Fundstück: Steppen (?) kann auch wirklich jeder!

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Danke Krankenkasse!

Vielen Dank, liebe Krankenkasse, dass ihr am 28.04.2016 ein Schreiben aufsetzt, dass vom Postboten am 29.04.2016 in den Briefkasten meines Nachbarn abgelegt wird, wodurch ich wiederum erst am 30.04.2016 erfahre, dass ich ab dem 01.05.2016 nicht mehr arbeitsunfähig bin.
Bisschen mehr Vorlaufzeit wäre nett gewesen. Danke!

Alles Idioten!

Gestern war wieder Psychodoc-Tag. Erstaunlicher Weise machte er aber nicht auf und so beschwerte ich mich ausführlichst via Handy bei der Besseren.
Das veranlasste die Bessere dazu zu schreiben. Und zu schreiben. Und zu schreiben. Und zu schreiben. Und beim Punkt hat sie immer abgeschickt.

Nun war der Psychodoc nur bei Asiaten (fragt bitte nicht welchen) und hat sich beim Bäcker noch ein Brötchen Minibrot nicht zu erkennendes Backwarending für Abends gekauft. Er war zwar überpünktlich wieder an der Praxistür – 10 Minute vor unserem Termin – aber ich war eben überpünktlicher – 15 Minuten vorher.
In den Praxisräumen dann, machte ich es mir schon mal im Therapiezimmer gemütlich, während Psychodoc den AB abhörte und Sachen zusammensuchte.
Während dessen schrieb die Bessere weiter. Und weiter. Und weiter. Und weiter. Mannmann fing dann auch noch an und erzählte irgendwas von Wischi (Saugi bekommt Gesellschaft o.O) und in ganzen drei Whatsapp-Gruppen ging es auch los.
Da ich mein Handy maximal auf Vibration leiser stellen kann, machte es also volle 10 Minuten BRRBRRRBRRRBRRBRRRBRRBRRRBRR. In meiner Verzweiflung wies ich alle an nun bitte die Finger still zu halten, denn ich war ja in Therapie. Als Psychodoc endlich therapiebereit war, schickte ich die Nachricht ein letztes mal ab.

Und ganz kurz… so etwa 20 Sekunden… war auch Ruhe.
Und dann hörte das scheiß Ding nicht mehr auf zu vibrieren. Alle… aber auch wirklich ALLE… haben meine Seid-Leise-ichse-Therapie-Aufforderung zum Freifahrtschein fürs spammen interpretiert. Eine halbe Stunde lang hörte das Handy nicht mehr auf zu vibrieren. Der Akku war danach – obwohl direkt vorm Besuch voll und drei Tage Haltwertszeit – auf unter 50% gefallen.
ALLES IDIOTEN!

Leider konnte ich das Ding nicht zu Hause lassen. Smartphone hatte Einkaufszettel. -.-

Ich, das Naivchen

Mannmann hat ein Hobby. Dieses nennt sich „Tucktuck verarschen“. Tucktuck – das bin ich. Und ich lasse mich immer sehr gut verarschen.

Wenn Mannmann mir Dinge erklärt, dann glaube ich ihm das. Jedes einzelne Wort. Mir kommt nicht mal in den Sinn, dass er gerade lügt. Höchstens, dass er sich irrt – das kommt aber nur dann vor, wenn ich es mal besser weiß. Darum sucht sich Mannmann immer Themen aus, wo das definitiv nicht der Fall ist. Und ehrlich: da hat er VIEL Auswahl, denn mit meiner Allgemeinbildung ist es nicht weit und die, die ich hab, konzentriert sich auf die wenigen Dinge, die mich mal interessieren.

