Reminder: Farbtabelle

Befehl: font color=“XXYYZZ“ und /font – großer als und kleiner als nicht vergessen

Ich: CC0000
Mannmann: 6633FF
Die Bessere: 00CC99
Obelix: FF0099
Asterix: 990000
Links: 0000FF (Reihenfolge: a href=“link“ font color=“0000FF“ Beschreibung /font /a)

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Wieso eigentlich unsozial?

Wie der mitgekommene Leser vom alten Blog weiß und die neuen Leser es nun erfahren, bin ich soziophob. Ich habe das zwar gelernt zu verstecken und zu überspielen, habe die Auswirkungen auch schon reduziert und stelle mich regelmäßig meiner Angst (spätestens beim wöchentlichen Einkauf), aber das ändert alles nichts an der Tatsache.
Als Soziophobiker mache ich mir viel zu viele Gedanken darum, was andere Menschen von mir denken könnten und finde negatives Gedankengut äußerst schrecklich. Ich will also immer einen guten Eindruck machen, was nebenbei als Frau ohne Sinn für Mode oder Kosmetik und einer Neigung zu Hyperhidrose und lustigen Eigengeruch echt schwer ist. Und da ich mir um dessen Umstand bewusst bin, aber nicht einsehe unnötig Geld für Klamotten oder Zeit für Schminken zu verschwenden (Hyperhidrose am Rücken nicht behandelbar ist und ich täglich dusche und dank Hyperhidrose trotzdem miefe), macht es jetzt auch nicht besser.

Trotzdem versuche ich immer meine Angst vor Mitmenschen in den Griff zu bekommen. So übe ich seit Jahren die Kunst der unbequemen Antworten. Ein Beispiel dafür wäre „nein“.
Früher war es so, dass man mich fragen konnte, was man wollte und wenn es mir noch so unangenehm war… ich traute mich nicht nein zu sagen. Was würde der Mensch denn dann denken? Das ich nicht hilfsbereit oder faul bin! Vielleicht sogar schadenfroh, weil der Fragesteller nun alleine das was auch immer machen muss, er seine Verabredungen nicht wahrnehmen kann oder blub. Also sagte ich immer ja – auch dann, wenn es mir gar nicht recht war.

Irgendwann ging es mir aber so auf den Zeiger, dass ich dann nicht machen konnte was ich wollte und eigentlich gar keinen Bock auf Helfen hatte, das mir das „Nein!“ eher versehentlich und spontan und unbeabsichtigt heraus rutschte. Ich war dann erst mal wie erstarrt. Ich hatte doch jetzt nicht wirklich… oder… hab ich mir das nur eingebildet… hat da ein Alien von mir Besitz ergriffen… oh bitte lass es das Alien sein… ICH HABE NICHT GERADE WIRKLICH NEIN GESAGT??????

Dieses Nein bekamen zu dem Zeitpunkt Asterix und Obelix zu spüren. Die beiden waren mit mir oft im Teamspeak, wir verstanden uns super und wir unternahmen oft und auch gerne etwas zusammen. Nur an diesem Tag hatte ich wenig Lust, weil… ich weiß nicht mehr warum. Ich weiß nur noch, dass ich damals in WoW auf der Insel des Donners herumkroch und tägliche Aufgaben erledigten und mich die Bitte um Hilfe davon abgehalten hätte (oder von etwas, was ich mir für danach vor genommen hatte oder so).
Die beiden Jungs nahmen mir das „Nein“ nun nicht wirklich krum – ich weiß bis heute nicht, ob sie das nein überhaupt überraschte – und nahmen das mit Humor. So wirklich an den Gesprächsverlauf kann ich mich nicht mehr erinnern (das war damals nicht wirklich weltbewegend), aber ich versuche es mal zu rekonstruieren. Irrtümer und Verwechslungen liegen auf meiner Seite. 😉
„Boah! Sei doch mal sozial!“
Ich, immer noch total von meinen Ausrutschter, brauchte einen Moment für eine Antwort, aber ich glaube es war dann wieder einfach nur „Nein.“ – was mich noch mehr verschreckt hatte.
„Aber warum denn nicht?“
Und dann erzählte ich den beiden von meiner Soziophobie und wie sie sich auswirkt und und erklärte, dass Soziophobiker nun mal nicht sonderlich sozial wären – was voll gelogen war, denn auf Grund unserer Ängste wollen wir ja nicht auffallen und sind daher eher sehr sozial, aber irgendwie musste ich ja meine blöde Antwort begründen.
„Mit anderen Worten du bist voll unsozial?“
„Äh… ja… könnte man sagen… aber… ich bin nicht asozial oder so, weil ich nutze ja niemanden aus oder hänge bekifft irgendwo rum oder…“
„Okay… Unsozial aber nicht asozial. Schon verstanden. Und? Kommst du nun mit?“
„Ja.“ ._. Da war das Alien wieder weg.

