerkt. Zwei der Busse, die mich vom Zoo gen Hauptbahnhof bringen sollten, fuhren allerdings einfach nicht. Erst der dritte Bus trudelte dann ein; zu der Zeit stand ich seit einer halben Stunde an der Bushaltestelle und fror. Und da frag nochmal jemand, warum ich nicht gern mit diesen Teilen fahre.
Okay… DAS ist eigentlich nicht der Grund, macht es nun aber auch nicht besser.
Ich schaffte dadurch nur eher durch Zufall noch meinen Zug (Bus kam gut durch und war dadurch 5 Minuten eher als geplant am HBF und Zug hatte 1 Minute Verspätung) – aber ich erreichte ihn. Dort wurde mir dann langsam wieder warm. Allerdings machte sich da dann auch der durchnässte Mantel bemerkbar.
Gut… er war nicht nass genug, so das man es ihn ANGESEHEN hat… er war optisch furztrocken… aber eben auf der Haut war es klamm. Und kalt. Wegen der kurzen Fahrzeit des Zuges und der kurzen Umstiegzeit wollte ich den Mantel nicht ausziehen – und bemerkte die Feuchtigkeit ja auch erst nach dem dritten Bahnhof – und so war ich dann am Ende eines: durchgefroren.

Zu Hause bin ich nur schnell aus den Mantel und wollte aufs WC, als es an der Tür klingelte. Gutes Timing DHL-Man. Eine Minute eher und ich wäre nicht zu Hause gewesen.
Dann aber raus aus den nassen Klamotten. Anschließend bin ich ins Wasserbett und hab dort die Heizung hochgedreht, fror aber weiterhin erbärmlich. Nachdem Mannmann zu Hause war und unser Gespräch beendet war, hab ich mich für eine Stunde ins Land der Träume begeben. Bei einer Betttemperatur von 30°C sollte mir doch warm werden. Denkste. Als ich wach war, zitterte ich weiter.

Also was zu essen machen, Mannmann stand neben mir und gönnte sich auch etwas vom guten Brie. Und obwohl ich ihn nun MEHRFACH die Ohren vollgejammert hatte, wie kalt mir sei, meinte er nun ernsthaft:
„Boah, ist dir kalt?“
„Jaaaaa? Hab ich dir nur viermal gesagt oder so?“
„Echt? Wann denn?“
„Als du mit deinen neuen Spielzeug* rumgefuchtelt hast, als du es kaputt gemacht hast, als du es repariert hattest, als wir über meinen Tag sprachen und vor etwa einer Minute?“
„Oh… Hrm. Du Arme.

Du steckst nebenbei echt an!“

An der Stelle hoffte ich dann, dass er mich in den Arm nehmen und mich warm rubbeln würde.
„Ich geh dann mal ins Arbeitszimmer, bevor ich auch noch anfange!“ uuuund weg war er.
-.-

Mir ist nebenbei immer noch kalt. Und ich bin seit fast 8 Stunden zu Hause. Meine Hände sind eiskalt und ich zitter immer noch ganz leicht. Ich glaube, ich werde krank.
Aber gut, dass Mannmann sich Sorgen macht. Irgendwie. Vielleicht. Bestimmt. Zumindest für 5 Minuten. Kann er sicher irgendwann zwischen heute und Sonntag einrichten. *grml*

*=Teleskopschlagstock

Wieder da

Immer diese Lügen bei wetter.de! Hat gar nicht geweht oder geböht! Okay. Dafür geschneit. Geregnet. Geschneit. Geregnet. Geschneit. Geregnet. Geschneit. Zwischendrin immer mal 5 Minuten Sonne.

Ansonsten: Keine Wölfe – die sind tatsächlich dem Umbau zum Opfer gefallen. Aber dafür gibt es da dann noch mehr Wölfe, so 2018. *seufz*
Kein Buschi (so heißt der Orangutan!), dafür dem Bau beim neuen Buschihause zugeschaut. Wird schön.
Nur ein Foto von einer Hyäne – und zwar von deren Po, während sie vorm neusten Regenschneeschauer flieht.
Mönchsgeier gefunden und Marabu damit geärgert.
Löwen, Tiger und Luchse fotografiert, ich hoffe ich habe damit meinen Auftrag erfüllt.
Eulen ohne Käfig gefunden und abgelichtet, Müpfi ein Video geschickt, freut sich.
Takamanda ist fertig – vermute ich zumindest, denn die Viecher wollten nicht raus kommen. Die Gehege sahen aber recht fertig aus.
Jede Menge Reiher festgehalten – die wollten den Pingus den Fisch klauen. Zumindest auf der Kamera direkt tolle Fotos. Mal sehen wie es später am Rechner aussieht.
Füchse gesehen. Wenigstens mal was hundeartiges, nachdem die Wölfe ein Reinfall waren und die Hyänen (jaja, die gehören zu den katzenartigen, aber ich mag die Viecher trotzdem) Wasserscheu blieben.
Babyraffe gesehen! *.*
Babyaffen nebenbei auch, aber Babyraffen sind niedlicher!
Erkenntnis: Flamingos sind Wetterfest, standen selbst im dichtesten Schneegestöber im Teich und… äh… teichten.

