Logitech und die Kopfhörer

Irgendwie bin ich ja ein kleines Logitech-Fangirl. Nicht, dass ich darauf bestehe, dass mein Zeug von der Firma kommt – das passiert irgendwie immer von ganz allein.
Alle Tastaturen der letzten Jahre kamen z.B. von Logitech.
Erst die G19, die dann kurz nach der Garantie den integrierten Bildschirm killte – damit war die Tastatur zwar noch benutzbar und ich nutzte sie dann auch noch, bis ich auf eine kabellose Tastatur umsteigen musste, weil PC zu weit vom Sitzplatz stand. Und das war dann eine K270 (? schlagt mich nicht, ich rate gerade), wo dann irgendwann eines der Hochstellplättchen kaputt ging – also das, was unten an der Tastatur ist und mit den man die Tastatur etwas aufrichten kann. Als ich bei Logitech nach ein Ersatz fragte, kam kommentarlos die gleiche Tastatur kostenlos nochmal. Man HÄTTE mir zwar auch das Plättchen schicken können, aber das wäre etwas komplizierter geworden. Da war es einfacher mir die Tastatur nochmal ganz zu kommen zu lassen.
Inzwischen bin ich wieder auf eine Gamingtastatur zurück, nämlich die G910.
Und die Mäuse? Nach einen kurzen Ausflug zu Razer (katastrophal!) und einer Logitech-Gaming-Maus (selbes Bild… die Gamer-Mäuse kranken alle daran, dass die Tasten billig verarbeitet sind, so dass dann da was kaputt bricht und Doppelklicks generiert werden, wo man keine macht) hab ich nun die MX-Maus, ebenfalls in zweiter Generation, da die erste einen Sturz nicht überlebt hatte. Und nein, das war kein Garantiefall, da hab ich einfach eine neue gekauft.

Und nun hab ich seit zwei Jahren auch ein Headset von Logitech. Ich bin ein kleiner Kopfhörerzerstörer – in der Regel sind die Kabel kaputt. Nach einem Experiment mit dicken und geschützten Kabeln, die Wackler eigentlich verhindern soll und die nun auch nicht wirklich länger durchhielten, hab ich dann mal nach Funkheadsets gesucht. Nach dem ersten Versuch mit Blauzahn, wo das Gerät aber nicht mit Teamspeak kompatibel war, wurde es dann auch wieder Logitech. G930 – und wie Kenner direkt sehen: auch ein Gaminggerät.
Das Teil war super. Große Reichweite, leichte Konfiguration, brachte ein UFO (der Name stammt von Mannmann) mit, dessen Ladekabel auch für die MX geeignet war, war nicht so schwer, schottete mich gut von der Umgebung ab, lies sich einfach stumm schalten (was gut ist, da ich mit Voice Activition im Teamspeak arbeite) – super!
Nun brach mir vor einiger Zeit ein Stück Plastik ab. Dieses führte von dem Bügel zum ersten Gelenk der linken Ohrmuschel (Drehung nach links und rechts) und war nicht weiter tragisch. Dann bröselte später noch ein Teil ab und dann war die Stabilität nicht mehr gegeben. Die Muschel hängt jetzt nur noch mit Kabel am Bügel – und das war auch mit Panzertape nicht mehr zu retten. Ja, ich habs versucht.

Also ab auf die Logitech-Website. Nach einiger Suche – die Website finde ich ein wenig unübersichtlich :/ – konnte ich mich dann auch einloggen und ein Ticket schreiben. Leider fand ich weder die Produkt- noch die Seriennummer, schickte aber erst mal ein Foto vom Problem mit.
Danach folgte ein kleiner Hürdenlauf. Man wollte Kaufbeleg und die beiden Nummern haben. Dazu mir vollständige Adresse und die Lieferadresse, falls diese abwich. Okay. Kein Problem. Das Headset hatte ich auf Amazon gekauft, da kommt man recht leicht an die Rechnung (bei der „dies ist keine Rechnung“ dran steht – nachdem man sie über „Rechnung anzeigen“ geöffnet hat… super Amazon! War aber kein Problem, da trotzdem alle wichtigen Daten (Kaufdatum, Kosten und „bezahlt“) vermerkt waren – ich fand den Umstand nur witzig). Aber die Nummer machte mir Sorgen.
Nach Suche im Netz: die S/N (Seriennummer) stimmt mit der Nummer am UFO überein. Die Produktnummer ist dagegen am Headset eingestanzt und sieht man nur, wenn man mit einer Taschenlampe im richtigen Winkel draufscheint (Innenseite am Bügel, an der linken Ohrmuschel (den mit dem Mikro) und zwar direkt unter dem Polster (da, wo etwa Daumenbreit nur Plastik ist)). Lieferadresse gab ich die Packstation ein, da ich die Hoffnung hatte, dass es schnell geht.
Gings aber nicht, ich hatte nämlich meine Telefonnummer nicht angegeben. Narf.

Erst jetzt konnte die Garantie geprüft werden uuuuuund… Treffer! Heute habe ich die E-Mail erhalten, dass das Ersatzgerät losgeschickt wird. Juchu! Die Unsoziale ist bald wieder kabelfrei. 🙂

Was die Zukunft bringt (Arge)

Ich bin immer wieder erstaunt, wie engagiert die Arge-Mitarbeiter hier sind. Da hab ich schon deutlich schlimmere Erfahrungen in anderen Arge-Einrichtungen gemacht.
Heute sollte ich mich nämlich zwecks Gespräch bei meiner Betreuerin vorstellen. Bzw. bei der Vertretung, denn „meine“ ist nach wie vor im Urlaub. Dieses Mal hatte ich aber jemanden, der das Gesundheitswesen regelmäßig vertritt, womit sie schon mal besser beraten konnte als die spontane Vertretung von vor zwei Wochen.

