Durchfall

Sarah PTA hat mir ein Rezept mit tollen Namen verraten. Ich hatte mir vorgenommen es nach zu kochen. Deswegen gab es dieses Wochenende nun Durchfall. 😀

Leider waren die Angaben in dem Kommentar nun nicht allzu genau. In welchen Verhältnis sollen Würstchen und Kartoffelbrei zueinander stehen? Was für Bohnen? Wie lange in den Ofen? Gewürze?
Aber da es ein frei-nach-Schnauze-Rezept war, habe ich einfach auch frei nach Schnauze agiert. 😉

Zu Beginn hieß das Kartoffeln schälen. Da bin ich immer so semibegeistert. Leider wollte Mannmann mir das nicht abnehmen. Kurz überlegte ich, ausnahmsweise mal fertigen Kartoffelbrei zu nehmen – aber… neeeeee! Schmeckt nicht! Lieber selbstgemacht!
Also mehlige Kartoffeln geschält, schön kleingeschnitten, gekocht und sobald die Stückchen schön weich waren (mit der Zunge am Gaumen zerdrückbar), das Wasser abgekippt.
Danach den Mixer rausgesucht (mit stabilen Rührstäben!), Milch in den Topf geschüttet, Kartoffeln etwas vorgestampft und dann den Mixer angeschmissen. Zwischendurch immer Milch nachgekippt und mit Salz, Muskatnuss, Pfeffer und Paprika gewürzt. Die Bessere macht noch Butter dran und lässt den Muskat weg, aber ich bin ein Muskatjunky. Muttern dachte mal, dass man testweise mal Spüli reinkippen sollte – nach dem lauten Gefluche im Anschluss zu urteilen, war das dann aber nicht so gut. Sie hat dann auch nochmal neue Kartoffeln gekocht. *kicher*

Toffelbrei+

Wenn die Toffeln schön breiig sind, so wie im Bild oben, ist er fertig. Wenn der Brei zu sehr nach Milch schmeckt, einfach mehr Gewürze dran.
Leider hatte ich mich etwas arg verschätzt. Ich habe halt die Menge Kartoffelbrei gemacht, die ich IMMER mache (aus einem 1kg-Sack) – damit war mein Bräter aber schon voll. Egal. Ging trotzdem. 😀

Während die Kartoffeln kochen, kann man schon mal die Bratwürstchen anbraten. Ich hab die Billigsten aus dem Netto genommen, die erstaunlich gut schmeckten – und zwar so gut, dass Mannmann beschloss, von nun an nur noch diese zu kaufen. Und das will schon was heißen.
Die Würstchen habe ich abkühlen lassen (2 Sekunden oder so) und dann in kleine Stückchen geschnitten.

Anschließend kam erst der Kartoffelbrei in den Bräter/Auflaufform/Badewanne (je nach Menge), dann die Würstchen und die Bohnen (ich hatte mich dann für weiße Bohnen entschieden, da ich die recht gern esse und das ins Farbkonzept passte… ). Mannmann rührte in der Zeit die Jägersoße an (wegen der geringen Masse an Kartoffelbrei nahm er zwei Würfel) und kippte das auch noch oben drauf. Der Bräter war nun langsam bedenklich voll. Nächstes Mal doch die Badewanne!

Dafür erkennt man wunderschön, warum Durchfall Durchfall heißt!

warum es Durchfall heißt

Zum krönenden Abschluss kam das drauf, was fast überall mit drauf gehört: Bacon Tomaten Käse.

Käse drauf

Nachdem der Käse überall verteilt war, verlor sich die Optik etwas. Zum Glück.
Danach schoben wir die Möchtegernbadewanne für 45 Minuten bei 160°C Umluft in den Ofen. Irgendwer hatte heimlich einen Springbrunnen am Bräter installiert. Stellten wir fest, als wir das gute Stück wieder raus holten. Also plant noch einige Zentimeter nach oben ein, wenn ihn das nachkochen wollt. Es läuft über!
Dennoch ergaben sich recht interessante Figuren im Bräter.