Ein genaues Beispiel kann ich nun nicht nennen, aber nehmen wir mal ein Beispielbeispiel.
Mannmann erklärt mir, dass Bäume verkehrt herum wachsen. Also die Krone eigentlich die Wurzel und die Wurzel eigentlich die Krone ist. Da ich es hier eigentlich besser weiß, würde ich darauf nicht hereinfallen, aber nehmen wir mal an, dass ich noch NIE einen Baum gesehen habe. In meinem ganzen Leben nicht. Und auch andere baumähnliche Konstrukte – wie Blumen, Sträucher und anderes Gebüsch – sind mir vollkommen fremd.
Mannmann würde erklären, dass die Wurzeln oben sind, weil ein Baum hauptsächlich von Sonne und Regen lebt und somit die empfindlichsten Teile nach oben schickt, denn dort fallen die Nahrungsmittel zu erst hin. Die empfindlichsten Teile vom Baum – also die Blätter – müssen dagegen geschützt werden und das macht man am besten unter einem dicken Schutzschild: der Erde.
Er würde dann noch etwas wissenschaftlicher werden und irgendwas mit Chlorophyll und Harz erzählen, um es authentischer zu machen.
Und ich? Ich sitze mit großen, staunenden Augen daneben und versuche mir den Kopfsteherbaum vorzustellen. Am nächsten Tag würde ich zu einem Leute gehen und ihm von dem Kopfsteherbaum erzählen. Und wenn er mir nicht glauben würde, wäre ich furchtbar erbost über seine Uneinsichtigkeit.

Der Einzige, der mit den Zahn wieder ziehen kann, wäre Mannmann selbst. Der amüsiert sich bis dahin aber köstlich über mich und lacht sich bei der Aufklärung immer einen Ast ab.
Laut meiner Schwägerin liebt er mein Gesicht, dass ich während der Geschichte und vor allem bei der Aufklärung zu machen pflege. Ich bin nämlich eine talentierte Grimassenschneiderin – auch wenn ich das eher unbeabsichtigt mache.

Genau so – aber bei weitem nicht so heftig – funktioniert das auch bei jeden anderen Menschen.
Wenn mir Frau X zum tausensten Mal erzählt, dass sie ihre Tabletten verloren hat oder ihre Tasche geklaut hat, dann stelle ich ihr leichtgläubig ein neues Rezept aus. Gut, wenn hier weniger leichtgläubige Kollegen eingreifen. Wenn jemand was erzählt, was alle anderen tierisch aufregt, weil das eine olle Angebernase ist, dann verstehe ich meist nicht wieso, weil ich nur die Erzählung sehe und nicht zwischen den Zeilen lesen kann. Lügen, Halbwahrheiten? ja, ich weiß das es so etwas gibt. Aber ich sehe mich instinktiv nie als Betroffene. Das braucht schon gehörig Denkarbeit meinerseits bis ich misstrauisch werde. Insbesondere wenn die Geschichten aus vertrauenswürdigen Quellen – wie meine Mutter, Freunde, Familie und so – kommen.

Ähnlich ergeht es mir mit Nachrichten, Blogs und co. Verwirrend wird es vor allem, wenn zwei Quellen über ein und die selbe Sache vollkommen unterschiedlich berichten. Ich will nämlich immer beiden glauben – und nicht immer lässt sich das vereinbaren. In der Regel bekomme ich dann Kopfschmerzen.

Ein wenig begründet sich dadurch meine Paranoia. Naivchen sein und es nicht merken ist wesentlich einfacher als Naivchen sein und durch die Reaktion der anderen Leute feststellen, dass man mal wieder viel zu vertrauenswürdig war.
Als Letztes fängt man dann nämlich an zu hinterfragen. Und zwar ständig. Man neigt dazu, bei jedem das gute zu sehen und hinterfragt, ob es nicht doch bitterböse gemeint war. Dadurch weiß man erst recht nicht mehr, was man glauben soll und was nicht. Wenn Müpfi sagt, dass sie mich voll lieb hab… gelogen oder nicht? Wenn die Bessere meint, ich kann voll gut schreiben… gelogen oder nicht? Wenn Mannmann sagt, ich sei süß… gelogen oder nicht? Wenn der Spiegel schreibt, die Flüchtlingskrise sei beendet… gelogen oder nicht? Mein Instinkt sagt nicht gelogen, mein Verstand sagt gelogen, mein Bauchgefühl summt Tetris.
Erfahrungsgemäß treffe ich oft genug nicht die richtige Wahl. Da habe ich etwas als Lüge klassifiziert, was voll ernst gemeint war und andersherum. Darum schwanke ich gerne von ein Extrem in das Nächste. So glaube ich ein paar Tage lang jeden alles und wenn er behauptet, es regnet U-Boote vom Himmel, und dann wieder unterstelle ich jedem, dass er mich anlügt. An Sicherheit fehlt es aber so oder so komplett.