Das erste Thema das wir hatten, war dann auch gleich meine Gesundheit. Mir wurden schon beim ersten Mal Unterlagen für den medizinischen Dienst mitgegeben, die ich nun brav ausgefüllt wieder mitbrachte. Sie war begeistert – manchen müsste man da wochenlang nachrennen. Aber ich WILL ja arbeiten – und will vor allem wissen, was ich noch darf und was nicht.
Danach ging es weiter mit was ich so rechnete und was ich will. Und ich fragte gleich, was ich machen soll, wenn man mir Stellen von der Arge zuschicken würde, wo ich mich bewerben soll.
Die Antwort war super: Ich solle auf Seite 2 schauen, ob da was von Rechtsbelehrung oder ähnliches stehen würde. Wenn nein, dann muss ich mich nicht bewerben. Dann ist das quasi ein „Schau mal, haben wir gefunden, was denken sie davon?“-Schreiben. Wenn ja, dann soll ich mich einfach melden, dass das momentan nicht geht und erst die Begutachtung ansteht. Wenn dann natürlich die Hammerstelle dabei ist, wäre mir niemand böse, wenn ich mich bewerbe. Perfekt. 🙂

Kurz danach kam dann noch ein zweiter Betreuer dazu. Der betreut das Gesundheitswesen von der Arbeitgeberseite her. Mit anderen Worten: Der ist Schuld an die „Hier Stelle, bewirb dich (vielleicht)!“-Schreiben. Auch den informierte ich bezüglich meiner Wünsche und er musste lachen. Durch Zufall waren Minuten vorher zwei Stellenausschreibungen eingegangen, die diesen Wünschen mehr oder weniger entsprechen. Die eine Stelle ist etwas weiter weg, die andere Teilzeit. Ich solle aber mal drüber nachdenken und er schickt mir die Sachen zu. Beides medizinische Schreibkräfte, von daher eigentlich perfekt. Auch wenn die Teilzeitstelle aus finanzieller Sicht fast schon ausgeschlossen ist. Aber auch da zeigt der werte Herr sich verständnisvoll.

Zuletzt hat man dennoch über meine Bewerbungsunterlagen rüber geschaut (und hat sich ausführlich und positiv über meine „da hab ich mich schon beworben“-Tabelle Marke Eigenbau geäußert – die gibt es zwar auch über die Arge, aber die würde kaum jemand vernünftig ausfüllen) und hat hier und da noch was verbessert. Außerdem habe ich erfahren, dass ich bei großen Arbeitgebern, also Krankenhäusern, ruhig die billigen Klemmmappen nutzen soll, weil diese Klappmappen zwar schön sind aber auch umständlich. Also für die Arbeitgeber. In kleinen Praxen soll ich dann die guten Mappen aufbrauchen, da diese noch nicht so wirklich weg davon sind. Aber auch hier würde mir durch die alte Mappe kein Nachteil entstehen. Außerdem kein Hochglanzpapier, bei dem einen oder anderen würde man sich inzwischen sogar über Recyclingpapier – also das beige, dass man auch bei der Arge sieht – freuen, weil es nachhaltig ist. Geil. Ich werde trotzdem weiterhin weißes, normales Papier nutzen und meine Beraterin fand das auch noch besser. In fünf bis zehn Jahren könnte man sich aber wahrscheinlich bedenkenlos mit Recycling bewerben und würde dann mit Kusshand genommen.

Als letztes Thema war dann mein ALG-Antrag. Da ich da am Anfang leichte Probleme hatte, wollte ich wissen, ob man den Antrag auf mich zurückführen könnte. Nicht das es schief geht, weil die eine Stelle auf die Arbeitgeberunterlagen und die anderen auf meine Unterlagen wartet. Das konnte sie mir leider nicht beantworten, weil sie die betreffenden Unterlagen nicht einsehen könne. Statt dessen hat sie aber ein Eilt-Ticket dafür fertig gemacht und vermerkt, dass man kurz via E-Mail informieren sollte, ob die Unterlagen eingegangen sind. Da ich die Sachen schon am 02. Mai fertig gemacht hatte, sollte ich in der 21., spätestens aber in der 22. Kalenderwoche einen entsprechenden Bescheid bekommen.

Das Fazit aus dieser halben Stunde:
Geil! Mir wurden ein paar große Brocken vom Herzen genommen, ich fühlte mich verstanden und aufgehoben. Wenn jetzt der Antrag nochankommt, damit ich Wohngeld beantragen kann, ist auch die letzte Hürde genommen.

Im Anschluss habe ich mich damit belohnt, dass ich mein Fahrrad zum Fahrradladen gebracht hab. Wenn ich es selbst nicht schaffe, die Bremsen festzuziehen, macht das eben der Profi. Nun ist es wieder verkehrstüchtig. Und ich habe die Bestätigung, dass ich DRINGEND was machen muss. Oder es fliegen schon wieder die richtigen Pollen rum, so dass ich dadurch kaum Luft bekommen habe. Aber ich tippe eher auf „ich bin zu fett“. 😦

Eltern, passt auf eure Kinder auf

Das man Kleinkinder nicht über die Straße laufen, sie nicht unbeaufsichtigt mit Tieren spielen oder mit Gabeln und Messer hantieren lässt, sollte jeden bewusst sein. Die meisten Eltern werden ihren Kindern auch noch beibringen, dass sie niemals mit Fremden in ein Auto steigen soll – was super ist – auch wenn statistisch die meisten Verbrechen an Kindern durch Verwandte oder Bekannte- also keinen Fremden – verübt werden. Eltern erklären, dass Feuer gefährlich, Strom lebensgefährlich, heiße Herdplatten… nunja… heiß und Schranktüren gemein für Kinderfinger sind. Wenn sie älter werden, dann geht es um Nikotin, Alkohol, Cannabis oder andere Drogen, die falschen Freunde, Schule, Geld, Verhütung und andere Dummheiten.
Blogleser werden sie auch niemals mit der Unsozialen in einem Raum lassen. 😉

Aber liebe Eltern, eines bedenkt ihr oft genug nicht. Etwas, was die Kinder in der Regel nicht tun – außer sie sind alt genug um es selber zu machen. Und selbst dann ist Aufklärung ungemein wichtig. Sehr wichtig. Wenn ihr es nicht macht, dann kann das noch viel schlimmere Auswirkungen haben als Nikotin mit 12.

Ich rede von Fratzenbuch Facebook. Ich rege von Google+, Flickr und wie sie nicht noch heißen.
Die Meisten von uns kennen eine Zeit, in der es so etwas noch nicht gab. Wir waren alle schon mehr oder minder Vernunft begabt, als die sozialen Netzwerke aufkamen und dennoch sind so viele von uns angreifbar. Klarnamen, Fotos der letzten Partys, für alle einsehbare GPS-Daten, Verbindungen zu Mama, Papa, Freunde und… dem eigenen Kind.