Danach gab es kein Halten mehr. Mannmann schaufelte dieses Mal, denn ich hätte sonst die halbe Küche überschwemmt. Auf dem Teller sah aus auch wieder deutlich mehr nach Durchfall aus – also ein Schönheitspreis wird das Gericht sicher nicht gewinnen:

Fertig

Es hat aber erstaunlich gut geschmeckt. Nicht unbedingt das Essen, dass ich einem Gast servieren oder bei einem besonderen Anlass darreichen würde, aber für so eben mal, wenn einen nix einfällt, echt gut. Satt machen tuts auch. Schnell und einfach ist es eh. Danke dafür, Sarah!

Ausflug Mai 2016

Ich kam endlich mal dazu, das eine oder andere Bild zu bearbeiten. Es kommen noch ein paar dazu, Lightroom hat sich zwischendurch verabschiedet („zu wenig RAM“), aber die ersten Bilder könnt ihr euch schon ansehen:

flickr

PS:
Macht euch keine Sorgen um Cerberus‘ Augen!
Es war dunkel im Flur und der Blitz ging an. Hab die Spiegelung versucht zu korrigieren. Kann ich nicht gut. Echt nicht.

Fundstück: Warum man keine Tiere aus dem Zoohandel kaufen sollte!

Für die Leute, die trotzdem hoffen:
Das sind keine Einzelfälle. Das ist Standard.

Daher:
Keine Tiere aus der Zoohandlung! Lieber mal ins Tierheim schauen (die haben auch kleine Nager und nicht nur Hund, Katze, Karnickel)!
Tierbedarf, wenn möglich, immer in Läden ohne Lebendtier-Angebote (Mehlwürmer mal außen vor) kaufen, um das Billiggeschäft mit den Tieren nicht zu unterstützen.
Keine Mitleidskäufe. Jedes Tier, dass ihr dadurch aus dem Geschäft rettet, wird durch zwei bis drei Andere ersetzt!

Es gibt aber eine Sache im Video, die ich nicht so haltlos unterschreiben würde.
Thematik Lebendfutter. Nicht gerade bei Katzen – aber gerade Reptilien sind da manchmal etwas arg mäkelich und nehmen kein totes Futter an. Da kann man noch so viel rumzappeln. Das selbe bei Mehlwürmer für kleine Nager – die brauchen nun mal tierische Eiweise und tote Mehlwürmer habe ich nun auch noch nicht zum Kauf angeboten gesehen. Wenn ich mich nicht irre, gibt es dafür aber auch einen entsprechenden Passus im Gesetzt, der diesen Schlupfwinkel bewusst offen lässt. Das gilt aber ausdrücklich nicht für Katzenfutter. Wenn Katze sich Vogel oder Maus alleine fängt – okay. Aber die Tiere extra dafür kaufen… nein!
Ob man Schlangen oder Mäuse unbedingt als Haustier halten muss, ist dabei schon wieder ein ganz anderes Thema.

Will ich haben!

Ich weiß sogar schon, welchen Starter ich wählen würden. Wahrscheinlich. Mal abwarten, wie die Endstufen aussehen – aber in der Regel wähle ich immer Feuer, also die (potthäßliche) Katze. 😀

Habs mir von Mannmann zu Weihnachten gewünscht. Bin mal gespannt. ._.

Fundstück: Was zum Teufel…?

Man stelle sich vor, man habe eine Meinung. Und weil man sich engagieren will, damit das Land nicht vor die Hunde geht, nimmt man an politischen Diskussionen teil. Und zwar nicht am Stammtisch, sondern da, wo es auch wirklich was nützt.
Nun steht man mit seiner Meinung vielleicht relativ einsam da oder liegt damit zumindest in der Minderheit.

Das ist gut. Das ist richtig.
Denn wenn alle nur A und Amen sagen, dann gehen uns die anderen Blickwinkel und Alternativen flöten. Wenn jemand mit Meinung B an kommt, dann tun wir das aber. Wir müssen die Meinung keines Wegs gut finden, aber wir sehen dann die Gesamtsituation vollkommen anders. Man stelle sich nur vor, man würde vor einem Kuchen mit roten Früchten sitzen und habe die Aufgabe, einem Blinden zu sagen, was das für ein Kuchen sein. Man behaupte, dass sei Erdbeerkuchen. Und dann sitzt da einer auf der anderen Seite des Kuchen und sagt, „nee, Kirschkuchen!“. Was macht man dann? Entweder heiß debattieren, warum das denn nun Erdbeeren (oder Kirschen) sind und dabei genaue Früchtebeschreibungen geben. Und dann stellt sich heraus, dass das Himbeeren sind. Oder doch Erdbeeren. Oder eben Kirschen. DAS ist eine gesunde, politische Arbeit.