Aber es war der erste Schritt. Was ich auch den beiden Idioten da verdenke. Denn sie gewöhnten sich an, mich nicht zu fragen, ob ich nun mitkommen möchte, sondern fragten, ob ich heute sozial sei. Darauf mit „nein“ zu antworten fiel mir deutlich leichter – denn sie wollten ja erst mal nichts von mir. Und wenn ich mich als unsozial deklarierte, fragten sie meist gar nicht erst nach, ob ich irgendwohin mitkommen wollte. Zu meinen Unglück fragten sie aber auch so nach, wenn andere Leute, wie zum Beispiel Big Boss oder Müpfi anwesend waren und so sprach es sich im Freundeskreis langsam aber sicher rum.
Es verging nochmal fast ein Jahr – aber dann hatte ich meinen Ruf weg. Also neben den Ruf Unmengen an Lebensmittel zu vertilgen oder manchmal komische Sachen zu sagen. Dieses Jahr half mir aber, zumindest bei Freunden, auch mal nein zu sagen – selbst wenn die Frage direkt und ohne Umschweife gestellt wird. Wobei ich mich allerdings bis heute nicht wohl fühle, weil ich das Gefühl hab die Anderen im Stich zu lassen. Und wenn die dann auch noch anfangen zu betteln, wird es noch schwerer. Oft genug breche ich dann ein. Momentan muss da das… hrm… „Hindernis“ schon sehr groß sein, damit ich dann hart bleibe.
Allerdings ist „ich habe heute keine Lust auf sozial“ oder „ich bin heute voll unsozial“ ein absoluter Argumenthammer geworden, den die Leute kaum noch hinterfragen und es akzeptieren. Und wenn dann jemand neues fragt, der gerade erst dazu gestoßen ist, dann muss ich gar nicht mehr Luft hohlen, denn irgendwer sagt dann schon „… ist heute mal wieder unsozial.“

Mehr noch… inzwischen geht es soweit, dass „Du bist sozial!“ zu einer (freundschaftlichen) Beleidigung geworden ist. Also so eine Art Beleidigung, bei der niemand beleidigt ist und alle lachen müssen und trotzdem jeder weiß, was Sache ist. Also zumindest innerhalb meines Freundeskreis.

Und als es dann an den Blog ging… tja… irgendeinen Namen musste ja her. Es sollte etwas mit mir zu tun haben ohne das es ZU deutlich wird. Leute aus meinen näheren Umfeld sollten ja nicht durch Zufall auf den Blog stoßen können. Aber es durfte auch nicht absurd oder untypisch ich sein. „Unsozial“ war da schon lange ein Thema… aber es dauerte etwas länger, weil ich anfangs etwas Richtung „unsoziale Blume“ oder so sein sollte. Also nur an Adjektiv und nicht der Haupttitel. Aber… ich hab mich dann mal was getraut. Wobei ich nach wie vor nicht weiß, wie der Name auf die Nichtblog-Kenner wirkt – insbesondere im Kontext mit dem Stuss, den ich manchmal von mir gebe.

Nebenbei:
„Nein“ sagen fällt mir immer noch schwer. Insbesondere im nichtvirtuellen Umfeld. :/

Diashow?

Ich suche schon seit langen – eigentlich seit dem ich blogge – eine günstige Methode Bilder zu präsentieren. Die aktuelle Methode – sie direkt in den Beitrag einblenden oder verlinken – ist zwar okay, aber gerade wenn man mehr Bilder hat, würde ich gerne EIN Bild anzeigen und es dann als Diashow präsentieren. Das über Youtube zu lösen, finde ich eher unschön, da es irgendjemanden immer zu langsam oder zu schnell geht. Bei einer Diashow oder Bilderserie, kann jeder Schauer selber entscheiden, wann und ob er auf das nächste Bild wechseln will.