Wer kennt sie nicht? Die Mütter, die ständig Bilder von ihren kleinen Goldschätzen ins Web stellen. Hier der kleiner Racker frisch aus der Vagina kriechend, hier bei der ersten Fütterung, hier die erste vollgeschissene Windel, da Baby nackt beim Baden, oh schau Babys erstes Lachen, Baby hat Mama gesagt, Baby sitzt nakisch aufn Topf, Baby weint weil es Angst vorm Kaninchen hat, nacktes vierjähriges Kind beim Minipoolbarten im heimischen Garten, […] und so weiter und so fort.

Leute – wir WISSEN das ihr eure Kids toll findet. Und ich werde mich über jedes Bild vom Tumörchen freuen, wenn es erst mal da ist, ich verstehe euch da.
Aber was erst mal im Web ist, das bleibt da. Wenn ihr es löscht, liegt es immer noch irgendwo auf den Facebookservern (und Konsorten). Und an diese Bilder kommt erst mal JEDER ran. Stllt euch mal vor, dass ihr ein schönes Sommerbild von eurer Tochter oder euren Sohn ins Netz stellt, begleitet nur mit Badeanzug oder Badehose, glücklich lächelnd in die Kamera, in der Hand ein Wassereis, bei ihr sind die Haare zu zwei Zöpfchen gebunden, ihm fehlt der erste Milchzahn und dann sitzt da ein Mann vor seinem Rechner und holt sich einen darauf runter. Findet ihr das toll? Bestimmt nicht. Aber die Möglichkeit besteht. Und das ist keine Möglichkeit, die irgendwo im Lottogewinnbereich besteht. Die Wahrscheinlichkeit dafür ist unglaublich hoch.
Im Schlimmsten aller Fälle ließt der Typ dann die GPS-Daten, erkennt die regelmäßigen Verhaltensmuster und nähert sich dann dem Kind, wenn er weiß, dass er gerade nicht erwischt werden kann. Lustig? Nein. MIR macht sich da ein massives Gefühl der Bedrohung breit.

Doch nehmen wir man an, dass eure Kinder bei euch glücklich aufwachsen und groß werden. Sie kommen in die Pubertät, verlieben sich das erste mal und adden ihren Schwarm im aktuellen Sozialmedia. Schwarm nun klickt so durch die Freunde, landet auf dem Profil der Eltern und sieht dann das Nackedeifoto. Ein 15jähriger, mitten im Schulkrieg, wo jeder in und beliebt sein will, zur Gewinner-Clique gehören möchte und alles tut, um sein eigenes Ansehen aufzupolieren. Er kopiert das Foto, druckt und vervielfältigt es und hängt es an der Schule überall auf.
Was meint ihr, was euer Kind dazu sagen wird? Ich weiß es nicht, aber es wir absolut NICHT glücklich darüber sein.

Nun sollte man wissen, dass es ein Recht auf ein persönliches Bild gibt. Das heißt, solange man auf diesen Bild zu sehen ist, hat man selbst ein Anrecht darauf – und kann auch bestimmen, was damit passiert. Wird dieses Recht umgangen – weil das Foto zum Beispiel ohne Einwilligung des Abgebildeten auf Facebook veröffentlicht wird – kann unter Umständen geklagt werden. Euer kleines Nackedei von vor zehn Jahren hat das selbe Recht wie ein die Tante, die zufällig auch auf dem Bild ist. Es könnte also gesetzliche Konsequenzen für euch, liebe Eltern, geben. Krach wird es in diesem Fall eh geben. Denn GLÜCKLICH wird Kind nicht darüber sein, dass sein Ruf hinüber ist und jeder mit dem Töpfchenfoto wedelt.

Also liebe Eltern:
Überlegt was ihr ins Netz stellt. Nicht nur das, was euch betrifft, sondern auch den Nachwuchs. Prüft zumindest eure Einstellungen, so dass die Fotos primär nur von bestimmten Kreisen (und nicht von Gästen oder gar only-online-Kontakten) eingesehen werden können. Stellt unter keinen Umständen Fotos ins Netz, die euren Kindern mal schaden könnten… also keine Nackedei, keine leichtbekleidet, keine „Kind hat sich von oben bis unten mit brauner Farbe vollgeschmiert… wir hoffen zumindest das es Farbe ist“-Fotos.
Und wenn ihr dabei seid, überlegt auch, was ihr von euch selbst ins Netz stellt. 😉

Inspiriert durch Mimikama – Artikel lesen für mehr Infos!

Wollte ich nicht Urlaub machen?
Ja sorry… Donnerstag hat mich so viel inspiriert. 😀

PS:
Liebe Femen… jede Tat, die ich hier auf das männliche Geschlecht zugeschrieben habe, können natürlich auch von Frauen/Mädchen begangen werden. Ich finde es nur doof zu gendern. Danke.

Pathping gemacht

Und wieder kommt es zu erheblichen WLan-Störungen. 😦
Ich bin mir nach wie vor nicht sicher, wer nun wirklich Schuld ist – der Sticks bessert sich jedenfalls nicht nach ein- und ausstecken. Und da die Störungen in Intervallen auftreten, lässt es sich auch so schlecht auf Suche gehen. Aber endlich hab ich mal ein Pathping machen „können“, wo man die Störung auch tatsächlich sieht.

