Mannmann einmal auslachen bitte

Wie ich unlängst berichtete, hatte mich Mannmann mit einem Toilettenspülungsteil massakriert. Da wir zu zweit nicht an die defekte Stelle kam, hat er das Teil dann zähneknirschend neu gekauft. Immerhin 60€- dazu die umsonst gekauften Dichtungsringe für weiß nicht wie viele Euros.

Kurz danach erschuf sich MEIN Springbrunnen im WC und ich sagte dem Vermieter Bescheid, der eine eine Klempnerfirma anrücken lies. Heute.

Eigentlich wollte ich sie schon wieder abbestellen, denn gestern funktionierte mein Springbrunnen nicht mehr. Aber Klempner kam nicht nur eine ganze Stunde eher als erwartet, sondern meine WC-Spülung mit Sinneskriese zeigte sich auch gleich von ihrer besten Seite. Blätscher

Letztlich ersetzte er das selbe Teil wie Mannmann, nur das mein altes Teilchen wesentlich kloppiger (und dreckiger) aussah als seines. Der Klempner kommentierte es ständig begeistert mit „Ein antikes Teil… wow… so alt… Waaahnsinn“ – er verriet mir leider nicht, ob das Ironie oder ernst gemeint war. Er ersetzte es dann durch ein moderneres Ding, das wesentlich cooler aussah als das von Mannmann Gekaufte (ob das überhaupt ein wichtiges Kriterium für die Ventile ist? „Cool“?)
Im Anschluss lies ich mir noch zeigen, wie man die Druckplatte wieder aufsetzt, denn das gute Stück war von Innen angeschimmelt. Das wollte ich noch sauber machen.

Nun habe ich also das selbe Teil ersetzt und musste dafür nichts bezahlen – während Mannmann knapp 70€ aus dem Geldbeutel warf, weil er es selber machen wollte. Insofern:

nelson

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Was noch ist, kann man ja kaputt machen

Dieses Wochenende stand unter dem Zeichen des Kaputtgehens. Und ausnahmsweise mal war nicht ich, der Tollpatsch, schuld. Viel mehr war es Mr. Ich-rechne-und-plane-alles-durch-Mannmann der Idiot. Allerdings hatte es die selbe Wirkung: Ich stand am Ende heulend in der Gegend rum.

Angefangen hatte alles mit Mannmanns Toilettenspülung. Da wir hier recht kalkhaltiges Wasser haben, wollte er den Spülkasten mal entkalken. Nachdem er damit aber fertig war, hat dieser das Wasser nicht mehr gehalten. Nach einigem Gefluche bestellte er Dichtungsringe und wollte den Kasten selbst reparieren. Nur… würde er an den Dichtungsring aus dem Schwimmerventil ausbauen können?
Also rief er sein Tuktuk (la mich) in den Keller. Ich solle das Ventil festhalten und er würde ein radförmiges Teil mit der Rohrzange abdrehen, hinter dem der Dichtungsring versteckt ist.
Also drehte er. Und drehte. Und drehte. Das Ding bewegte sich nicht einen Millimeter. Also stellte er sich nochmal so richtig breitbeinig hin, spuckt in die Pranken, wies mich an alle schön festzuhalten und versuchte mit aller Kraft das Rädchen zu drehen, aaaaaaaals….

Fortsetzung folgt

Nein, Spaß:
aaaaaaals… er abrutschte, meinen Daumen in die Zange spannte und dann immer noch drehte.

Natürlich lies ich alles reflexartig los und drehte mich weg vom Monster. Aber geschehen war geschehen.
Ergebnis: der halbe Nagel kaputt. Das Ding war einmal säuberlich gespalten. Und zwar vom Nagelbett nach oben, nicht einfach nur die Spitze… neiiin! Es blutete wie die Hülle, der Schmerz war… bombastisch. Wir sind schnell nach oben und spülten ihn ordentlich ab. Pflaster drauf und gut?
Nein. Das war Freitag. Selbst heute tut der Daumen noch gut weh. Das Fleisch unter dem Nagel ist stark geschwollen, wodurch die eine Hälfte des Nagels angehoben wird. Jeglicher Druck – und mag es nur vom Kissen sein – bereitet schon Schmerzen. Pflaster drauf – oder vor allem runter machen – bereitet massive Qualen. Aber ohne geht es nicht, da ich sonst überall hängen bleiben würde. Das bleibt nun so auch, bis der Defekt ausgewachsen ist.