Und ich selbst?
Wenn es drauf ankommt, dann kann ich nicht lügen. Ich platze regelrecht mit der Wahrheit und mit nichts anderem als der reinen Wahrheit heraus. Selbst wenn die (Not)Lüge die bessere Wahl gewesen sei. So sagte ich D-Mann #1 er sehe mit seiner neuen Brille voll idiotisch aus, anstatt feinfühlig zu loben, denn er tat sich schwer damit, nun zu den Brillenträgern zu gehören. Als mein Bruder das erste mal einen verhassten Anzug anziehen musste? „Siehst du bescheuert aus!“ anstatt „Wow, der steht dir!“ zu sagen.
Notlügen, Halbwahrheiten und echte Lügen kommen daher nur, wenn ich wirklich lange und ausführlich darüber nachdenken konnte und dann sind sie nicht schlüssig oder glaubwürdig. Klappen tut das nur, wenn ich die Lüge selber glaube.

Wenn WMF also fragt, wie es mit der Wahrheit bei mir im Blog aussieht, dann so:
Ich schreibe nur, was sich selber glaube, gemixt mit der einen oder anderen Minilüge, die aber niemanden schadet und letztlich nur der Anonymität dient.

Ein Tag Zoo Osnabrück

Nun zu aller erst: Ich bin mit dem Bus gefahren!
Das ist in so weit ein Highlight, dass ich das lange Zeit nicht konnte – und noch immer nur ungern mache – und es entsprechend immer eine Überwindung für mich ist. Unter Anderem habe nämlich Angst an der falschen Halte aus zusteigen oder die Richtige zu verpassen. Beide Dinge sind mir so unangenehm, dass ich oft lieber laufe als fahre – aber wenn ich fahre, dann passe ich auf wie ein Luchs. Sobald es also „Zoo“ aus dem Lautsprecher schalte, bin ich aufgesprungen und rausgestürmt aus dem Bus. Natürlich nachdem er gehalten hatte.
Blöd: Auf der Strecke gibt es zwei Haltestellen mit dem Zusatz „Zoo“.
Gut: Sie kommen direkt hintereinander und damit war der Laufweg nun doch nicht so weit.
Dennoch schaffte ich es erstmal mich zu verlaufen. Bzw. hatte ich die Sorge mich zu verlaufen. Gut, dass Osnabrück nicht mit Hinweisen sparte, auch wenn sie manchmal reichlich ungünstig (nach der Kreuzung, am Rand und vollkommen zugewachsen) standen. Dennoch beruhigte mich DIESES Schild, dass ich so falsch ja nicht sein kann:

verlaufen

Kaum, dass ich dann mal im Zoo war, habe ich mich gleich zum Wolfsgehege auf gemacht. Unterwegs habe ich noch Giraffen fotografiert und mich im Giraffenhaus aufgewärmt. Außerdem konnte ich mich da gut verstecken, denn viele der Gehege waren noch mit Menschen besetzt, die Ordnung für den Tag schafften und mir ist das irgendwie unangenehm mit der dicken Kamera rumzurennen – das Gefühl legt sich zwar mit der Zeit aber die ersten fünf bis zehn Minuten sind immer recht aufregend.

Als das Wolfsgehege dann in Sicht kam, verlor ich immer weiter die Hoffnung. Nirgendswo bewegte sich was. Kurz vor der Brücke zu Takamanda stand ich dann direkt über dem Wolfsgehege und fand die Bestätigung, dass die Tiere nicht mehr da sind:

Wolfsgehege

Der Baum lag mitten auf dem Zaun, der ursprünglich die Wölfe davon abhielt, ihr Revier zu verlassen. Schade. 😦 Bis zuletzt hatte ich dann noch die Hoffnung, dass ich die Tiere irgendwo anders finden würde, aber irgendwas sagte mir da: „Nein.“

Schild der Trauer

Aber das eine Schild schaute ich mir dann näher an. Das war eine Skizze des zukünftigen Nordamerika-Areals, wo ich dann die heulenden Tiere wieder sehen werden können. Osnabrück will da dann auch den Weg gehen, den schon einige andere zoologische Einrichtungen gewagt haben und ein Bären-Wolf-Gehege zeigen. Das kann sehr gut klappen, da die Tiere auch im natürlichen Umkreis Nachbarn sind – und so wie ich den Plan interpretiere, sollen auch beide Arten einen abgegrenzten Bereich bekommen, um sich zurückziehen zu können.
So ähnlich hat Osnabrück es schon mit seinen beiden Ups!-Bären Tip und Taps, die mit einer Horde Silberfüchse im selben Gehege leben.