Routenverfolgung zu „www.google.de“
über maximal 30 Hops:
0 Michse-Rechner
1 Router #1
2 Router #2
3 Verteiler
4 Umleitung
5 * * Sternchen 😀
6 Datenautobahn
7 Datenautobahn
8 de-cix10.net.google.com [2001:7f8::3b41:0:1]
9 2001:4860::1:0:abf6
10 * * *
Berechnung der Statistiken dauert ca. 225 Sekunden…
Quelle zum Abs. Knoten/Verbindung
Abs. Zeit Verl./Ges.= % Verl./Ges.= % Adresse
0_____________________Michse-Rechner
_______________2/ 100 = 2% |
1 338ms 30/100 = 30% 28/ 100 = 28% Router #1
_______________0/ 100 = 0% |
2 353ms 30/100 = 30% 28/ 100 = 28% Router #2
_______________0/ 100 = 0% |
3 423ms 33/100 = 33% 31/ 100 = 31% Verteiler
_______________0/ 100 = 0% |
4 441ms 30/100 = 30% 28/ 100 = 28% Umleitung
_______________0/ 100 = 0% |
5 461ms 29/100 = 29% 27/ 100 = 27% Sternchen 😀
_______________0/ 100 = 0% |
6 449ms 29/100 = 29% 27/ 100 = 27% Datenautobahn
_______________0/ 100 = 0% |
7 406ms 29/100 = 29% 27/ 100 = 27% Datenautobahn
_______________0/ 100 = 0% |
8 214ms 2/100 = 2% 0/ 100 = 0% de-cix10.net.google.com [2001:7f8::3b41:0:1]
______________28/ 100 = 28% |
9 371ms 30/100 = 30% 0/ 100 = 0% 2001:4860::1:0:abf6

Ablaufverfolgung beendet.

Ich war mal so frei und hab mal die Bezeichnungen umbenannt. Ich hab kein Plan, ob man mich mit den Zahlenkolonnen dahinter finden könnte (wegen IP und so), also denkt euch euren Teil. 😉
Und achtet nicht auf die ganzen _____-Striche. Die dienen nur dazu das Zeug so anzuordnen, wie es auch im CMD zu sehen ist. 😐

Viel verstehe ich da nebenbei nicht. Nur das ein recht hoher Paketverlust besteht und dass das nicht gut ist. Im Normalfall steht da bei mir sobst überall 0/ 100 = 0% und die Zeit bis zur nächsten Station ist Intern <10ms und sobald es das Haus verlässt zwischen 30 und 70ms. Daher sind 338ms bis zum ersten Router schon heftig. 😦 Fühlt sich an als hätte ich ein 56k-Modem. Nur ohne lustige Geräusche. Und das bei einer fünf- (oder gar sechs?)stelligen Internetverbindung. 😦

Arschloch-Dialoge (2)

Heute habe ich einen kleinen Raid gehabt. Nichts großes oder schwieriges, nur eben Ausstattungsrun für einen neuen Spieler. Kurz bevor es los ging bemerkte ich immer wieder kleinere Lags, die sich nicht nur in WoW sondern auch im Teamspeak bemerktbar machten.
Ersteinmal nicht weiter schlimm. Ich bin über WLan und einen etwas älteren WLan-Sticks verbunden, der alle paar Tage kleinere Probleme hat. Um diese zu beheben reicht es, das Teil einmal vom Strom abzuziehen, kurz zu warten und wieder einzustecken. Dadurch lässt sich der „Schluckauf“ simpel umgehen.

Heute war dem leider nicht so. In der Regel sind dann andere Gründe das Problem, in 90% der Fälle hat sich die Fritzbox aufgehangen und das lässt sich durch einen einfachen Reboot eben jener bewerkstelligen. Da Mannmann jedoch gleich ZWEI davon hat und ich vor allem auch keine LogIn-Daten habe, lasse ich da den Finger davon und bitte Mannmann eben mal entsprechende Handlungen vorzunehmen. In den anderen 10% liegt es am schlechte Wetter, den heiligen Geist oder anderen höheren Mächten. In der Regel ist das dann nach 10 Minuten bis ganze Stunde von allein gegessen. Abgesehen davon gibt es ab und an das Problem, dass die Weiterleitung der Signale von Hier nach WoW-Server nicht ganz funktioniert – aber dann liegen die Gründe weit außer unseres Eingriffsbereichs und in der Regel sind dann TS und Firefox normal zu benutzen. Das war heute nicht so.
Da mir das bewusst ist und ich das ausschließen wollte, habe ich diese Zeit einmal abgesessen und als das Problem eigentlich eher schlimmer denn besser wurde, habe ich Mannmann eine entsprechende Nachricht geschrieben.

„Könntest du bitte den Router mal treten? Hab hier massiv Probleme.“
„Liegt nicht am Router.“
„Es liegt aber auch nicht an WoW, das Problem tritt in allen Programmen auf und den WlanSticks hab ich schon mehrmals abgezogen!“
„Liegt nicht am Router. Gute Nacht.“
„Muss aber! Mein Handy braucht über W-Lan länger um die Seiten aufzuladen als über das Handynetz!“ Und das ist hier richtig mies.
„GUTE NACHT!“
Danach hat er nicht mehr geantwortet. Hrmpf.

Gut – er will morgen früh raus… aber die Minute um den Stecker an beiden Geräten zu ziehen (oder wahlweise nur dem, dass das WLan-Signal zu mir sendet), hätte ihm jetzt auch nichts gekostet. Hauptsache es liegt nicht am Router. -.-

Ich hab dann nebenbei mal mehrmals via CMD pathping zu Google betrieben. Der Haken steckt auf jeden Fall irgendwo zwischen meinem Empfänger und seinem Sender. Zumindest dauert die Sendung bei etwa normalen Signalstärken ca. 7ms und mit steigender Latenz (um 300ms im TS) sind es schon 15ms. Bleibt die Frage ob der Sticks nun komplett hin ist (bitte nicht), der Router schuld ist oder ob da irgendwo Störstellen sind, auf die wir keinen Einfluss haben.
Mannmann wird mir die Frage jedenfalls nicht vor Donnerstag beantworten, da er morgen (also für euch heute) den ganzen Tag in Köln ist. Superklasse.
Da das Problem aber auch beim Handy besteht – das einen eigenen WLan-Empfänger hat – liegt es eher nicht am Sticks.

Saugi macht Blödsinn

Unser Saugroboter macht momentan gerne Unsinn. Was gut zu seinem Image als tabsiger Welpe passt, das ich ich ihm auferlegt habe.
So kriecht er gerne unter das Hängeklo und kommt dann nicht mehr daraus hervor. Er jammert dann immer sehr kläglich über die mitgebrachte App auf Mannmanns Handy mit „Scanfehler“. Inzwischen wissen wir, was das bedeutet und können zur Rettung eilen. Beim ersten Mal ignorierte meine schlechtere Hälfte das aber und wunderte sich, warum er keine Staubsauggeräusche mehr hörte.