Zumindest die kostenlose Version von WordPress bietet keine entsprechende Lösung an – hier geht es nur auf den entsprechenden Weg. Im Netz gibt es zwar Diashow-Creators, diese sind aber nur als Demo kostenlos. Instagram wäre noch eine eventuelle Lösung – wenn ich alle Bilder mit dem Handy machen würde, was ich aber ablehne. Wozu habe ich denn die Spiegelreflex?
Inzwischen bin ich auf cincopa gestoßen, die das ja angeblich möglich machen. Und das auch noch kostenlos. Aber irgendwie traue ich dem Braten nicht so ganz. Und da die Hilfsseite mal wieder auf englisch ist… würgz.

Inzwischen bin ich schon fast geneigt, ein kostenloses Tool zu nutzen – Angebote gibt es durchaus – aber dann ist die DiaShow ja noch lange nicht online. Und ohne eigenen Server – auch hier mangels Finanzen – wäre das vorerst Unsinn.
Jemand eine Idee? Ich will ja nichts spannendes. Musik, Effekte, etc sind nur Gimmicks, die ich nicht unbedingt als nötig empfinde. Es sollte nur Bilder auf eine gewisse (blogtaugliche) Größe skalieren, ein „nach links“ und ein „nach rechts“-Pfeil haben, ein „Start“- und „Pause“-Knopf für den automatischen Durchlauf und ein „zum Original“ um auf die volle Auflösung des Bildes zu kommen. Ein Speicherschutz muss nicht unbedingt sein – ich verdiene mit den Bildern ja kein Geld und empfinde sie auch nicht als gut genug, als das jemand sie zweckentfremden wollen würde, also soll ruhig jeder das Bild speichern können.

Fundstück: Bloggerpsyche

Schon etwas älter… zumindest hat die Quelle es seit fast 11 Jahren online, aber dennoch topaktuell:

Als Blogger beginnen Sie nach einiger Zeit in Textblöcken zu denken. Erlebnisse des Alltages werden innerhalb von Sekundenbruchteilen im Unterbewusstsein als „Bloggable-Events“ (BE) oder „Non-Bloggable Events“ (NBE) eingestuft und bewertet. Tritt ein BE ein, rückt die Erinnerung daran ins Bewusstsein und wird dort, ähnlich einem Diamanten in der Schleiftrommel, entgratet, verrundet, dann von Ihnen poliert und schlussendlich in einen samtig roten Vliess aus Text gebettet. Was folgt ist ein Reflex, der Menschen in Ihrer Umwelt an Ihrem Verstand zweifeln lässt. Denn sie hechten wie von einer Tarantel gestochen zum nächst erreichbaren Internetterminal und erden das Verlangen, Ihren BE mit der Welt zu teilen. Erst wenn die Statusmeldungen Ihrer Blogsoftware signalisieren, dass die Pings erfolgreich durchlaufen sind, lässt der innere Druck nach und weicht einer tiefen, entspannten Zufriedenheit.

Quelle

Und ja: Ich lese mich gerade tatsächlich durch das Archiv einer der ältesten Blogs Deutschland. Ein Monat pro Tag habe ich mir vorgenommen. Klappt aber nicht immer. 🙂

Die Bessere ist die Beste

„Ein Besucher pro Tag bin übrigens immer ich ^^, tönte es heute auf Hangouts.
Meine Quasischwägerin hatte nämlich das Statistikgeschwafel gelesen und wollte nun ihre Meinung kund tun.
„Echt? Wuhu!“ – denn ja, so etwas freut mich und ich habs ehrlich nicht gedacht.
Klar, ist sehr abwechslungsreich.
Ich bin immer pissig, wenn ich morgens drauf gehe und noch kein neuer Artikel ist. 😀

Ich versuche mich zu bessern! :3 Aber das geht doch runter wie Öl!
Ich lese deine Beiträge total gern. Du schreibst schön humorvoll und tollpatschig, es liest sich flüssig und interessant. Genau das suche ich immer bei Büchern.
Also los, schreib ein Roman ^^
Das wäre doch DER Beruf
Du musst nicht aus dem Haus, verdienst dein Geld mit etwas, was dir Spaß macht und bist berühmt, ohne den Trubel zu erleben

Ja, das war auch nett, aber genug geschleimt liebe Bessere. Sei weiter schwanger. 😀

Nein im ernst – solches Pattpatt mag ich. Das gibt einen Pluspunkt auf der Selbstbewusstseinsskala und damit wären wir immerhin schon bei -469 oder so. 😀