Allerdings war ich nicht die Einzige, die kaputt ging. Mannmann jammerte gut eine Stunde später, dass er nun auch am Daumen Aua hätte:
Ein klitzekleines Bläschen.
Scheinbar verstand er nicht, warum ich keinerlei Mitleid mit ihm hatte.

Kaputt gehen #2 ist weniger spektakulär aber ebenso auswirkungsstark.
Seit wir zwei Wohnungen haben, schlafen wir auch getrennt. Mir persönlich passt das weniger, ihm wegen meiner Schlafunheiten mehr (spätes zu Bett gehen, Zähne knirschen, im Schlaf quatschen und sehr motiviertes im Bett wälzen, wo dann schon mal Arme und Beine in seinem Gesicht und Gemächt landen können). Also haben wir das als Gästebett gedachte Luftbett zu einem Wölfchenkissen umfunktioniert. War auch super gemütlich, musste halt nur alle paar Wochen aufpusten. Aber da es einen Motor dafür hatte – wurscht.
Bis es in der Nacht von Freitag auf Samstag von „voll aufgepustet“ auf „Unsoziale liegt auf dem Fußboden“ reichte. Das war alles andere als typisch. Das Bett hielt sonst eins A die Luft. Aber nun?

Scheinbar ist eine der Nähte leicht aufgegangen, wo nun die Luft entweicht. Und zwar von Tag zu Tag mehr. Mit dem Ergebnis, dass ich seit Freitag jede Nacht nur noch max. eine Stunde wirklich schlief. Entsprechend reizbar war ich dann auch, weswegen ich gestern Leute anschnauzte, die dafür gar nichts konnten. Tut mir Leid Obelix! 😦

Kaputt gehen #3 war dann MEIN Wasserkasten. Anders als bei Mannmann floss da kein Rinnsal in die Toilette – neiiin – bei mir waren es die verdammten Niagarafälle. Oder: mein Wasserkasten hatte eines Sinneskrise und hielt sich nun für einen Springbrunnen. Schon im Flur hörte ich es plätschern.
Allerdings habe ich Mannmann verboten das Teil anzufassen und habe dem Vermieter Bescheid gegeben. Ich will ja nicht noch einen Daumen kaputt gehen sehen.

PokemonGo – Praxistest

Nachdem ich mich letztens schon so gefreut hatte, gab es die Ernüchterung.
Am folgenden Tag war ich nämlich unterwegs und warf Pokemon Go an. Nachdem die Karte gerade geladen war, kam schon die Meldung: „Datenvolumen aufgebraucht“. Och nö. 😦

Ich habe ein recht kleines Volumen, da ich dieses bisher nicht brauche. Im Schnitt verbrate ich ungefähr 1MB pro Monate – wenn es hoch kommt. Was soll ich da mit GB? Tja. Jetzt stört mich das. Ich wollte dem Ganzen trotzdem eine Chance geben und hab auf den Volumenreset gewartet. Zudem konnte ich lesen, dass die meisten Spieler relativ wenig Verbrauch haben, so dass ich auf einen Bug mit Verbindungsproblemen spekulierte.

Heute war es dann so weit. Los marschiert und tatsächlich kam keine Meldung. Aber auf 2km Weg auch kein Pokemon. Und die PokeStops wurden zwar angezeigt, funktionierten aber nicht. Irgendwann wurde die Karte grün und die Straße verschwand einfach.
Also Pokemon aus und beim PsychoDoc in den SPON geles… geht auch nicht… wtf?

Da ploppt das Handy auf:
„Bitte im Netz anmelden!“
Hä?
Drauf geklickt.
„Lieber Nutzer, leider haben sie zu wenig Guthaben, weswegen wir ihre Datenoptionen nicht buchen können.“

Ja leck mich doch!
Sonst schicken sie mir drei Tage vorher ne SmS, dass mein Guthaben für eine Buchung nicht reicht und ausgerechnet diesen Monat nicht?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?!?