Gestern war dann Mannmann außer Haus, Männerabend mit Dem von Unten. Saugi legte dann in seiner Abwesenheit los, da er so niemanden stören konnte und natürlich fing er sich wieder fest. Mannmann sagte mir via Hangouts Bescheid und so eilte ich dieses Mal zur Errettung der holden Jungfer.

Erster Blick ins Bad: kein Saugi.
Küche unterm Tisch: Kein Saugi.
Schlafzimmer zwischen den Stühlen oder Hocker: Kein Saugi.
Nun war ich perplex. Groß andere Feststeckmöglichkeiten gab es nämlich nicht, Saugi war aber auch nicht am Futternapf an der Ladestelle. Hören konnte ich ihn auch nicht. Diebstahl?
Im Flur unter den Schuhregal geschaut, wo er eigentlich nicht reinpasst, aber man weiß ja nie: kein Saugi.
Arbeitszimmer unterm Sofa, wo er auch nicht reinpasst: Kein Saugi.
Arbeitszimmer Chefsessel, da hängt er ab und an und konnte sich bisher immer selber befreien: Kein Saugi.

Was nun?
„Sauuuugiiiii?“ rief ich also vorsichtig in die Wohnung, kam mir dabei aber echt dumm vor. Das ist ein Roboter verdammt.
„Tüüt“. 180°-Wendung meinerseits. Saugi funden!


Moment… hat der wirklich Getütet, nachdem ich ihn gerufen hab? O.O Er macht seinen Image als Ersatzhaustier wirklich aller Ehre. Also hab ich ihn gepattet und braven Roboter genannt und ich schwöre… er hat eben mangels Rute mit der Scannereinheit gewackelt!

Anschließend habe ich versucht zu analysieren, wieso er da festgesteckt hat:
Links von ihm mit 20cm Abstand war Mannmanns Rucksack für die Arbeit. Rechts von ihm mit 30cm Abstand war das Standbein des Sofas. Vor ihm mit 25cm Abstand war die Wand. Hinter ihm war alles frei. Insgesamt war in der Ecke Platz genug für zweieinhalb Saugroboter, er hatte also mehr als genug Rangierfreiheit. Also habe ich ihn – ohne ihn zu bewegen – einfach wieder losgeschickt. Und er kam ohne Probleme raus aus der Ecke. Suspekt.

Saugi… manchmal bist du echt ein Blödmann. 😀

SAugi

Schwibbschwabb

Mannmann und ich haben drei, ja DREI, Betten. Eines ist eine Klappcouch aus seiner Jugendzeit, eines ein automatischaufblasendes Luftbett, auf dem ich zur Zeit wegen unmöglicher Schlafrhythmen nächtige und ein Wasserbett.
Das Wasserbett wird seitens des Kerl sehr empfindlich gepflegt. Regelmäßig kommen spezielle Mittel in die Kerne, die Algenbildung verhindern und den Kern von innen pflegen. Anschließend musst – durch die Prozedur eingeschlüpfte – Luft mittels bestimmter Pumpen und Drücktechniken entfernt werden. Zusätzlich wurde das Bett jedes Mal ordentlich mit einen dafür vorgesehen Mittelchen eingecremend und anschließend zärtlichst einmassiert. Die Hautschüppchenauffangmatte konnte man nicht pflegen, da diese nicht waschbar war und sah entsprechend auch ein wenig zermürbt aus. Die beiden Matten, die zum Aufsaugen diverser Körperflüssigkeiten dienten und den gröbsten Schmutz auffingen, wurden beim Bettenbeziehen im Wechsel gewaschen.
Das ganze kostete Zeit und Mühe – meine Seite des Watterbetts war immer besonders nervig, da der Stopfen vom Wasserkern dort besonders fest saß und nur durch viel Muskel- und Schweißkraft durch Mannmann überhaupt gehoben werden konnte. Man kennt das ja von Luftmatratzen, wo man die Ventile ins Bett drückt, damit sie nicht rausstehen und stören. Den Stopfen da rauszubekommen, dauerte immer etwa eine halbe Stunde.

Nun kam es dazu, dass wir die waschbaren Matten – nach Rücksprache mit unseren Bettenladen – via Waschtrockner trockneten. Ansonsten dauerte das Trocknen dieser saugkräftigen Teile nämlich ewig: hat man die Matten im Hochsommer um 07Uhr frühs gewaschen und anschließend auf den Trockenboden direkt unter dem Schreckdach gehangen, waren sie Abends beim aufziehen immer noch nebelfeucht. Ohne Matte sollte man aber nicht auf den Kernen liegen. Was wir nicht bedachten: die Matten verloren sofort die Garantie, wenn man sie in den Trockner warf. Und das nicht ohne Grund: die Teile schrumpften nämlich.
Zu Beginn war Mannmann immer noch guter Stimmung. Das wird schon! ICH habe gleich nach dem ersten Mal bedenken geäußert, aber nein, ich sollte die Dinger weiterhin trocknen. Na gut.
Irgendwann riss dann die Reißverschlussnaht auf seiner Seite, weswegen ich sie eher schlecht denn recht nähte. Aber auch an anderen Stellen löste sich nach und nach die Naht – doch dann machte es einfach nur knack und da war das Schiff gebrochen. Nun war nichts mehr mit Gewalt machen, denn nun gab es ja nichts mehr, mit was man das Teil zumachen könnte.

Mannmann biss also in den sauren Apfel und bestellte eine neue Matte. Da unsere aber nicht mehr hergestellt wurde, musste er das Update nehmen, weswegen sie auch auf meiner Seite – ja die war immer noch heile, ha! – und auch der Unterbrau ausgetauscht werden musste. Es wurde also eine größere Investition. Und weil es dann ja nun nicht mehr schadet, hat er sich gleich noch Ersatzmatten zum Wechseln bestellt, so dass diese nach der Waschung nun in Ruhe trocknen konnte und ein neues Staubschutzdeckchen – hier war die Investition dann gerne getan, denn es gab auch hier ein Update und war nun waschbar.