Man könnte natürlich auch den Kuchen wegwerfen und auf einander losgehen.

Nehmen wir nun mal an, dass unser Kuchen Asylbewerber heißt, und dass der Eine (CDU und co) links und der Andere (AfD) rechts steht. Und der Blinde? Der ist das Volk – oder zumindest der etwas naive und ungebildete Teil davon, der sich auf Grund der bestehenden Debatten eine Meinung bilden möchte.
Man könnte nun wie Debatten versuchen, die Argumente des Anderen auf zuhebeln, ihn via Beweise und Statistik und von der eigenen Meinung überzeugen und vielleicht sogar irgendwie auf einen Nenner zu kommen, ohne seine „Prinzipien zu verraten“. Das ist natürlich aufwendig, schwierig, langwierig und macht man mal nicht ebenso.
Was macht mal also, um seine EIGENE Meinung durchzusetzen? Man holt den Vorschlaghammer:.

AfD-Zahnarzt versus Links

Jetzt mal ehrlich? Nur weil dieser Zahnarzt seine eigene, ihm per Gesetz zustehende Meinung äußert und sie (im rechtlichen Rahmen bleibend) auslebt, versucht man gleich dessen Leben zu zerstören? Mit der Aktion wird nicht nur der Praxisbesitzer geschädigt, sondern auch dessen Angestellte, seinen Patienten und seiner Familie – die vielleicht allesamt eine völlig andere Meinung haben, ja vielleicht sogar eher Links denken.

Also… mir geht das zu weit. Wenn sich Leute auf Demos die Köppe einschlagen – meinetwegen. Idioten gibt es überall und eine Demo bietet sich an, um seine gewalttätigen Gelüste auszuleben. Auch wenn ich hier dann schon wieder den Ruf der Demos in Gefahr sehe, denn auch die haben ja eine politische Bedeutsamkeit und bieten dem Volk eine gewisse Macht gegenüber den Staatsoberhäuptern.
Aber hinten rum gegen jemand zu hetzen, versuchen ihm sein Leben, seine Firma und seinen Job kaputt zu machen… das geht zu weit. Mir ist dabei auch egal, ob dann Links gegen Rechts Ärger macht oder andersrum. Letzten Endes untergräbt man mit solchen Aktionen nur die eigene Autorität und Reputation, weil die „Unbeteiligten“ sich dann wegen solcher Sachen eine Meinung bilden. Mit anderen Worten: im schlimmsten Fall stärkt man die gegnerische Fraktion – und im aller schlimmsten Fall führt das dann zur Katastrophe.

Oder sehe ich das einfach zu naiv?

Logitech und die Kopfhörer (3)

Es ist da, es ist da, es ist da!

Natürlich habe ich es direkt aufgerissen. Ich war neugierig, ob ich nun wirklich ein komplett neues Gerät oder nur ein Ersatzteil bekommen habe. Ich habe aus Erfahrung auf „komplett neu“ getippt und hatte Recht:

Hach ein Schmuckding *.*
Erstaunlich, wie sehr sich mein zwei Jahre altes Gerät vom Neugerät unterscheiden. Schon allein das Mikrofon lässt sich beim neuen Gerät wesentlich schwerer bewegen – wobei hier nicht wirklich schwer gemeint ist, es gibt nur einen größeren Widerstand. Auch das Polster, die Innenseite der Muscheln und auch so weiter und so fort.

Kaum in Betrieb genommen, habe ich auch schnell nachgeschaut, ob sich meine Einstellungen in der .xml-Datei verändert hat – dort wird nämlich gesteuert, wann sich das Gerät bei „Nichtbenutzung“ ausschaltet. Schont die Batterien – dumm, wenn man nur lange nicht spricht, aber sehr wohl zuhört. Das interpretiert das Gerät nämlich als „passiert ja nichts“ und schaltet sich aus. Und das ist nervig. Kann man aber mit einem kleinen Handgriff anpassen und weil ich das immer wieder vergesse:

Logitech Gaming Software schließen, dann C:\Programme\Logitech Gaming Software\Resources\G9330\Manifest ansteuern und die einzige, dort befindliche Datei mit dem Notepad++ öfnen (mit IE edge geht es auch, aber im Notepad++ sieht mans besser) und den Wert „battery turnOffInvervall“ auf „0“ korrigieren, dadurch schaltet sich das Headset nicht mehr automatisch ab, sondern erst, wenn sich die Akku leer gesaugt hat (oder der PC ausgeht).

