Brüssel

Warnung: Dieser Artikel enthält meine Meinung. Sie wirkt ein wenig rechts und polarisiert. Ich habe mich bis jetzt noch nicht näher mit den eigentlichen Tathergang zu Brüssels Anschlägen informiert. Meine Meinung stammt aus einer Ansammlung verschiedenster Zeitungsartikel, die das Thema Flüchtlinge betreffen. Diese Ansammlung kann auch als falsch erwiesen sein, was ich nicht unbedingt mitbekommen haben muss. Ich weiß nicht, ob meine „Ideen“ einfach mal eben so umgesetzt werden können. Ich weiß, dass die Situation deutlich komplizierter ist, als ich hier darstelle. Mir ist das bewusst. Ich hab trotzdem drauf los gezetert.

Als ich heute aufgestanden bin, ging mein erster Weg zum Mannmann, der wegen Männerschnupfen @home geblieben ist.
Der berichtete mir auch direkt von Brüssel.

Meine erste Reaktion: Echt jetzt? Und nach der Bestätigung seitens meiner rollenden Hälfte, hörte ich sofort Nelsons HAHA im Kopf.

Jetzt bitte nicht falsch verstehen:
Ich finde die Situation nicht lustig, vielmehr habe ich Angst. Mir tun die Angehörigen der Opfer leid. Und zum Teil bin ich froh, dass meine Sozialschwachstelle dafür sorgt, dass ich in der Regel zu Hause und nicht in einem anschlagslohnenden Ort bin – auch wenn meine Stadt aus Sicht der islamischen Terroristen eventuell durchaus ein Ziel sein könnte. Bleibt nur zu hoffen, dass sie meinen, andere Städte sind viel lohnender. So aus egomaner Sicht. Haben muss ich das nicht. Weder in meiner Stadt, irgendwo anders in D-Land, Europa oder sonst wo auf der Welt. Auch wenn mit zunehmender Größe des Abstands mein „Mir-doch-Wurscht“-Gefühl zunimmt. Muss trotzdem nicht.

Warum also haha?
Weil Flüchtlinge. Nein, ich bin kein Rassist. Ehrlich nicht. Ich habe in meinem kleinen Freundeskreis aus Migranten, Ausländer und Leute, deren Vorfahren mal Ausländer waren. Selbst Mannmanns Vorfahren kommen so gesehen nicht aus D-Land – meine dagegen wohl schon (mir sind zumindest keine ausländischen Verwandten bewusst). Für mich sind die meisten Leute einfach nur Leute. Gegen Leute habe ich immer etwas auszusetzen – insbesondere gegen fremde Leute – aber Flüchtlinge haben so eine eigene Kategorie.
Und selbst da kenne ich genug Syrer (Job sei dank), die einfach froh sind, aus dem Land raus zu sein, deren Kinder im einstelligen Alter an posttraumatischen Belastungssyndrom leiden, denen man den Schrecken immer noch in den Augen sieht. Diese Menschen seien hier willkommen. Hallo, guten Tag, da ist ein Bett und da was zu essen, hier medizinische Versorgung und nun erholt euch erst mal. Man merkt diesen Menschen auch ihre Erleichterung an, dass sie hier bei uns sind. In D-Land. Das sie dem Krieg entkommen konnten und nun versorgt werden. In diesen Familien gibt es immer mindestens einen, der halbwegs gut deutsch kann, sie passen sich weites gehend an und machen selten Ärger.
Aber leider besteht die Riege der Flüchtlinge nicht nur daraus. Durch die teils doch recht ungeregelte Einlassung der Leute, die nicht nur Syrer sind, hohlen wir uns auch jede Menge Arschlöcher ins Land. Menschen, die zu Sylvester in Köln. Menschen wie in Paris. Menschen wie in – aktuell – Brüssel.
Keiner weiß, wer diese Menschen sind. Fallen sie negativ auf und können flüchten, braucht die Polizei nicht mehr ermitteln, weil sie sie eh nicht finden können. Hier mache ich nicht den Polizisten einen Vorwurf, sondern der fehlenden Kontrolle bei den Einreise. Gut, bei wirklich großen Delikten wie Brüssel ermitteln sie schon. Ich meine aber „kleine“ Verbrechen wir regelmäßigen Diebstahl.
Auch in meiner Stadt gibt es DIE Straße, die ich als Frau bewusst meide. Da stehen sie immer, die nicht-deutsch sprechenden, dunkelhäutigen Männer in Gruppen und starren Frauen an und kommen ihnen einen Ticken zu Nahe – dringen in die natürliche Intimzone eines Menschen ohne ihn zu berühren. Die spezielle Straße ist zwar gut belebt, aber eng. Only-Fußgänger. Oma nannte das immer eine „Schlippe“. Wenig Platz um zu überholen, keinen zum Ausweichen, wenn es mal wer drauf anlegt.
Ja Europa hat offene Grenzen im Inland. Ich finde das gut so. Aber das heißt auch, dass die äußeren Grenzen dann doch bitte enger bewacht sind, um das Interesse der internen Staaten zu schützen. Nicht mal unbedingt Zäune, um die Flüchtlinge aufzuhalten. Ich meine Passkontrollen und die Prüfung auf Echtheit und wenn jemand keinen hat (oder eines in der EU seit x Jahrzehnten wohnhaften Bürgen – Diebstahl und so), dann darf er eben nicht rein. Punkt Ende Aus. Sicher ist das für die echten Flüchtlinge scheiße, die ihre Ausweise unterwegs verloren haben oder der geklaut wurde. Aber besser als das sinnlose Reinwinkens eines jeden rehäugigen Eventuellflüchtlings doch alle mal. Und auch in den inneren Ländern muss das eben gemacht werden.