Für den Umbau kam dann der Techniker, der auch gleich die Betten wartete und das Pflegeprogramm durchführte. Wasser musste abgelassen und wieder eingelassen werden (wir reden hier von etlichen Litern!). Das Innenleben des Bettes wurde begutachtet („Ihr Beruhigungsvlies löst sich langsam… nicht mehr lange und sie haben ein unberuhigtes Bett. Wollen sie das reklamieren?“ – „Nein! Inzwischen bin ich der Meinung, dass da eine Pumpe für leichten Wellengang hineingehört! *.*“ – „Das höre ich öfter…“) und der Zustand des Gesamtbettes als gut befunden. Ein Sehr gut wollte er bei einem 5 Jahre alten Bett wegen des Alters nicht mehr ausstellen. Anschließend lies er noch eine Stopfenhebhilfe für meine Seite des Bettes (auch für die andere, aber mein Stopfen wäre wohl besonders fest) da – ein super simples wie auch geniales Teilchen – hier noch ein Tipp und da noch ein Tipp und sobald das Bett wieder stand, war er weg und Mannmann etwa tausend Euro ärmer. Billig ist so ein Bett wahrlich nicht.

Durch die Neubefüllung kam nun aber wieder besonders viel Luft in die Kerne, weswegen Mannmann nun alle zwei Tage entlüften will. Luft im Kern ist zwar nicht schlimm, aber det gluckert. Und gluckern stört. Keine Luft im Kern -> kein Gluckern. Der Aufwand lohnt sich also und bei der Pflege dauert das entlüften keine 2 Minuten. Nur durch das Neufüllen ist das manchmal etwas anstrengender Gut, dass man das nicht jedes Jahr macht.
Also baute Mannmann das Bett wieder ab und wollte schon die Kerne eincremen, als er das Dilemma bemerkte: unter seinem Kern war es pitschnass!

Zusammen trockneten wir das Ganze wieder und untersuchten dann das Bett systematisch. Nachdem ich die ungefähre Stelle ausmachen konnte und Mannmann leichten Druck auf den Kern ausübt, fanden wir auch die Stelle, die Wasser lies: eine der Schweißnähte schien geplatzt zu sein. Kein großes Loch – nichts was man einfach so sieht. Man konnte es nur sehen, wenn sich gerade ein Wassertröpfchen rausdrückte. Nachdem wir nun den Beweis vor Augen hatten, rief Mannmann wieder im Bettenladen an.

Ein neuer Kern ist nun unterwegs (wieder mit 50% Beruhigung* – ohne Beruhigung hätte er zahlen müssen, da es nicht der selbe Artikel wäre), das Pumpset darf er sich für 15€ ausleihen und er schläft jetzt solange auf der Couch. Wir haben dann noch das Leck mit wasserfesten Edding umkreist, denn ein Mikromillimeter auf ein 2x1m-Kern (die Höhe weiß ich nicht) ist schon blöd und wir haben den ja auch nur gefunden, weil wir wegen der Nässe wussten, wo wir suchen müssen und die Garantiefallprüfer erhalten das Bett im geleerten Zustand (bzw. will niemand für die Kosten Lieferung mit Wasser aufkommen :P). Da wir die Betten aber regelmäßig gepflegt haben und die Sachen immer brav im selben Wasserbettenladen unter Nennung der Kundennummer gekauft haben, ist auch die Dokumentation gegeben. Wir machen uns da also keine Sorgen.

Ein Schreck war es aber trotzdem.

*=Ein Wasserbett kann mit oder ohne Beruhigung ausgestattet sein. Bei mit Beruhigung ist da ein spezielles Vlies integriert, dass den Wellengang weites gehend unterdrückt. Je nach Dicke des Vlieses, desto weniger Wellen hat man. Die meisten Menschen finden den Gedanken an Wellengang im Bett schrecklich, weswegen oft mit Beruhigung verkauft wird. Wir haben vom Werk aus 50% Beruhigung, weil Mannmann den selben Gedanken hatte. Das wirkte sich so aus, dass wir eine Welle mit den Beinen erzeugten und die schon nicht mehr am Kopf ankam. Was wir schrecklich finden. Denn die Wellen sind eine kleine Massage, man fühlt sich wie auf einer dünnen Luftmatratze auf einen Baggersee (und nicht wie ein kleines Floß auf hoher See bei Sturm). Sehr angenehm das Gefühl! Deswegen ist bereits klar, dass das nächste Bett auf jeden Fall mit 0% Beruhigung ausgeliefert werden soll. Und scheinbar sind wir da nicht die Einzigen, die sich da umentscheiden mit der Zeit.

Meine Mutter – der Dau²

Ja, die Geschichte geht weiter.
Zu meiner Verwunderung hat sie die Datei, die sie nach wie vor Rhapsody schimpft, auf dem Zweitlaptop gefunden und hat es geschafft, diesen auf den USB zu ziehen. Bin ich stolz auf sie!

Nun macht der kaputte Rechner aber nicht mit, weil sie mit der Datei dort nicht interagieren könne. Rechtsklick und Linksklick probiert.
Ich hatte schon im Verdacht, dass da was mit Berechtigungen nicht in Ordnung sei, aber bei meiner Mutter weiß man ja nie. „Klick mal die Datei an und drücke dann auf ENTF.“, wies ich sie also an. Wollte sie nach der Arbeit versuchen.
Aber… bitte wie soll sie dann die neue Datei in den alten Ordner einfügen?

Man stelle sich meinen Kopf vor, wie er mit voller Kraft DURCH den Glastisch scheppert. Ich kannte da drei wege:
Also entweder machst du Rechtsklick und dann kopieren und im zweiten Ordner Rechtsklick und dann einfügen ODER lässt beide Ordner auf und schiebst die Datei einfach rüber ODER kopierst die DAtei und machst im zweiten Ordner dann strg+v.
Danach war Alzheimer weg, denn sie antwortete mit „Ach stimmt ja.“ – wenigstens schickte sie einen Smiley Emoci hinterher, der halbwegs peinlich berührt aussah.

Als sie dann endlich heute zu Hause war, ging der Rechner von Geisterhand wieder. Einfach so. Ich vermute ja meinen Bruder, der auch gegooglet hatte und bei dem sich Muttern auch ausheulte – nur eben direkt und nicht via Telefon, da Brudern noch zu Hause wohnt, aber ich lasse sie mal bei dem Gedanken, dass Windows sich selbst reparieren kann.