Zum Glück konnte ich von dem Rest noch Tagesvolumen buchen. Ist zwar recht teuer aber besser als nichts. Und siehe da, da sitzt ein Rattfratz auf meinen Schoß.

Den nächsten Strich durch die Rechnung machte dann meine Kamera. Die App vom MotoG2 schwächelt da leider ein wenig und stürzt gerne ab. In Verbindung mit DrittApps – wie PokemonGo – tut sie das besonders gerne. 10 Minuten hat es gebraucht, bis ich die Kamera deaktivieren konnte, da mir vorher immer das Spiel abstürzte. Und seit dem kann ich flüssig spielen. Wuhu!

Seit dem habe ich gewisse Erkenntnisse gesammelt:
Psychodoc spielt selbst nicht, hat aber in Sichtweite seiner Praxis 50 PokeStops. Alle nicht weiter als zwei oder drei Straßen entfernt.
Ich hasse Zubats. Jetzt noch mehr.
Ich brauche ein neues Handy mit entspiegelten Display. 😦
Nichtreal ist eine Arena.

Außerdem bin ich nun überlegen von Prepaid auf Vertrag umzusteigen. Aber mal sehen.

Shiggy neben deinen Bett

Lange habe ich darauf gewartet, nun endlich kann man Pokemon Go auf dem Android installieren. Leider ist es bis dato noch nicht im AppStore verfügbar. Für IOS soll es bereits drin aber noch nicht installierbar sein.

Verpasst das meiner Freude einen kleinen Dämpfer? Nein – denn APKmirror, welches scheinbar nur über Smartphone betretbar ist, bietet die App bereits an. Funktionstüchtig.

Erkenntnis #1: Neben Mannmanns Bett steht Shiggy.
Erkenntnis #2: Neben meinem Schreibtischstuhl ein Bisasam.
Erkenntnis #3: Man sollte nicht so schnell tippen, Glumanda spawnte nämlich als ich auf Bisasam rumgetoucht hatte. Danach war es nicht mehr fangbar. Obwohl Glumanda mein bevorzugter Starter ist (als Feuertyp aber auch als Individuum). Mist!
Erkenntnis #4: Mein Unterwegsguthaben ist zu klein. Ich brauch mehr freie Zugänge in der Stadt, um es überhaupt spielen zu können. Deprimierend. 😦

Aber egal. Es ist da Leute! Es ist da!

In 29 Tagen geh ich fremd!

Hinweis:
Dieser Beitrag könnte dezent verstörend sein.
Die Bessere sollte nicht ausflippen, bevor sie den Beitrag zu Ende gelesen hat.

In 29 Tagen geh ich fremd!
Waaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaas?
Jap. Ich geh Mannmann fremd. Aber leider (zum Glück) nicht so ganz richtig, weil das Objekt meiner Begierde leider nicht im realen Leben existiert. *seufz*

Als Frau habe ich natürlich ein bestimmten Typ Mann wo ich drauf anspringe wie eine Biene auf frische Blüten mit besonders viel Nektar, Katzen auf Katzengras oder Motten aufs Licht. Mannmann sieht das alles recht locker, weil ich meine… ährm… Begierden recht sicher so platziere, dass sie kein Mensch je erfüllen kann. Nein, auch Mannmann nicht. Ich nehme es ihm aber echt nicht übel. Wirklich.
Welche Männer das sind? Nun das wären:

Hugh Jackman in seiner Rolle als Wolverine. Und ja, NUR in dieser Rolle und NUR dieser Wolverine. Ja sorry, ich häng bei solchen nackten Oberkörpern mit einem Hauch Tier sabbernd am Bildschirm. Den Schauspieler selbst finde ich dabei nebenbei nicht ganz so lecker. Ehrlich nicht. In anderen Filmen mag ich ihn seltenst. Aber mit diesen Koteletten, diesen irren Blick, diesen wunderbar sexy Krallen… haaarrrrmmmmmmmmm. *.*