Standardverhalten ist: „900“ – es schaltet sich also nach 15 Minuten (=>900 Sekunden) automatisch aus.
Leider muss das Prozedere nach jeden Update von der Gaming Software erneut durchgeführt werden, weil das Update die Einstellung überschreibt. Gibt aber Schlimmeres.

PS:
Neugelernt: Wenn der Akku voll geladen und das Headset dennoch am Kabel hängt, schaltet es sich immer mal wieder aus. Das hat irgendwas mit dem Akku zu tun. Kabel abziehen, Problem erledigt.

PPS:
Weiß jemand, wie es jetzt mit der Garantie aussieht? Gilt die Garantie ab heute neu für drei Jahre (weil neues Gerät) oder wird die alte Garantie (Restlaufzeit: 1 Jahr) fortgesetzt? *Kopf kratz* Logisch wäre ja Garantie neu, aber wer weiß, ob die Gesetzgeber logisch denken…

Sailor Moon – Unterschiede

So, die 14 Folgen sind angesehen. Und ich bin schockiert und enttäuscht. Zwar ist der Inhalt des Animes nach wie vor einfach toll, aber die deutsche Synchro ist für den Arsch. „Ich bin die hübsche Kriegerin im Matrosenkleid!“
„Dusche dich mit Wasser!“
„Das ist Frau Frühling… wir nennen sie Frühlingsrolle.“
Um nur mal drei Beispiele zu nennen.

Es kann ja durchaus sein, dass das die Übersetzung dem japanischen Original entspricht, aber die Sprühe sind trotzdem einfach… arrrg!
Dazu kommen noch die Stimmen. Usagi kommt zwar recht nah an die alte Anime-Serie ran, aber der Rest der Gruppe ist schrecklich. Queen Beryl Stimme ist dabei noch die Unpassenste, da sie eine recht helle und freundliche Stimme bekommen hat, die eher zu Rei/Sailor Mars gepasst hätte. Die Stimmen der anderen 4 inneren Sailorkrieger so wie Luna sind zudem unglaublich ähnlich – ich hatte teilweise echt Mühe die Rollen nur anhand der Stimmen zu unterscheiden.
Aber gut – an die schlechte Synchro in Deutschland gewöhnt man sich recht schnell, wenn man öfter mal Animes schaut. Mühe kann man darin nämlich kaum erkennen. :/

Aber auch mit den Animationen kämpfe ich ein wenig. So wirkt Usagis Arm während der Verwandlung in Sailor Moon fast gummiartig, anstatt auf Zeichnungen zu setzen hat man recht viel animiert und die eine oder andere Bewegungen der Katzen wirken einfach anatomisch falsch. So winkelt Luna gerne mal eine ihrer Pfoten so an, dass der Ballen nach oben zeigt anstatt nach unten. Eine echte Katze hätte sich die Pfote gebrochen. :/
Und auch Usagis Haare sind manchmal etwas arg seltsam.