Meine Füße tun weh und mir ist kalt. Aber zumindest wurde ich nicht weggeweht.

Checkliste für Mich

Wenn ich nicht verschlafen haben oder weggeflogen sein sollte, sitze ich nun im Zug gen Osnabrück. Provisorische Bahncard samt Hin- und Rückfahrtticket waren bereits gebucht und gestern Abend ausgedruckt, Here war auf altmodische Karte (anstelle der Satellitenansicht) umgestellt, die Akkus geladen, Speicherkarten geleert und die Kamera sicher in der Tasche im Rucksack verstaut. Mantel samt Schal, Handschuhe und Cappie (zwecks Regen, soll dann mit Pferdeschwanz gehalten werden… ein Hoch auf lange Haare!) liegen bereit, feste Schuhe hab ich eh immer an, Beine waren mit Voltaren vollgeschmiert und früh im Bett war ich auch! Direkt nach diesem Artikel hier. ;D

Geplant ist morgen:
-Ausufernde Fotos des Wolfsgehege samt pelziger Bewohner (ich hoffe die sind noch da, Zoo baut an und da ist gerade ein Teil des Wolfsgehege mit dabei ._.)
-schauen ob die Hyänen sich bei dem Shit-Wetter nach draußen wagen (eher unwahrscheinlich, leider)
-schauen, ob die beiden OranUtans bereits ein neues zu Hause haben oder dieses in Bau ist (letztes Jahr war man an Spenden sammeln)
-schauen wie weit Takamanda ist – letztes Jahr wurde noch gebaut und inzwischen sollte das fertig sein
-Wildkatzen aller Art fotografieren (auf besonderen Wunsch vom Lootgeier Marabu)
-Eulen besuchen, sonst gibts Schläge von Müpfi
-im Zweifelsfall den Zoo kurz und klein schlagen, wenn die Wölfe weg sind ò.ó

Gegen 18 Uhr will ich dann wieder zu Hause sind und danach wollte man noch raiden. Wird also etwas anstrengend der Tag. Erwartet Mittwoch keine oder kaum Einträge, bisher ist da nämlich auch nicht geplant.

Immer dieser Stress

Meine Mutter und Tumörchen haben eine Gemeinsamkeit. Oder werden diese Gemeinsamkeit zumindest haben, wenn Tumörchen sich an die Auflagen hält:
Sie sind Maikinder. Oder – im Falle des Nachwuchses – werden Maikinder sein.
Meine Mutter hat dabei das große Pech, dass ihr Geburtstag immer mit Muttertag korreliert, da sie kurz davor, kurz danach oder am selben Tag statt finden. Da sie zwei äußerst faule Geschenkkinder hat, darf sie sich meistens entscheiden, zu welchen Ereignis sie nun eine Aufmerksamkeit haben möchte und meistens fällt ihre Wahl auf den Muttertag. Als waschechte Frau wird sie nur ungern und unter lauten Protest an ihr Alter erinnert.

Dieses Jahr hat sie aber weder die Wahl noch die Chance das zu überspielen. Immerhin wird sie 50 und ein halbes Jahrhundert gelebt zu haben ist doch mal was besonderes. Während sie von der Zecke etwas besonderes will, reicht bei mir das persönliche Erscheinen. Auf Grund der großen Entfernung unserer beider Wohnorte sehen wir uns nämlich sehr selten. So maximal einmal im Jahr. Mannmann sollte zwar auch auf der Matte stehe, weigert sich aber sehr erfolgreich und redet sich mit „Wenn ich zu meinen Eltern fahre, musst DU ja auch nicht mitkommen!“. Toll. Manchmal will man ihn echt erwürgen, aber weder die Bessere noch ich haben ihn zur Vernunft gebracht. Und weder meinen Welpen noch mein 25Dollar-Kuscheltier will er mir als Entschädigung kaufen. *seufz*

Inzwischen drängelte Muttern sehr danach, dass ich doch bitte endlich eine Fahrkarte kaufe. Aber bitte nach Magdeburg, Dessau, Halle, Cottbus oder Potsdam, denn nur von dort könne sie mich gut abholen bzw. durch Familie abholen lassen. Meine Frage, ob ich nicht einfach nach Berlin gondeln könnte und mich dort abholen würde, da die Reisezeit von einem der Bahnhöfe zu uns nicht viel kürzer wären als von Berlin aus zu uns, ich dafür aber gar nicht umsteigen muss, wurde mit „Berlin ist scheiße!“ abgeschmettert. Gut, ich stimme ihr zu. Aber ach Mensch!
Nebenbei: Viel Spaß beim triangulieren, wo denn die Unsoziale nun herkommt. 😉

Noch während ich nach einer kosten-, zeit- und umsteigegünstigen Verbindung suchte, kam der nächste Hinweis bezüglich Bahnhöfen. Lieber doch nicht Magdeburg, denn da wird gebaut, Dessau ist nun doch zu weit weg, Berlin wäre weiterhin doof, Leipzig ginge dafür und wenn ich wolle auch München. Ja genau.

