Arschloch-Dialoge (2)

Heute habe ich einen kleinen Raid gehabt. Nichts großes oder schwieriges, nur eben Ausstattungsrun für einen neuen Spieler. Kurz bevor es los ging bemerkte ich immer wieder kleinere Lags, die sich nicht nur in WoW sondern auch im Teamspeak bemerktbar machten.
Ersteinmal nicht weiter schlimm. Ich bin über WLan und einen etwas älteren WLan-Sticks verbunden, der alle paar Tage kleinere Probleme hat. Um diese zu beheben reicht es, das Teil einmal vom Strom abzuziehen, kurz zu warten und wieder einzustecken. Dadurch lässt sich der „Schluckauf“ simpel umgehen.

Heute war dem leider nicht so. In der Regel sind dann andere Gründe das Problem, in 90% der Fälle hat sich die Fritzbox aufgehangen und das lässt sich durch einen einfachen Reboot eben jener bewerkstelligen. Da Mannmann jedoch gleich ZWEI davon hat und ich vor allem auch keine LogIn-Daten habe, lasse ich da den Finger davon und bitte Mannmann eben mal entsprechende Handlungen vorzunehmen. In den anderen 10% liegt es am schlechte Wetter, den heiligen Geist oder anderen höheren Mächten. In der Regel ist das dann nach 10 Minuten bis ganze Stunde von allein gegessen. Abgesehen davon gibt es ab und an das Problem, dass die Weiterleitung der Signale von Hier nach WoW-Server nicht ganz funktioniert – aber dann liegen die Gründe weit außer unseres Eingriffsbereichs und in der Regel sind dann TS und Firefox normal zu benutzen. Das war heute nicht so.
Da mir das bewusst ist und ich das ausschließen wollte, habe ich diese Zeit einmal abgesessen und als das Problem eigentlich eher schlimmer denn besser wurde, habe ich Mannmann eine entsprechende Nachricht geschrieben.

„Könntest du bitte den Router mal treten? Hab hier massiv Probleme.“
„Liegt nicht am Router.“
„Es liegt aber auch nicht an WoW, das Problem tritt in allen Programmen auf und den WlanSticks hab ich schon mehrmals abgezogen!“
„Liegt nicht am Router. Gute Nacht.“
„Muss aber! Mein Handy braucht über W-Lan länger um die Seiten aufzuladen als über das Handynetz!“ Und das ist hier richtig mies.
„GUTE NACHT!“
Danach hat er nicht mehr geantwortet. Hrmpf.

Gut – er will morgen früh raus… aber die Minute um den Stecker an beiden Geräten zu ziehen (oder wahlweise nur dem, dass das WLan-Signal zu mir sendet), hätte ihm jetzt auch nichts gekostet. Hauptsache es liegt nicht am Router. -.-

Ich hab dann nebenbei mal mehrmals via CMD pathping zu Google betrieben. Der Haken steckt auf jeden Fall irgendwo zwischen meinem Empfänger und seinem Sender. Zumindest dauert die Sendung bei etwa normalen Signalstärken ca. 7ms und mit steigender Latenz (um 300ms im TS) sind es schon 15ms. Bleibt die Frage ob der Sticks nun komplett hin ist (bitte nicht), der Router schuld ist oder ob da irgendwo Störstellen sind, auf die wir keinen Einfluss haben.
Mannmann wird mir die Frage jedenfalls nicht vor Donnerstag beantworten, da er morgen (also für euch heute) den ganzen Tag in Köln ist. Superklasse.
Da das Problem aber auch beim Handy besteht – das einen eigenen WLan-Empfänger hat – liegt es eher nicht am Sticks.

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