PS: Den Zeitpunkt der Onlinestellung habe ich bewusst nur wegen dir so gewählt, liebe Quasischwägerin 😉

Statistik-Geschwafel

So, jetzt mal was Bloginternes. Seit nun einen Monat blogge ich wieder und intensiver als zuvor. Auch wenn das Bloggen für mich die Therapie und die Besucher das Pattpatt sind, schaue ich doch zumindest einmal die Woche über die Statistik. Meist eher deprimierend, wenn ich an die großen Blogs denke, die ich so besuche. Aber mein Blögchen ist eben zu allgemein und unspezifisch, dass hält scheinbar kaum jemand länger (liebe Liker und ednong – euch meine ich nicht! 🙂 ).
Inzwischen hat sich eine ungefähre Routine eingestellt. Ein Blogeintrag pro Tag ist die Regel, manchmal kommen auch noch zusätzlich ein paar kleinere und spontane Einträge dazu. Zumindest einmal in der Woche geht es um Futter, einmal in der Woche um den Webmasterfridey. Bücher, Filme und Serien werden auch mit meiner Meinung bedacht und immer wieder zwischendurch gibt es mal so komische Dinger wie der Hundebeitrag.
Ob der Blog noch eine definiertere Richtung bekommen wird? Ich weiß es ehrlich nicht. Momentan ist die einzige Definition schließlich „ich“ und momentan reicht das auch. Schön wäre jetzt nur noch, wenn ich immer mal wieder ein paar Einträge hätte, die auch den Lesern nutzen. Dann kommt nämlich auch pattpatt. 🙂

So, nun aber zu den Zahlen:
Zum Zeitpunkt der Entstehung dieses Beitrags waren 65 Beiträge online, einer war bereits vorgemerkt und ein einzelner wurde niemals veröffentlicht und liegt sich im Papierkorb wund. Bei 34 Tagen Blogbestehen (sofern ich mich nicht verrechnet habe) macht das 1,9117 Beiträge pro Tag.

allgemein

Der bisher beste Monat war natürlich April – was jetzt nicht sonderlich überrascht… zumal der Monat ja auch noch läuft.

wochen

„Leider“ habe ich das allerdings dem Blogurgestein Pharmama zu verdanken, die mich im Zuge der Blogparade erwähnte. Der Tag sticht schon MASSIV raus.

Tage

Natürlich freue ich mich über die hohe Besucherzahl… aber wenn sie doch nur weiterhin so wären! *schnüff* Trotzdem toll so eine wunderbare Spitze nach 31 Tagen der Bloggeburt.
Die Jahresstatistik sieht nebenbei gar nicht allzu schlecht aus, wie ich finde. Ich kann es zwar nicht mehr mit meinen alten Blog und dessen Jahresstatistik vergleichen und das Jahr ist ja auch noch gar nicht um (wäre auch recht kurz 😀 ) aber immerhin haben sich schon fast 1.500 Besucher hier her verirrt. Und 137 Kommentare habe ich im alten Blog in der selben Zeitspanne nie zusammen bekommen – da bin ich mir recht sicher. Also darf ich mich eigentlich nicht beschweren. 🙂

Jahr

Blogparade: Apotheken und ich

Pharmama hat zur Blogparade gerufen und will Geschichten hören. Da mach ich mit!

Zuerst einmal:
In meinen Job habe ich zwangsläufig öfter mit Apotheken zu tun. Entweder sie rufen uns an, weil wir mal wieder Mist gebaut haben und eine Retaxierung verursachen könnten oder sie rufen uns an, weil die herstellenden Pharmazeuten Mist gebaut haben und Medikamente nicht lieferbar sind oder wir rufen sie an, weil nicht weiter wissen.