Sie schrieb dann noch nach, dass das mit den löschen aber weiterhin nicht ginge, weil „das geht nur, wenn ich die Berechtigung trueinstaller ändere“, aber das habe sie nicht hinbekommen. Ich weiß nicht so genau, was sie meint (Autokorrektur und so), ich habe aber immer noch das Admin-Problem in Verdacht. Wie erkläre ich ihr also – sollte Laptop morgen nicht mehr gehen – wie sie sich Adminrechte auf den System32-Ordner verschafft… bzw… WILL ich, dass sie die Berechtigung umstellt? Eieieieieiei.

Egal. Es geht erst mal wieder. Und wie Muttern so schön sagte (ich weiß ganz genau, dass sie laut schimpfend und Zigarettenpackungwerfend im Büro saß und alles, was nicht bei drei weg war, verflucht und beschimpft hat): „Meine Nerven“.

Eben schnell reinkopiert:
http://www.winfuture-forum.de/index.php?showtopic=157248&view=findpost&p=1305132

Da findet sich dann auch der Ominöse TrueInstaller (eigentlich TrustedInstaller) – aber Berechtigungen kann ich zumindest bei mir nicht ändern. Nein, auch nicht über Erweitert. Und da ich immer Angst habe was kaputt zu machen, hab ich erst mal nicht weiter nachgebohrt. Am Ende hat Muttern keine Probleme mehr und dann ist alles gut. 😛 (und vielleicht sind hier bis dahin nützliche Kommentare seitens der ITler aufgelaufen, die mir sagen können, wie ich meiner Mutter da Vollzugriff gewähren kann >_>)

Meine Mutter – der DAU

Heute morgen rief meine Mutter in voller Hektik an. Sie müsse jetzt direkt zur Arbeit und ihr Laptop wäre kaputt. Ich solle das mal reparieren!

Ährm. Ja. Okay. Ich setz mich dann vier Stunden in Zug, mach den Rechner heile und fahr dann wieder. Nee is klar.
Sie hat mir dann doch noch mehr Details verraten. Das Hauptproblem bestünde, dass sie nicht mehr ins Internet käme und ihr WLAN keine Verbindungsoptionen anzeigen würde. Mit ihrem Handy oder dem Rechner vom Bruder wäre es aber kein Problem, weswegen Routerprobleme auszuschließen sind. Sie habe auch schon im Support angerufen und die haben irgendwas von Papier ausschneiden und Rhapsody gesagt.

Während ich noch überlegte, ob sie nun die Band oder die Buchreihe meinte, lamentierte sie weiter und befahl mir gefälligst mal zu googlen. Ich. Die ja nun auch nicht groß Ahnung von Rechnern hat. Egal. Ich versprachs ihr zu tun, wenn ich nun weiterschlafen dürfte. Durfte ich. Nach den bye kam aber noch „Ach irgendwas mit 651 stand da noch!“ Klick, aufgelegt. Mütter!

Nachdem mich dann noch DHL aus den Bett geworfen hat, ich dann doch noch ausschlafen durfte und Mannmann und mir essen bereitet hatte, hab ich mal gegoogelt. Da Mannmann auch nicht wusste, was sie mit Rhapsody gemeint haben könnte, suchte ich direkt mal nach Fehlercode 651, denn was anderes konnte ich mir nicht vorstellen. Volltreffer!

Nun… erstmal regte ich mich tierisch auf. Die Lösung war zwar als Text zu sehen aber man hatte auch noch ein Videoguide eingefügt. Ich HASSE Videoguides. Anstatt einfach mit der Sprache rauszurücken, lammentieren die noch ewig und brauchen so viele Worte und… ich bekomme jedes mal die Krise. Ja auch WoW-Videoguides sind mir verhasst. Ich spule im Zweifelsfall immer vor, bis ich sehe, was ich sehen wollte (in der Regel wie ein Effekt optisch aussieht) und ende. Das blablabla hab ich fünf mal schneller komplett gelesen, als wie die eine Fähigkeit erklären. Ich könnte das Video ja einfach ignorieren – wenn es nicht automatisch direkt losspielen würde! BOAH! Und dann natürlich gleich mit Werbung, die – wenn man versucht auf Pause zu drücken, weil man will das scheißdrecks Video nicht sehen – auf dem selben Tab ne neue Seite zum beworbenen Produkt öffnet! Ungefähr da geht dann immer was kaputt, weil ich meinen Aggressionen freien Lauf lassen.

Nachdem ich das Drecksvideo bezwungen hatte, hatte ich schnell verstanden, wie Mutterns Problem gelöst werden konnte. Nur wie erkläre ich ihr das, damit sie es versteht? Über Whatsupp? Meine Lösung:

Okay. Nicht soooo schwer 🙂
Auf dem zweiten Rechner Windowstaste+e drücken. Dann in die Adresszeile c:\windows\system32\drivers eingeben. Achte darauf, dass die Striche richtig sind. In der Regel ist das auf der ß-Taste und kann durch altgr+ß erzeugt werden. 🙂 Suche dann weiter unten nach der Datei raspppoe.sys [Anm.: Ja, das war Rhapsody!] und kopiere die auf deinen USB-Stick.
Nun an den kaputten Rechner. Wieder das selbe machen, nur die Datei löschen [Anm.: Papier ausschneiden…] und nicht kopieren! Dann die Datei vom USB-Sticks in genau den Ordner einfügen. Dann den Laptop neu starten und es sollte funktionieren.

Ich hoffe, ich habe an alles gedacht und bin mal gespannt, wann sie nachfragt. Ich hab zum Beispiel „enter drücken“ vergessen. Ich bin mir nicht sicher, ob ihr das so 100% klar ist. 😐 Aber sie wird sich ja hoffentlich melden. Bisher hat sie noch nicht reagiert.