Letztlich sagte ich, dass ich zu den (bisher bewusst nicht genannten) Bahnhof X fahre, denn der ist a) nicht weit vom Elternhaus entfernt, b) kann ich mir da zur Not ein Taxi leisten ohne arm zu werden und c) war es mir zu blöd tausende Verbindungen abzusuchen. So! Mama war dann gnatzig, weil ich nicht so machte wie sie wollte, musste das aber akzeptieren – immerhin würde SIE mich NICHT vom Bahnhof abholen – sie muss an dem entsprechenden Tag nämlich noch arbeiten. Mein Bruder – der statt dessen den kostenlosen Taxidienst spielen sollte – stimmte mir statt dessen zu, denn dann wäre er wieder früher zu Hause und könnte eher mit seiner Freundin Sachen machen, über die ich lieber nicht nachdenke.

Danach ging alles sehr schnell. Die Verbindung mit drei Umstiegen ist Standard und es gab auch noch ein Erste-Klasse-Angebot, dass auf Grund des Sparangebots billiger war als das Zweite-Klasse-Angebot (Ich empfehle hier immer zu pokern! In der Regel sind die normalen Angebote nämlich eher weg als die für die erste Klasse und dann kann man sich freuen 🙂 ), was gut war, denn zweite Klasse fahre ich solche Strecken einfach nicht mehr. Verweigerung. Viel zu viel Stress. Da gönne ich mir den Aufpreis, habe bequemere Sitze, mehr Ruhe, mehr Service und meist einen Tisch für mich allein. Ich liiiiebe Tische beim Zugfahren.
Natürlich bot die Bahn direkt eine Bahncard an. Bahncard 25 1. Klasse für 39,-€. Mit nur viermal fahren hätte ich die Kosten wieder drin – also mit der ausgesuchten Verbindung, die bisher nur die Hinfahrt beinhaltete. Nachdem ich die Kosten überdacht, die finanzielle Belastung abgeschätzt, die Vorteile den Nachteilen gegenüber aufgewogen und Mama gefragt hab, ob sie die Karte bezahlen würde, damit ich sie öfter besuchen kann, habe ich die Karte gekauft. Nach zwei Sekunden zögern und der Erinnerung, dass ich ja nun öfter in den Zoo will, habe ich die Karte gekauft. Von wegen öfter zu Mama! Meine Nerven!

Nachdem die Karte nun in mein Besitz übergegangen ist (mehr oder minder – ich kann eine vorläufige Bahncard ausdrucken, die Hartplastikversion kommt per Post), war ich erst mal verwirrt. Ich kam immerhin über die Reisebuchung zur Kartenbuchung. War die Fahrt da nu drin oder nicht?
Nach Konsultation der E-Mail samt Rechnung: nö. Nochmal alles bestellen, nur diesmal direkt die Rückfahrt mit aussuchen, sonst lässt Muttern mich eventuell nicht mehr gehen. Danach ging alles ganz schnell: Verbindung raus suchen, Bahncard angeben, Platzreservierung angeben, Paypal bezahlen lassen und fertig. Leider habe ich übersehen, dass ich das Ganze nochmal bestätigen musste (obwohl Paypal schon durchgelaufen war), da ich gerade mitten im Raid war, als Muttern nervte. Als mir der Fehler auffiel, war das Protokoll natürlich ausgelaufen und ich automatisch ausgeloggt. Määäh.
Also nochmal das Ganze und diesmal bestätigt. Bevor sich jemand Sorgen bzgl Kosten macht: Paypal hat nur einmal die Bezahlung bestätigt, da ist also nix schief gelaufen.

Nun werde ich als über Pfingsten mal wieder irgendwo im Wolfsland sein – denn ja, die haben sich da auch breit gemacht – werde Cerberus wieder sehen, von Muttern und D-Mann 1 genervt werden und 3 Tage lang kein eigenes Netz haben. Iiiiih. Erinner mich jemand daran, dass ich mein Tablet lade. Danke!

Nebenbei ein positiver Aspekt:
Schwiegereltern und die Bessere haben mich eingeladen, mal ohne Mannmann ins Saarland zu reisen und mit mir eine Zooreise vor Ort durchzuführen. Das wird mit BC natürlich wesentlich interessanter.

PS: Seltenst erlebt, dass ich mal ALLE Familienmitglieder in einem Beitrag nenne. Der Einzige, der fehlt, ist D-Mann 2, was hiermit nun auch geschehen ist. 😉