Nummer zwei wären… humane Werwölfe. Werwölfe? Werwölfe! Dabei speziell nicht die Varianten, die auf vier Beinen laufen und mehr Wolf als Mensch sind (die mag ich auch, gehe aber nicht drauf ab) sondern die riesigen Brocken auf 2 Beinen, wo man unterm Fell auch noch die Muskelpakete sieht. Quasi Wolverine mit mehr Haare und Schnauze. Und Ohren. Und Knurren. Halt nein. Knurren tut Wolverine auch.
Harry Potters Werwolf fällt dabei absolut raus (hallo? Das is’n Pavian mit Hauterkrankungen!), der aus Van Hellsing dagegen nicht. WoW-Worgen kommen ihnen auch schon ganz nah – auch wenn mir hier zum absoluten Sabberfaktor der Schwa… die Rute fehlt. Es gibt durchaus einen Grund, warum ich nur Worgen spiele. Männliche Worgen. Und die auch noch gerne ausziehe.

Nummero 3 – und Grund für dieses Outing – ist auch wieder ein WoW-Charakter. Und zwar ein recht tragischer. Der meines Wissens laut Lore auch noch nicht vergeben ist obwohl er seit Jahrhunderten einer einzigen Frau hinterherläuft – die es aber lieber mit seinen Bruder treibt. Ich meine Illidan.
Hey! Wer findet diese oberhammerstarken Hörner und diese riesigen geilen Flügel bitte nicht scharf? Und dann schon wieder freier Oberkörper! Und fieser Blick! Und Fell hat er auch noch! Und haaaaach… *sabber*

Da am 30. August das neue WoW-AddOn erscheint, brachte Blizzard ein neues Lore-Buch heraus. Dieses ist im englischen bereits erschienen – im deutschen aber erst am 30. Juli. Und wie heißt das Buch? Illidan! Hab ichs mir bestellt? Klar hab ichs mir bestellt!

Tja sorry Mannmann. Ich werd dann ein paar Stunden mit Illi-Mausi im Bett verbringen. Ich hoffe du verzeihst mir. *.*

PS:
Ich denke nun ist klar, warum Mannmann sich keine ernsthaften Sorgen machen muss. Und klar ist auch, dass ich vielleicht ein ganz klein wenig irre bin.

PPS:
Auch wenn man Bilder von unbekleideten Worgen sucht, sollte man das nicht in die Bildersuche eingegeben. Ich meine… man findet nackte Worgen… und die Bildern sind auch recht interessant… aber äh… nein, danach hatte ich nun wirklich nicht gesucht.

PPPS:
Bisher konnte ich Mannmann nicht dazu überreden sich Flügel, Hörner, Krallen, Koteletten, Ganzkörperfell oder ähnliches an den Körper zu pappen. *trauriges seufzen*

Das ist nicht die 55!

In der letzten Woche hat sich eine WG in unserem Hause aufgelöst. Die beiden Studentinnen sind fertig und ziehen wieder dahin, wo sie hin müssen. Als Ersatz bekommen wir ein junges Pärchen mit Hund. Ja mit Hund. Ist das nicht toll? ❤
Gestern war dann unser Vermieter vor Ort und hat die Schilder schon mal aktualisiert. Ich habe mir den jungen Burschen direkt geschnappt und zum 100.000 Mal auf die Briefkästen angesprochen.

Inzwischen hatte sich Mannmanns Schlüssel nämlich aufgegeben und einer der Zinken war abgebrochen, weswegen das Schloss nicht mehr betätigt werden konnten. Wir haben es nur relativ einfach mal aufgebrochen und es so gelassen, damit wir an unsere Post heran kommen. Mein Briefkastenschlüssel fehlte dagegen schon bereits seit meinem Einzug, da meine liebe Vormieterin – möge ihr Teufel ihr gnädig sein – etwa 90% der Schlüssel einfach behalten hat. Inzwischen wurden zwar die Schlösser aller betreffenden Türen ausgetauscht. So war die Haustür eines Tages defekt, weil ein Schlüssel einfach seine Einzelteile drin stecken lies, wodurch wir alle neue Schlüssel und die Tür ein neues Schloss bekamen. Nach Besuch eines Junkies in den gemeinsamen Kellerräumen wurde auch dort ein neues Schloss samt Türknauf angebracht, wodurch man die Tür ohne Schlüssel von außen gar nicht mehr aufbekommen kann. An meinem Keller wurde von uns ein neues Vorhängeschloss angebracht – das Alte hängt da immer noch rum, sperrte die Tür aber nicht ab. Ach und an der Tür in meine Wohnung wurde von uns privat durch ein neues Schloss ersetzt und wird bei einem etwaigen Auszug auch wieder umgebaut.