Auf der Habenseite?
Die Namen wurden NICHT eingedeutscht. In der Originalserie heißt die Hauptperson „Bunny“, was die englisch-korrekte Übersetzung von Usagi ist. In der Neuauflage ist es dagegen wieder Usagi, was ich einfach nur toll finde. Denn in der Originalserie taucht später ein kleines, rosahaarfarbenes Kind auf, dass sich ebenfalls als „Bunny“ vorstellt, wodurch es zum Streit zwischen der blonden „Bunny“ und dem Kind kommt. Anschließend nennen alle Leute das Kind Chibiusa, was ich als Kind recht verwirrend fand. Tatsächlich ist Chibiusa nicht eingedeutscht worden, ansonsten würde sie wohl „Kleinbunny“ oder so heißen – denn Chibi steht für „klein“ und „usa“ ist einfach nur die Kurzform von Usagi. So ergibt der Name auf einmal Sinn, was man aber nur herausfinden konnte, wenn man sich ein wenig mit den Mangas oder dem japanischen Original beschäftigt.
Das selbe gibt für Ami/Sailor Merkur(y). In der Originalfassung wird der Name englisch gesprochen (E-imi), im japanischen eher… äh… deutsch. Also so, wie es geschrieben wird: A-mi. Daran musste ich mich dann erst mal gewöhnen, denn DAS wusste ich vorher nicht.
Ähnliches gilt für die Prinzen des Dark Kingdoms, die im Original deutsch und in der Neuauflage eher englisch gesprochen werden. Das führt natürlich auch zur Verwirrung,aber im großen und ganzen finde ich das in Ordnung.
Ebenso hat man dieses mal auf die kulturelle Anpassung verzichtet. In der alten Serie sieht man Bunny ja gerne mal Burger und andere westliche Produkte essen. Dies ist aber eine Zensur, denn in der japanischen Version sind es Reisbällchen, Sushi und andere japanische, alltägliche Spezialitäten. Diese Zensur wurde in Amerika vorgenommen – und Deutschland hat dieses Bildmaterial benutzt anstatt die Japanische. Warum das so gemacht wurde? Man dachte damals (ist ja nun auch ca. 30 Jahre her!), dass die westliche Kultur die Speißen nicht verstehen würden und hat es daher angepasst. Inzwischen sind wir da wesentlich aufgeklärter. 😉

Das zweite große Plus ist die Nähe zum Manga.
Manga und Originalserie unterscheiden sich hier und da massiv. Sowohl in der groben Handlung als auch in diversen Details. So hatten sich nicht nur Prinzessin Serenity und Endymion verliebt, sondern auch die vier Sailorkriegerinnen in die vier Prinzen des Himmels (und späteren Prinzen des Dark Kingdoms) und umgekehrt. Diese Romanze wird in der Originalserie komplett weggelassen und statt dessen haben sich Kunsite und Zoisite ineinander verliebt – was in der deutschen Fassung dafür sorgte, dass Zoisite zur Frau wurde. Tatsächlich ist das eine homosexuelle Liebe. 😉
Im späteren Verlauf kamen im Pegasus-Arg noch vier junge Mädchen auf, das Amazonenquartett. Im Anime haben sie zwar eine wichtige Rolle aber keinen großartigen Hintergrund. Im Manga dagegen sind das die zukünftigen vier Sailorkrieger, die Chibiusa/Chibi Sailor Moon als Beschützer zur Seite stehen – so wie es Sailor Mars/Merkur(y)/Venus/Jupiter in der Gegenwart tun – nur das sie von Königin Nehelenia korrumpiert wurden.
Die Neufassung dagegen orientiert sich massiv an die Mangavorlage – bzw, der Manga wird 1 zu 1 in den Anime umgesetzt. Dadurch wir die Serie natürlich erheblich kürzer, weil keine Fillerfolgen (Folgen, die keinen Einfluss auf die Geschichte nehmen und am Ende alles wieder so ist wie am Anfang – lässt man diese Folgen weg, kann man die Handlung des Animes noch nachvollziehen) mehr vorhanden sind. Das merkt man vor allem daran, dass die Kriegerinnen von Anfang an ein wesentlich größeres Arsenal an Angriffen haben als im Manga. Hier liegt auch der Grund für Usagis komischen Haare – diese verhalten sich ebenso wie im Manga, wo sie wesentlich detailreicher waren als im alten Anime.

Aktuell wurde die deutsche Synchro leider am Ende des ersten Args (nicht Staffel!) erstmal pausiert, so dass ich erst mal wieder warten muss, bis es weitergeht.
Alles in allem ist Sailor Moon Crystal auf jeden Fall großartig, wenn man sich erst mal an die Synchro gewöhnt hat. Logisch ist, dass die alten Sprecher nicht mehr zur Verfügung stehen, nur die Qualität ist eben schlecht.
Und für Fans von Sailor Moon ist die Serie eh Pflichtprogramm. 😉

Reminder-Anhang:
Staffel 1, Folge 14 – Arg 1 Ende.