Schild der Zukunft

Für mich heißt das: 2018 wieder dahin! Vielleicht auch schon 2017, wenn die Teileröffnung statt findet, aber so oder so bitte bei besseren Wetter. 😉

Was das Wetter angeht… das war echt scheiße:

scheiß Wetter echt scheiß Wetter

Aber ein echter Indianer kennt kein Schmerz und ein Unsozialer erst recht nicht!
Also ging es immer mal wieder in die Tierhäuser rein, da war es schön warm. Lediglich im Tropenhaus war das nicht so lustig, da die hohen Temperaturen in Verbindung mit hoher Luftfeuchtigkeit für einen Nebeleffekt sorgte. Die Kameragläser waren allesamt angeschlagen.
Glück im Unglück: Das Objektiv und der Spiegel waren recht schnell auf Temperatur und damit wieder klar, lediglich der Sucher wollte nicht und so schoss ich die Bilder dort blind. An die Möglichkeit, den Sucher abzuschalten und die Aufnahmen auf den Bildschirm projizieren zu lassen, hatte ich nicht gedacht. Erstaunlicher Weise sind dennoch einige Bilder was geworden, auch wenn der Fokus ab und zu dezent falsch gesetzt wurde. Geht also bei allen, was nach Echse (mit und ohne Beine, mit und ohne Panzer) aussieht, davon aus, dass hier wirklich nur die Kamera die Arbeit verrichtete und keine menschliche Hilfe bekam. Ein wenig bin ich ja neidisch auf ihr Können, wenn ich an das gestochen scharfe, einfach geile Bild der Wandhängerechse denke. Das will ich auch können! ._.
Zugegeben: ich lasse die Schärfe meistens von der Kamera einstellen und helfe nur nach, wenn es schwierig wird… was aber auch daran liegt, dass Objekte, die durch den Sucher für mich Scharf aussehen, am Ende für alle anderen dezent verschwommen sind. Ich sollte mal dringend zum Optiker – und die Suchereinstellung um auf dieses Defizit einzugehen… öh… sagen wir… es hat es nicht besser gemacht.

Egal. Etwas gutes hatte das Mistwetter für sich: ich war gänzlich alleine und konnte so in Ruhe durch die Landschaft wandern. Und Zoo Osnabrück hat da echt etwas zu bieten! Nicht nur die Tiergehege sind super, sondern auch die Wege. Überall gibt es kleine Schilder, Spiele und Infos rund um Tier. Eingebettet in eine harmonische Landschaft und Wege, die Spaß machen belaufen zu werden.

Weg

Und dann haben die Wege noch Nebenwege, wo es nicht nur gerade aus geht sondern Wurzeln Hindernisse und Natursteine Treppen bilden. So macht es Spaß einen großen Zoo zu besuchen! Selbst wenn mal etwas mehr los ist, wird die Maße durch die „Dekoration“ entzerrt, da sie einfach hinterm Busch verschwindet.
Da ich aber alleine war, konnte ich mich ganz der Spurensuche widmen.

Spur

Das da stammt eindeutig von einem weiblichen Primaten mit Schuhgröße 42 und dezenten Übergewicht!
Woher ich das weiß?
Na ist meine Fußspur. 😉

Ist man in der Spurensuche nicht so begabt, kann man auch den Pfoten auf Schildern folgen. Osnabrück hat nämlich einen Weg ausgetüftelt, den man folgen kann und so jedes Tier und jede Anlage unter Garantie sieht, ohne eines der Tiere mehrfach zu sehen. Mir ist nebenbei bei keinem meiner Besuche gelungen diesen Pfad zu folgen, weil ich immer noch auf die anderen Schilder geschaut habe und „OOOOOOH WÖLFE!“ oder „OOOOOOH EULEN!“ oder Ähnliches mich aus der Spur brachte. Prioritäten sind halt klar gesetzt.
Ist man besser sortiert als ich, macht das Wegfolgen aber auf jeden Fall Sinn. Und wenn man sich mal wegen unklarer Verhältnisse dezent verirrt, bekommt man noch einen Lageplan, der ebenfalls mit den Pfotennummern versehen ist. So kann man auf der verzweifelten Suche nach Pfote 12 auch den Plan auspacken und sehen, wo es weiter geht. Speziell am Tiger- und Schweinsaffengehege kann man nämlich leicht vom Weg abkommen.