Nur eben der Briefkasten nicht. Irgendwann hatte Mannmann genug und brach auch dieses Schloss einfach auf, wodurch wir nun zwei offene Briefkästen hatten. Auch nicht so das Wahre aber unsere Nachbarinnen waren alle scheiße nett und freundlich zu uns und brachten etwaige herausgefallene Post sogar zu uns. Das ist eben der Vorteil, wenn einer der „Klar nehm ich das Päckchen an“- und der andere der „Klar bekommt ihr Werkzeug und männliche Hilfe“-Hansel ist. Will sich scheinbar niemand vermiesen. 😉

Gestern war also der Vermieter da und ich sprach ihn an. Er hat sich dann in meinem Beisein eine Erinnerung ins Handy eingetippt; die Sache war ihm sichtlich peinlich und er entschuldigte sich auch tausendmal. Als ich das Abends Mannmann mitteilte (nachdem er unserer nun Ex-Nachbarin das Fahrrad auseinander geschraubt hatte, damit dieses in den Wagen passte), musste der schon lachen. Wir waren kurz davor Wetten abzuschließen, ob sich der Schlüsseldienst melden würde oder wir in einem Monat wieder Kontakt aufnehmen müssen.

Heute morgen klimberte dann ein vollkommen seltsamer und mir absolut fremder Ton durch die Wohnung. Nach etwas irritierten Schauen ortete ich mein Handy als Klanggeber. Ährm. Wie nehme ich jetzt einen Anruf an? Hrm… mal rumtatschen, wird schon irgendwie gehen.
Nach einer gefühlten Ewigkeit habe ich die Wischtechnik herausgefunden und hatte einen etwas genervten Schlüsseldienstmeister dran, der schon kurz vor der Aufgabe stand. Wieso gibt man ihm meine Handynummer, wenn ich JEDESmal erläutere, dass ich darauf so gut wie NIE erreichbar bin? – und nein, das liegt nicht nur daran, dass ich nicht weiß, wie man ein Telefonat annimmt, sondern auch daran, dass es erst mal suchen gehen muss.
Aber immerhin stand der werte Herr keine halbe Stunde später vor der Haustür und ich lies ihn an die Briefkästen.

Nun muss man dazu sagen, dass wir recht alte Postkästen haben. Stünde dieses Haus hier ein paar 100 Kilometer weiter rechts, würde ich behaupten, dass das noch ein DDR-Briefkasten ist. So ist der aber einfach nur alt.
Nun bekam ich einige Erkenntnisse in Sachen Schloss:

Welcher Schlüssel benötigt wird, steht auf einen Zettel, der auf der Innenseite der Tür aufgepappt wird. Für die Schlösser gibt es scheinbar nur etwa 70 Schlüsselvariationen. Leider waren die Schilder schlecht zu lesen, da die Zugänge in einer engen Kämenade mit schlechten Lichtverhältnissen sind. Da wir aber die kaputten Schlüssel von Mannmann noch haben, lies sich zumindest dieses Schloss recht einfach reparieren – respektive einen neuen Schlüssel finden.
Bei meinem Briefkasten sah das schon wieder anderes aus, da ein Teil des Aufklebers einfach fehlten und ich keine Schlüssel habe. Wir konnten dann die Schlüssel auf drei Stück (55, 35 und 33) eingrenzen und probierten einfach durch. Passte nicht. Man konnte die Schlüssel nicht mal gänzlich ins Schloss schieben – bei Mannmann schon… ja, auch die drei falschen Schlüssel.

Also holte Schlüsseldienstmeister sein schweres Werkzeug. Einen Hammer und etwa 20 Schraubenzieherdreher. Zwei Minuten später hatte er das Schloss in der Hand, setzte sich in den Kofferraum seines Wagens und fing an die Schlüssel durch zu probieren. Zwar war das Schloss von der selben Bauart, wie die von den anderen Briefkästen, aber neuer – wodurch die eigentlichen Schlüssel auch gar nicht mehr ins Schloss passten. Größentechnisch. Letztlich wurde er beim 500ersten Schlüsselring und einer 5-Schlüsselstarken-Sonderauflage fündig, baute das Schloss wieder ein, ölte beide nochmal kräftig (die anderen hätte er gerne auch – aber wir wollen ja nicht an fremdes Eigentum gehen), vermerkte in seinem schlauen Buch, dass ich bereits ein ausgewechseltes Schloss im Kasten habe und verabschiedete sich wieder.