Der Klassiker bei „Mist gebaut“ ist natürlich die vergessene Unterschrift des Arztes. Uns ist das immer wieder peinlich, wenn das passiert und mit den meisten Apotheken stellen wir uns auch gütig und lassen uns das Ottowilhelmfreie Formular zuschicken oder bringen, sofern es unsere Lieferapotheke ist. Oft genug passiert das Unterschriftenvergessen nebenbei direkt im Behandlungszimmer, weil Behandler und Behandelter sich so gut verstehen und über Gott und die Welt plauschen. Da geht das gerne unter. Und da wir aus Sicherheitsgründen ohne vorunterschriebene Rezepte (unterschriebene Blankorezepte lassen sich bei Entwendung deutlich einfacherer fälschen und so kann der Arzt nochmal drauf schauen, wenn das Rezept bedruckt ist um zu schauen, dass sich da kein Fehler eingeschlichen hat) arbeiten, fehlt es halt ab und zu.
Ein Nichtklassiker ist dagegen der Stempel. Als unsere Praxis seinen Stempel änderte, haben wir zwar alles drauf gehabt, von dem wir wussten, dass es drauf muss – aber was fehlte waren die Berufsbezeichnungen (Facharzt für Allgemeinmedizin und so). Es stand zwar Praxis für Allgemeinmedizin drauf, aber das reichte scheinbar nicht. War uns völlig neu und erwies sich als Schwierig, da wir eine Menge Ärzte mit unterschiedlicher Bezeichnung haben und unser Stempel eh schon viel Platz weg nahm. Die Apotheken der Stadt haben aber immer ein Auge drauf gehabt, ob die Stempel nun ordentlich sind, da auch so immer noch Rezepte mit falschen Stempel durchrutschten (weil vor der Änderung gedruckt oder man es bei einer Eventualität vergessen hatte… so war auch ein halbes Jahr später auf einen BG-Rezept der falsche Stempel drauf, weil niemand dran gedacht hatte, das zu testen).
Also Praxis kann ich also sagen: wir sind den Apotheken dankbar für das dritte und vierte Auge, die da auf Fehler überprüft. Und wir korrigieren gerne, wenn sie anrufen. Wir wollen nämlich den Nullretax genauso wenig wie sie selbst. 🙂 Und ja, das gilt auch dann, wenn die Firmen schuld sind und Medikament X der Stärke Y in der Packungsgröße W nicht von Firma Z erhältlich ist, aber sehr wohl von A und B und C und D – und E, aber hier in einer anderen Packungsgröße, die aber in der gleichen Normgröße steht (N3 kann 100 oder 98 Tabletten bedeuten z.B.).

Und wenn wir anrufen gibt es auch die Klassiker. „Haben sie Boostrix Polio oder Repevax?“ mit flehender Stimme wird oft genug mit Nein beantwortet. Toll ist: zwei Tage später ruft die Apotheke an und teilt uns mit, dass sie gerade für 5 Minuten eine der beiden Impfungen beim Lieferanten auf bestellbar erschienen und sie uns direkt eine Packung gesichert hätten, obwohl wir eigentlich nicht bestellt haben. Das ist wirklich toll, da beide Impfungstoffe zwar den selben Inhalt haben aber auch seit Jahren massive Lieferprobleme haben. Was bei den Kombiimpfstoff mit Tetanus, das alle 10 Jahre aufgefrischt gehört, eine einzige Katastrophe ist. Umso schöner, dass die Apotheken an uns denken!

Dann gab es noch die Situation, dass eine finanzschwache Frau gerne mit Pille verhüten wollte, sich aber ihr Mittel nicht leisten könne und fragen wollte, welches nun das billigste Ersatzpräparat sei. Das war am Ende des Quartals und damit ist unsere Software schon nicht mehr aktuell, da auch unsere Medizindatenbank nur vierteljährlich aktualisiert wird. Zudem haben wir manchmal noch Präparate drin, die seit zwei Jahren aus dem Verkehr sind und keinen entsprechenden Vermerk besitzen. Keine gute Ausgangsbasis. Also hab ich unsere Lieferapotheke angerufen und gleich gesagt, dass ich Hilfe bei einer Medikamentensuche benötige. Ob es gerade recht sei, die Patientin wäre eh noch 2 Stunden hier (war eine längere Untersuchung). Die PTA lies sich die Daten durchgeben, was gebraucht wurde (hatte natürlich vorher Rücksprache mit Onkel Doc gehabt) und versprach zurück zu rufen. Vierzig Minuten später ruf die Chefin zurück, sie würde Antibabypille L oder K empfehlen. Beide nehmen sich von Preis nicht viel und hatten nur minimale Unterschiede. Damit hatte die Patientin 20€ gespart – das Mittel, dass ich provisorisch aus den PC rausgesucht hatte, hätte sie 10€ mehr im Vergleich zu den Apotheken-Beispielen gekostet.
Für solche Aktionen und ähnliches liebe ich unsere Apotheken, egal ob ich nun was Studiertes oder eine PTA/PKA am Telefon hab.