Ansonsten für mich zur Erinnerung: es gibt noch einen zweiten Weg, falls das nicht funktionieren sollte:

Fehler 651: Werte anpassen

Drücken Sie gleichzeitig die Tasten „Windows“ und „R“, sodass sich der Befehl „Ausführen“ öffnet.
Geben Sie dort „ncpa.cpl“ ein und klicken Sie auf den Button „OK“.
Es öffnet sich ein neues Fenster, in welchem Sie Ihre LAN-Verbindung auswählen. Führen Sie einen Rechtsklick auf dieser aus und wählen Sie den Punkt „Eigenschaften“ aus.
Klicken Sie oben auf den Button „Konfigurieren“ und wählen Sie dort die Registerkarte „Erweitert“ aus.
Wählen Sie in der Liste den Punkt „Speed & Duplex“ aus und setzen Sie rechts den Wert auf „10 Mbit/s Vollduplex“ (siehe Bild).
Klicken Sie anschließend auf den Button „OK“ und starten Sie den Computer neu

Also Abwarten und Tee trinken.

Blick ins Hirn

Heute war es endlich soweit, ich durfte ins MRT. Bis gestern war ich noch ganz cool und hatte mehr Angst vorm Zuspätkommen alles vor allem Anderen. Die Nervosität kam erst heute. Angst davor was falsch zu machen. Angst davor Platzangst zu bekommen. Angst davor, dass ich pupsen muss. Ich bin zwar eine Frau, aber bei mir kommen faule Eier anstelle der Schmetterlinge raus. Ja sorry!

Gewohnter Maßen war ich wie immer eine halbe Stunde zu früh vor Ort. Aber ich hatte halt genug Zeit für „verlaufen“ eingeplant. Der Weg in die Außenstelle war mir nämlich nicht bekannt und bevor ich mich verfranze ist sicher ist sicher und so. Ich hatte zwar auf dem Handy Here geladen und hab zur Sicherheit auch meine Telefonkarte wieder geladen, damit ich mich raus finde (Mannmann sagte mir erst im Nachhinein, dass Here auch offline funktioniert…), aber das brachte mir nix. Mein Handy ist nämlich nicht entspiegelt und die Sonne schien so schön. -.-
Und dann war die Außenstelle auch noch ein Krankenhaus. Ein großes Krankenhaus mit Altenpflegeheim und eigenen Dom. Wer weiß durch wie viele Gänge ich irren muss, bis ich angekommen bin, wo ich hin wollte. Die Antwort war: drei. Wenn man eine Kurve ohne andere Gangoptionen als Ende bzw. Anfang eines neuen Ganges definiert.

Die Anmeldung war easy. Ich kenn das ja. Überweisungen und Krankenkarte gereicht, Terminzeit genannt, Zettelage entgegengenommen, Stifte gefunden, ausgefüllt, fertig.
Pünktlich 5 Minuten nach Termin wurde ich auch aufgerufen. Hose, Schuhe und BH aus (Pullover durfte ich wieder anziehen), Brille runter, Schlüssel und Ring weg. Dann kam der Arzt, klopfte meine Wirbelsäule ab, hier ne Frage, da ne Frage, irgendwas mit kein Kontrastmittel, weg war er wieder.
Dann ging es richtig los. Ab aufs Brett. Man deckte mich zu, dann bekam ich Ohrstöpsel und zwei Schwämme noch davor, die die Geräusche zum einen weiter dämpften und zum anderen meinen Kopf in der Vorrichtung fixierten. Prima. Falsch-mach-Möglichkeiten weitesgehend minimiert. Dann bekam ich noch nen Blasebalg in die Hand, den ich drücken sollte, wenn was nicht in Ordnung ist, Käfig drauf, los geht die wilde Fahrt.

Da es mir beim rein fahren leicht schlecht wurde vor Angst vor der Platzangst, habe ich die Augen geschlossen und mir die Röhre größer vorgestellt. Wenn ich was kann, dann das Gehirn austricksen. Hat geklappt. Während der Untersuchung habe ich dann den Geräuschen gelauscht und mich gewundert, wie laut die Maschine sein muss. Nur zum Vergleich: Nachdem ich so drapiert war, habe ich die MFA-R nicht mehr gehört, obwohl sie laut gesprochen hatte. Die Maschine nahm ich als etwas laute Zimmerlautstärke war. Schon erstaunlich – auch wenn die Knochenleitung, die auch für das Hören wichtig ist und den Schall als Vibration über die knöchernen Strukturen (also den Schädel) ans Innenohr weiter gibt, das sicher verstärkt hat.
Und was für Geräusche das waren. Erst ein brrrDADADADADADAbrrrrrrDADADADADADAbrrrrrrrrrrrDADADADADADADA und dann ein IIIIIIIIIIIIIIIIIIII (nicht dieses Tafelkratzenkrriiiiiii sondern in einer tieferen und angenehmeren Frequenz), dann das klassische WUMMWUMMWUMMWUMMWUMM was man sich immer vorstellt und dann ein WLWLWLWLWLWLWLWLWLWLWLWL das auch noch mit einer Rückenmassage einherging, weil die ganze Liege zitterte – also eher eine Ganzkörpermassage – und dann war es auch schon vorbei. 20 Minuten hat es gedauert. Sagt die Uhr. Mir kam es eher wie 5 Minuten vor und ich dachte, es geht jetzt so richtig los, als ich schon rausgefahren wurde. Schade. War grad gemütlich.

Danach hab ich noch mal eine Stunde auf die CD gewartet. Eine Auswertung gab es nicht, da man gerade an akuter Ärztenot litt, da einer verschlafen hatte. Ich gehe also mal davon aus, dass da nichts zu finden ist.
Aber natürlich war ich frech und habe das gemacht, was ich den Patienten empfehlungsbasierend verboten hatte: CD in Mannmanns Rechner rein und mal selber geschaut. So kann ich euch zwei Bilder präsentieren: von meiner wunderbar sturgeraden ungeraden Nasenscheidewand, von der ich aber wusste, und vom Hirn. Blick ins Hirn halt. Ich hoffe die Asymmetrie ist im Rahmen des normalen. Andererseits… vielleicht ist das mein komisch-Sein? 😀

Hier die Nasenscheidewand:
Nasenscheidewand

Mein Profil – bin ich nicht hübsch?
Portrait

Und von oben
von oben

Auswerten kann ich die Bilder natürlich nicht. Ich war einfach nur neugierig. Mal sehen, was dann im schriftlichen Befund steht, wenn der zum Hausarzt geht. 🙂