Junge! Jetzt hab ich endlich meinen eigenen Briefkastenschlüssel! Den ersten seit ich in den Westen gezogen bin!

*.*

Technische Probleme

Ich hatte es schon geahnt… immer, wenn ich Strohwitwe bin, geht irgendwas gründlich schief und nur Mannmann könnte das beheben.

Mannmann ist nämlich gen Ostsee und hat dort einen alten Freund (der von oben) besucht. Geplant waren viel Bier, viel Fleisch, viel komische Musik (ich bekomme von zuhören Halsschmerzen, kann aber nicht sagen wie man das nennt), viel Sonne, viel oberschlaues IT-Gelaber, viel MotoGP-Fachsimpeln und… eigentlich von allen viel. Mir war das nichts. Sieht man von „viel Fleisch“ ab. Also ist Mannmann alleine gefahren und ich habe es mir zu Hause gemütlich gemacht.

Den Anfang machte dann mein Tablet. Ich hab da SimCity drauf installiert als ich bei Muttern war – und das dann Abends gespielt. Jetzt spiele ich das nur noch auf dem Klo oder nebenbei beim Kochen. Nur seit heute kommt da „Offline-Modus“. Man kann dann zwar trotzdem spielen, aber die eine oder andere Funktion ist nicht verfügbar. Da ich zur Zeit Geld sammle, bin ich auf das Händlerhaus angewiesen. Das aber nur online funktioniert, weil dann ja andere Leute meine Sachen kaufen. Logisch.
Da ich aber mit allen anderen Softwarealternativen sehr wohl ins Internet gekommen bin, bin ich von einem Problem seitens der SimCity-Server ausgegangen.

Den Rest des Tages habe ich dann mit Pokemon verbracht. Sowohl als Serie schauen als auch als zocken. Meine Pokemon auf AlphaSaphir möchten weiter gelevelt werden und ich habe mir am Freitag ein Manaphy besorgt und brüte gerade ein Phione-Ei aus. Nach dem ich keine Lust mehr hatte, wollte ich wieder in den Wundertausch – doppelte Pokemon loswerden um neue zu ergattern. Aber… da poppte dauernd der Fehler 003-1101 auf. Angeblich besteht ein Problem mit dem AccesPoint, in meinem Fall eben unser WLan-Router.
Mein Blick wanderte verdattert vom DS zum PC, der gerade schön streamte, wieder zum DS. Ährm. Okay.
Ich hab dann mal ein paar Stunden im Internetz gesurft und bin nicht so wirklich auf eine Lösung gekommen. Die meisten Leute haben das Problem von Anfang an, ich war aber am 02. noch im Netz und seit dem wurde bei keinem der Geräte irgendwelche Einstellungen geändert. Sonst könnte ich mit meinen PC ja auch nicht online sein.
Meine einzige Erklärung? Miniupdate im Router und die haben die Freigabe des 3DS‘ gelöscht. Ich kann es aber nicht überprüfen, da ich keine Zugangsdaten zu den Routern habe – muss also darauf warten, dass Mannmann nach Hause kommt und Lust hat, mir auch zu helfen. Also in drei Wochen oder so. Määääääääh.

Die einzige Ausnahme, wo das Problem auch recht plötzlich auftrat, lags am Router – der einfach nicht mehr mit dem DS verbinden wollte. Hier half dann nur ein neuer Router. Mannmann wird sich bei der Idee aber definitiv auf die Hinterbeine stellen. Der Router funktioniert ja ansonsten super.

Ob die DS- und SimCity-Probleme zusammen hängen, kann ich schlecht sagen. Eigentlich haben sie ja nichts mit einander zu tun und das Tablet selbst hatte ja nie Probleme – nur das Spiel.
Trotzdem… es kotzt mich grad an.Hauptsache der DS ist nicht kaputt. -.-„