Und privat?
Da kann ich eigentlich viel sagen, da ich immer voll zufrieden mit deren Leistungen bin, aber auch nie was besonders schwieriges bräuchte. Ich wurde gut beraten, Fragen wurden beantwortet und nerven tut es nur, wenn ich den Monatsvorrat (für mehrere Monate) ab Ibuprofen kaufe. Da Mannmann stark wetterfühlig ist und ich chronische Kopfschmerzen hab, achten wir darauf immer genug Ibu im Haus zu haben. Und wenn ich dann drei bis vier Packungen Ibu 400er in 50er Packung bestelle, werde ich immer komisch angemacht. Das ist sehr gut, da die Missbrauchsgefahr besteht und Ibu nicht ohne ist – schlimmer fände ich es, wenn da kein Kommentar kommen würde 😉 – aber nerven tut es eben doch.
Ein weiterer Negativpunkt: Apotheken haben nie genügend ABC-Pflaster da. Da viel bei meinen Kopfschmerzen von Verspannungen herrühren, bin ich auf lokale Mittel umgestiegen, nachdem ich es wegen Zahnprobleme echt mal mit den Ibu übertrieben habe. Ich bin mit den Pflastern super eingestellt. Wenn es schmerzt, papp ich sie mir zugeschnitten hinten drauf und muss dadurch im besten Fall keine oder max. nur eine Ibu nehmen. Leider nehmen die meisten Menschen lieber Thermocare, das wesentlich teurer ist und eine bessere Hautverträglichkeit besitzt. Ich aber vertrage diese eben NICHT, habe dafür kaum Probleme mit ABC-Pflastern. Aber selten konnte ich mir mal mehr als eine Packung aus der Apotheke kaufen, weil sie einfach nicht mehr hatten. Einstellen kann man sich als Apotheke auf „meinen“ Umsatz aber nicht, da die Menge an Pflaster pro Jahr stark unterschiedlich ist… ich komme auch mal wochenlang ohne aus, dann brauch ich wieder täglich was.

Aber auch positives hab ich zu berichten. Als meine Pulsprobleme anfingen, habe ich nach einen RR-Messgerät für den Oberarm gefragt, da ich das unter Kontrolle behalten will. Das einzige Maschinchen vor Ort war mir für den Monat zu teuer, weswegen ich versprach, das im nächsten Monat zu kaufen. Chefin hatte gleich reagiert und kam mit den Katalog, suchte kurz und meinte dann: „Die Maschine ist super, die hab ich auch zu Hause. Kostet 30€ weniger und kann dafür sogar ein wenig mehr. Mein Mann kann sie ihnen morgen liefern, wenn sie möchten.“ Möchte ich. Genauso haben sie mir schon Splisterteile geschenkt (also so Behälter, wo man seine Medikamente für den Tag oder gar Woche stellt). Zugegeben: das ist auch die Apotheke, die uns auf Arbeit immer beliefert. Wahrscheinlich kommt es daher wegen des Gutstellens, was nicht nötig wäre. Aber eine nette Geste empfinde ich das trotzdem.
Genauso haben sie mich auch schon wunderbar wegen einer bestimmten Creme beraten, die ich für Mannmann brauchte oder brachten mir einfach mal ein (nicht kostenloses) Entspannungsbadezusatz vorbei, als es bei uns auf Arbeit massiv hektisch war und ich kurz vor den Burn-Out stand. Das war aber auch eine PTA, mit der ich mich gut verstanden habe. 🙂

Und dann gibt es noch die ganz privaten Erfahrungen. Pharmama, Apothekentheater oder Müpfi, die ja auch PTA ist. Die beiden Blogs haben mich Einsicht und Verständnis in die Apotheken und deren Alltag gebracht, der mir vorher fehlte. Ich verstehe nun viele scheinbaren Gängeleien besser (wie die Sache mit den Stempel 😉 ) und kann es nachvollziehen. Ich finde diese Blogs super und sie leisten eine klasse Aufklärarbeit. Wenn nur mehr Leute diese Blogs lesen würden. Auch den Gedankenknick, der immer mit seinen epischen Kommentaren und diversen Beiträgen daher kommt, hat viel dazu beigetragen.
Und Müpfi? Müpfi kommt immer dann zum Einsatz, wenns mal schnell gehen muss. Wie gestern Abend gegen 21Uhr, als ich Schmerzen der Stärke 8 hatte und ABC-Pflaster, Cayennepfeffercreme bis hoch in die Haare (da machen sich Pflaster immer so dumm 😉 ) und 2 Ibu einfach nicht halfen. PTA im Freundeskreis braucht jeder. 😛

Ups

Da ich nicht weiß, wie sich das im RSS-Feed auswirkt:

Es wurde gerade versehentlich ein Beitrag veröffentlicht, den ich für morgen bedacht hatte. Das hab ich korrigiert, dadurch ist der Beitrag wieder nicht veröffentlicht für euch, müsst euch noch bis morgen gedulden.