Ja, damit werden wir sie, die mit festen Plan kommen uns zu schaden, nicht alle abfangen. Sie werden sich ihre Wege suchen und es wahrscheinlich auch schaffen. Aber man muss es ihnen doch nicht so einfach machen verdammt!

Darum haha. Weil wir (nicht nur Brüssel und die Grenzländer) uns das selbst eingebrockt haben.
Und was wird sich ändern?
Wahrscheinlich gar nichts. Selbst nach Köln, wo das Entsetzen der Bevölkerung ja groß war, gab es zwar ein paar eher „rechte“ Schlagzeilen, die man auch jetzt immer noch mal zu sehen bekommt, aber so wirklich haben wir noch nicht den Aufstand geprobt. Wird also weiter gehen. Und ja, ich habe hier Gänsefüßchen gesetzt, da ich diese Schlagzeilen nicht als rechts empfinde sondern als Darlegung von Tatsachen. Genauso finde ich „linke“ Schlagzeilen wichtig, damit wir nicht vergessen, dass es auch tatsächlich Opfer gibt, denen geholfen werden sollte. Aber hier in D-Land wird zur Zeit jedes Schreiben oder Sagen gegen Flüchtlinge mit „DU NAZI!“ betitelt. Gefühlt. Es gibt so seine Plattformen, wo man immer noch sagen kann was man denkt und so eine gesunde Diskussion entsteht. Keine Parolen, keine Schubladen, einfach nur ein kleiner Meinungsaustausch, der nicht sofort mit irgendwelchen Beleidigungen (mit sarkastischen Unterton mal ausgenommen) unterbunden wird.

Fazit:
Ich bin weder Brüssel noch Belgier. Ich war auch kein Pariser oder Charlie. Ich war auch kein Kölner. Ich war 2001 auch kein Amerikaner oder World-Trade-Centerer (auch wenn ich damals die Flugzeugentführer ernsthaft gehasst habe, weil Dragonball nicht gesendet wurde – aus jugendlichen Augen). Ich bin einfach nur ich. Meine Anteilnahme haben die Opfer, die es überlebt haben und die Angehörigen, wo dies nicht der Fall ist. Die Politik hat mein HAHA. Ich hoffe weiterhin auf ein regulierende Maßnahme. Sowohl bei der Einreisezulassung als auch bei der Abschiebung.

Als zusätzlicher Anhang mal ein Bericht vom jemanden, der nur so tut als ob:
Erstaufnahme ist ein Witz
Immer noch ein Witz
Wird echt nicht besser

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2 Gedanken zu “Brüssel

  1. Hm. Nach meinem Wissenstand sind die Attentäter von Paris wie auch von Brüssel alle in Europa aufgewachsen. Klar haben sie Migrationshintergrund, aber mit den aktuellen Flüchtlingen hat das genau gar nichts zu tun.

    Es hat aber viel mit den Ursachen zu tun, warum die Flüchtlinge zu uns kommen. Wenn wir die abschalten können, wird die Flüchtlingswelle abebben und es wird auch keine Anschläge mehr geben.

    Aber den Flüchtlingen die Schuld an den Anschlägen zu geben, ist IMHO schlicht falsch.

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    1. Wenn du richtig gelesen hast, dann wirst du merken, dass ich den (echten) Flüchtlingen NICHT die Schuld gebe, sondern den Schläfern, die sich unter den Flüchtlingen verstecken. Und damit gebe ich auch der Politik die Schuld, die Mitte letzten Jahres einfach die Schleußen geöffnet haben und die Flüchtlinge ohne jegliche Kontrolle rein gelassen haben.
      Es gibt bereits Berichte (einen davon habe ich verlinkt), dass das genau dazu genutzt wird.

      Daher auch der Satz: Man muss es ihnen ja nicht leichter machen.

      Zugegeben: Das Migratiosnhintergrundmenschen die Täter waren, habe ich erst viel später erfahren. Aber auch das ändert ja nichts an den anderen Tatsachen, meiner Meinung und meiner ersten Reaktion. 😉

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