Aber man sieht und erkennt überall die Liebe am Detail. Okay… beim komischen Betonglotz im Aufbau, der mal Buschis neues zu Hause darstellen soll, vermisst man das noch – vor allem wenn die Arbeiter da irgendwelche Lieder der 80iger auf voller Lautstärke drehen – aber Angesichts der anderen Gehege, kann das nur gut werden.
Und bevor jemand fragt: Buschi ist das Orangutan-Männchen und heimliches Maskottchen des Zoos.
Als Anschauungsobjekt habe ich mal die Wasserpfützi von Tip und Taps ausgewählt:

Wasser

Und ja – das ist eine verdammt große Pfütze!
Nebenbei was Tip und Taps angeht:
Zoos finden es heutzutage toll mehrere verschiedene Tierarten ins selbe Gehege zu sperren. In der Regel funktioniert das auch sehr gut und die Tiere harmonieren miteinander – Rowdies wie Vogelsträuße mal außen vor – aber wie man auf die Idee kam einen Eis- und einen Braunbären ins selbe Gehege zu stecken?

Man weiß es nicht… Grizzlys und Eisbären kennen sich jedenfalls auch in der Wildnis, da sie sich an der nördlichsten Grenze von Amerika zur Arktis öfter mal treffen. Mit unter mit putzigen Nachwuchs.
Die beiden Bärchen im Gehege Osnabrück fanden, dass man ja auch mal schauen könnte, was so viele ihrer wilden Kollegen so toll finden und heraus kamen Tip und Taps. Zwei waschechte Eisgrizzlys. Im Verhalten sind sie nebenbei echte Hybride: Sie schwimmen gerne und fressen mit Vorliebe Obst. Das Weibchen Tip schlägt sehr nach Eisbär-Ansicht und hat einen recht hellen Pelz – wenn auch nicht so hell wie der von Papa. Taps dagegen ist dunkler als seine Schwester aber auch der schlägt nicht in das selbe Farbschema wie Mama. Und während Tip noch im dichten Winterpelz rumläuft, wirkt Taps ein wenig geschoren 😉

Schade:
Idioten gibt es überall und so sind einige der Scheiben nicht mehr im akkuraten Zustand:

Fenster

Selbst vor einem Aquarium (!) hat man nicht halt gemacht und versuchte das Glas einzuschlagen. Und das ausgerechnet im großen Becken, in dem auch Rochen schwimmen. Und verdammt große Fische. Das Fenster war ursprünglich mannshoch, dank provisorischer Reparatur sieht man nun kaum noch was. Und abgesperrt ist der direkte Bereich nun auch, denn die Risse sind scharfkantig. Gut, dass das Fenster noch dem Wasserdruck trotzen kann.

Wunderbar ist nebenbei der Kranich, der mich stalkte. Während ich im Eulenkäfig war und auch danach folgte er mir auf Schritt und Tritt, so weit es sein Käfig zuließ. War nebenbei das einzige auffällige Verhalten, dass ich beobachtet habe – aber da das Gatter durchaus erreichbar war, könnte es auch ein angefüttertes Verhalten durch Zoobesucher sein.

Und ja: Vertical Video Syndrom – aber es war arschkalt und ich muss zum Filmen ein Knopf drücken… und der Vogel ist ja auch recht hoch und… ach scheiß Ausreden. Kein Plan warum ich es nicht horizontal gefilmt habe.

Am Ende wollte ich dann nochmal zu den Hyänen. Aber kurz bevor ich da war, fing es an zu regnen und es kam zum Hyänenpo-Foto. Und 5 Minuten später sah ich dann so aus:

schnee

Isch hab ein Walgesicht! *höhö*

Wer nun noch andere Bilder – nämlich welche mit Tieren – sehen will, muss zu flickr. 😉