Ich sollte mal Sommerzeit im Blog einstellen.^^“

Erledigt!

Was gelesen wird

Ihr könnt mich nun literarisch stalken. Also sehen, was ich so lese. Also als Buch, nicht online. 😛

Danke an den Kinderdoc, der mir den entscheidenden Tipp gegeben hat, wie ich es hinbekomme. Zugegeben – hätte ich auch alleine drauf kommen müssen, wenn ich nur mehr drüber nachgedacht hätte. *grml*

Wenn es sich bei dem gezeigten Buch um eine Reihe handelt und es nicht gerade Band 1 ist, so wird darunter ein entsprechender Hinweis dargestellt werden. Inklusive Link zu Band 1. Ich bin mal so nett. 😉
Sollte es ein Buch in einer größeren Welt sein (Scheibenwelt, Warcraft, etc), werde ich natürlich auch einen entsprechenden Hinweis setzen, dann aber kein Buch verlinken… außer es ist eine Reihe innerhalb der Welt, wie es zum Beispiel bei Farben der Magie oder die Rundwelt-Romane bei der Scheibenwelt ist.

PS: Mit einem Klick auf das Bild kommt ihr zum Amazon-Artikel, es ist aber ausdrücklich kein Affli-Link (das gilt auch für den Link im Hinweis!), da ich nicht im Partnerprogramm bin. Ihr könnt also sorgenfrei direkt weiter rumwühlen. 🙂

Christentümliches

Webmasterfriday macht frei. Oder auch nicht. Es lässt ein freiwilliges Freiwilligenthema trotzdem da und fragt, wie es so mit Religion im Blog ist.

Ehrlich?
Wenn es passt, warum nicht? Bloggen und Glauben schließen sich meiner Meinung nach nicht aus. Mit einem guten Blog hat man sogar die Möglichkeit, viel weiter darüber zu sprechen, als wenn man es nur im direkten Umkreis macht. Hat man dann noch Leser, die den selben Glauben anhängen, kann man sicher wunderbar theologische Unterhaltungen führen. Pfarrer, Priester oder wie man sie auch nennen mag, können darüber vielleicht sogar ihre Schäfchen noch besser hüten und Gottesdienste quasi online abhalten. Warum sollte man das also nicht nutzen – sofern man als Theologe ein wenig mit der Zeit geht. 😉

Aber auch als Nichtgläubiger, sollten können Religionen ein Thema im Blog sein. Ob man sich nun den Hintergründen der christlichen Feiertagen bewusst wird und darüber im Blog schreibt, ob man den Umgang mit dem einen oder anderen Thema – wie zum Beispiel Verhütung – kritisiert, Religionen in Grund und Boden staucht oder nur mal von der Renovierung der örtlichen Kirche berichtet – Gründe gibt es sicher hier und da mal, um auf den Glauben zurück zu kommen.
Und ja, man kann das auch eins zu eins auf das Judentum, den Islam, Buddhismus und sonstige Religionen ummünzen. Ich bin da nicht so.

Die Frage die ich also zurück stelle lautet daher eher:
Warum sollte es KEIN Thema sein?

Und bevor jemand fragt: Ich bin Atheist. 😉

Und was die anderen Fragen angeht:
Ich weiß zumindest, dass Ostern die Wiederauferstehung Christi feiert. Aber warum immer Sonntags? Aus irgendwas berechnet sich das. Ich glaube das war irgendwas mit den Mond (wiki sagt Frühlingsvollmond). Ich bin schon froh, dass ich weiß, das Pfingsten sich daraus ergibt, wann Ostern ist. Genauso wie alle anderen variablen Feiertage. Mehr muss ich aber ehrlich nicht wissen. Hauptsache ein freier Tag ergibt sich daraus. *hihi*